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News ▲ Steigend Trend-Score 75 · Veröffentlicht 21. August 2026 · Aktualisiert 21. August 2026

Blutmond August 2026: Mondfinsternis 27.-28. August

Eine tiefe partielle Mondfinsternis, 96,2 % des Mondes im Kernschatten der Erde, findet in der Nacht vom 27. auf den 28. August 2026 statt. Partielle Phase: 02:33–05:52 UTC, Maximum um 04:12 UTC (= 06:12 MESZ am 28. Aug.). Sichtbar in den Amerikas (beste Sicht), Europa (Mond tief im Westen bei Sonnenaufgang) und Afrika. Kein Spezialequipment nötig. Der Mond erscheint am Maximum kupferrot. Quellen: EarthSky, Space.com, BBC Sky at Night, timeanddate.com.

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Der Kontext

Ein beeindruckendes Mondschauspiel steht bevor: In der Nacht vom 27. auf den 28. August 2026 tauchen 96,2 % des Mondes in den Kernschatten der Erde ein und verleihen dem Mondgesicht eine tiefe, kupferrote Tönung. Diese nahezu totale Mondfinsternis gilt umgangssprachlich als Blutmond, und mit nur 4 % des Mondes außerhalb des Schattens ist der Unterschied zu einer echten Totalfinsternis mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen.

Die partielle Phase dauert von 2:33 bis 5:52 UTC, das Maximum wird um 4:12 UTC (= 6:12 Uhr MESZ in Deutschland) erreicht. Inklusive der Penumbralphase erstreckt sich das Ereignis über insgesamt 5h38. Kein Spezialequipment nötig: Die Finsternis ist problemlos mit dem bloßen Auge zu beobachten, Ferngläser verstärken das Erlebnis deutlich.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Beobachtung möglich, aber anspruchsvoll: Der Mond steht beim Maximum tief im Westen und geht kurz vor oder nach Sonnenaufgang unter. Am besten wählt man einen erhöhten Standort mit freiem Westhorizont und möglichst klarem Himmel. Die Amerikas sind die bevorzugte Beobachtungszone für diesen Blutmond. Es ist die letzte tiefe Mondfinsternis bis Januar 2028, für Astronomiebegeisterte ein Pflichttermin. Quellen: EarthSky, Space.com, BBC Sky at Night, timeanddate.com.

Häufige Fragen

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Die tiefe partielle Mondfinsternis findet in der Nacht von Donnerstag, 27., auf Freitag, 28. August 2026 statt. Die partielle Phase beginnt um 2:33 UTC und erreicht ihr Maximum um 4:12 UTC am 28. August (= 6:12 Uhr MESZ). Die partielle Phase dauert 3 Stunden 18 Minuten und endet um 5:52 UTC (7:52 MESZ). Quellen: EarthSky, timeanddate.com.

Nicht ganz im streng astronomischen Sinn. Es handelt sich um eine tiefe partielle Mondfinsternis, 96,2 % des Mondes tauchen in den Kernschatten der Erde ein, aber ein schmaler heller Streifen (ca. 4 %) bleibt außerhalb. Ein echter Blutmond erfordert eine totale Finsternis (100 %). Am Maximum wird jedoch fast die gesamte Mondoberfläche dunkelrot bis kupferfarben leuchten, was ihn für das bloße Auge kaum von einem totalen Blutmond unterscheidbar macht. Quellen: EarthSky, Space.com, BBC Sky at Night.

Alle Zeiten für Deutschland (MESZ = UTC+2): Penumbrale Phase beginnt 3:23 Uhr, partielle Phase beginnt 4:33 Uhr, Maximum 6:12 Uhr am 28. August. Sonnenaufgang in Deutschland Ende August gegen 6:30–7:00 Uhr. Der Mond steht dann tief im Westen und geht bald unter. Um die Finsternis zu beobachten, empfiehlt sich ein erhöhter Standort mit freiem Westhorizont. Quellen: EarthSky, timeanddate.com.

Die beste Sicht haben die Amerikas, die gesamten USA, der östliche Teil Kanadas und ganz Südamerika können die gesamte partielle Phase verfolgen. Ebenfalls sichtbar: Europa (Mond tief im Westen bei Sonnenaufgang), Afrika und Teile der Antarktis. Nicht sichtbar in Indien, weiten Teilen Asiens und Australien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Beobachtung möglich, aber durch den niedrigen Mondstand anspruchsvoll. Quellen: EarthSky, starwalk.space.

Nein. Mondfinsternisse sind für das bloße Auge völlig ungefährlich, im Gegensatz zu Sonnenfinsternissen sind keine Schutzgläser erforderlich. Der Mond reflektiert nur Sonnenlicht und strahlt in der Finsternis keine schädliche Strahlung aus. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop macht das Spektakel eindrucksvoller, ist aber nicht notwendig. Quellen: EarthSky, Space.com.

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond und blockiert das direkte Sonnenlicht. Die Erdatmosphäre bricht (refraktiert) jedoch einen Teil des Lichts um die Erde herum auf den Mond. Dieses gebrochene Licht ist arm an kurzwelligem Blau (das von der Atmosphäre absorbiert wird) und reich an langwelligem Rot, derselbe Effekt, der Sonnenauf- und -untergänge orange und rot färbt. Je tiefer der Mond im Kernschatten, desto intensiver das Rot. Quellen: EarthSky, Space.com.

Mit 96,2 % Abdeckung ist es die tiefste partielle Mondfinsternis seit September 2024 und die letzte tiefe partielle oder totale Mondfinsternis bis Januar 2028. Sie schließt eine seltene 18-monatige Sequenz von Mondfinsternissen ab. Für Astronomiebegeisterte in Europa ist sie eines der letzten großen Mondschauspiele des Jahrzehnts. Quellen: TechTimes, Space.com, EarthSky.

Mit dem Smartphone: Stativ nutzen, auf den Mond tippen zum Fokussieren, Nacht- oder Profi-Modus aktivieren, Belichtung manuell reduzieren. Mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera: Teleobjektiv (300 mm+), manuelle Einstellung (ISO 400–800, Blende f/8, Belichtung 1/15–1/60 s beim Maximum), Fernauslöser gegen Erschütterungen. Die besten Aufnahmen entstehen rund um das Maximum (4:12 UTC / 6:12 MESZ). Quellen: Space.com, Sky & Telescope.

Bei einer totalen Mondfinsternis taucht der Mond vollständig in den Kernschatten (Umbra) der Erde und leuchtet blutrot. Bei einer partiellen Mondfinsternis tritt er nur teilweise ein. Mit 96,2 % Abdeckung ist dieser Blutmond für das bloße Auge kaum von einer totalen Finsternis zu unterscheiden. Beide Typen sind völlig ungefährlich für die Augen. Quellen: EarthSky, NASA.

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