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News ● Höhepunkt Trend-Score 90 · Veröffentlicht 12. August 2026 · Aktualisiert 12. August 2026

Erdbeben Kolumbien 2026: Magnitude 7,4 und über 250 Tote

Ein Erdbeben der Magnitude 7,4 erschütterte am 10. August 2026 um 07:34 Uhr Ortszeit den Westen Kolumbiens, Epizentrum ~20 km von San José del Palmar (Chocó). Mehr als 250 Tote, mindestens 95 in Cali und 101 in Pereira. Über 3.700 Vermisste. Die Epizentrumstadt durch 18 Erdrutsche isoliert. Kolumbien rief den nationalen Notstand aus. Quellen: CNN, CBS News, Al Jazeera, CNBC.

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Der Kontext

Ein Erdbeben der Magnitude 7,4 erschütterte am 10. August 2026 um 07:34 Uhr Ortszeit den Westen Kolumbiens, das stärkste seismische Ereignis in dem Land in diesem Jahrhundert. Das vom USGS auf etwa 20 km von San José del Palmar (Department Chocó) lokalisierte Epizentrum lag in einer Tiefe von 110,3 km und sandte gewaltige Erschütterungen über weite Teile des Landes sowie in Teile Ecuadors und Panamas.

Die menschlichen Folgen sind verheerend. Bis zum 12. August überstieg die bestätigte Opferzahl 250 Tote, darunter mindestens 95 in Cali, der drittgrößten Stadt des Landes, und 101 in Pereira. Mehr als 3.700 Personen gelten als vermisst. Mindestens 86 Gebäude stürzten ein und sieben Flughäfen stellten ihren Betrieb ein. Der Geologische Dienst Kolumbiens erfasste mehr als 70 Nachbeben.

San José del Palmar (ca. 5.900 Einwohner), die dem Epizentrum nächste Gemeinde, wurde vollständig von der Außenwelt abgeschnitten: 18 Erdrutsche blockierten die einzige Zufahrtsstraße; 20 Gebäude stürzten ein, 400 Häuser wurden beschädigt.

In Cali gingen dramatische Rettungsvideos um die Welt: Ein Baby wurde aus Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses gezogen, eine Frau fast 30 Stunden nach dem Beben befreit. Die kolumbianische Regierung rief den nationalen Notstand aus und mobilisierte Militär und Katastrophenschutz. Internationale Hilfsorganisationen wie Direct Relief begannen, medizinische Güter zu entsenden. Quellen: CNN, CBS News, Al Jazeera, CNBC, Washington Post, Direct Relief.

Häufige Fragen

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Das Epizentrum lag etwa **20 km von San José del Palmar** entfernt, einer kleinen Landstadt mit rund 5.900 Einwohnern im Department Chocó in Westkolumbien. Das Beben, in einer Tiefe von **110,3 km** laut USGS, war in weiten Teilen Kolumbiens sowie in Teilen Ecuadors und Panamas zu spüren. Die am stärksten betroffenen Großstädte waren **Cali** (drittgrößte Stadt des Landes) und **Pereira**. Quellen: CNN, USGS, Al Jazeera.

Das Erdbeben erreichte **Magnitude 7,4** auf der Momentmagnitudenskala und ist damit das stärkste Beben in Kolumbien in diesem Jahrhundert. Es ereignete sich am **10. August 2026 um 07:34 Uhr Ortszeit**. Der Geologische Dienst Kolumbiens registrierte mehr als **70 Nachbeben**, darunter Erschütterungen der Stärke 2,8 und 4,8. Quellen: USGS, CNN, CNBC.

Die bestätigte Opferzahl überstieg bis zum 12. August 2026 **250 Tote** und steigt weiter, während Rettungsteams weitere Gebiete erreichen. Mindestens **95 Menschen starben in Cali** und **101 in Pereira**. Über **3.700 Personen** gelten als vermisst, mehr als 1.200 wurden verletzt. San José del Palmar war weiterhin isoliert, ein vollständiger Überblick war nicht möglich. Alle Zahlen sind vorläufig. Quellen: CNN, Al Jazeera, ABC News.

Mindestens **86 Gebäude stürzten ein**, landesweit, darunter Teile eines Krankenhauses in Cali (allein dort 32 eingestürzte Gebäude). In San José del Palmar wurden 20 Gebäude vollständig zerstört und 400 Häuser beschädigt. **Sieben Flughäfen stellten den Betrieb ein**. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In Cali waren anfangs mindestens 239 Personen unter Trümmern eingeschlossen. Quellen: CNBC, CNN, CBS News.

Nein. Nach dem Erdbeben vom 10. August 2026 wurde keine Tsunamiwarnung ausgegeben. Obwohl Kolumbien eine Pazifikküste hat, verringerten die Herdtiefe von rund 110 km und die Art des Bebens das Tsunamirisiko erheblich. Die Behörden bestätigten, dass kein Tsunami entstanden ist. Quellen: USGS, CNN.

Nein. San José del Palmar, die dem Epizentrum nächste Gemeinde, war durch **18 Erdrutsche**, die die Hauptzufahrtsstraße blockierten, **vollständig isoliert**. 20 Gebäude stürzten vollständig ein, 400 Häuser wurden beschädigt; eine vollständige Schadensaufnahme war wegen des fehlenden Zugangs in den ersten Tagen unmöglich. Quellen: Newsweek, CNN.

Die kolumbianische Regierung **rief den nationalen Notstand aus** und startete umfangreiche Such- und Rettungsaktionen. Rettungsteams arbeiteten die ganze Nacht mit Kränen und Baggern. Dramatische Videoaufnahmen zeigten die Rettung eines Babys und einer Frau aus den Trümmern in Cali, Letztere knapp **30 Stunden nach dem Beben**. Internationale humanitäre Hilfe wurde mobilisiert. Quellen: CBS News, CNN, Direct Relief.

Ja. Kolumbien liegt an der Kreuzung mehrerer tektonischer Platten (südamerikanische, karibische, Nazca- und Cocos-Platte) und gehört zu den seismisch aktivsten Ländern Südamerikas. Die Pazifikküsten und Andenregionen sind besonders gefährdet. Das bekannteste Vergleichsbeben ist das Erdbeben von Armenia 1999 (Magnitude 6,2, über 1.000 Tote). Das Beben vom August 2026 gilt als **das stärkste des Landes in diesem Jahrhundert**. Quellen: USGS, CNN.

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