Kolumbien bei der WM 2026: Achtelfinale gegen Schweiz, James Rodriguez ausgewechselt
Kolumbien hat das WM-2026-Achtelfinale erreicht: Gruppe K gewonnen (7 Pkt.: 3:1 vs. Usbekistan, 1:0 vs. DR Kongo, 0:0 vs. Portugal), dann Ghana 1:0 am 3. Juli (Jhon Arias, 14., Arrowhead Stadium KC). James Rodríguez zur Halbzeit ausgewechselt. Kolumbien trifft am 7. Juli in Vancouver auf die Schweiz. Quellen: ESPN, Yahoo Sports, Al Jazeera.
Der Kontext
Kolumbiens WM-2026-Kampagne ist die eines strukturierten, effizienten Teams, das seinen Weg ohne große Aufhebens gemacht hat. Der entscheidende Moment kam am 3. Juli: Jhon Arias traf in der 14. Minute gegen Ghana im Arrowhead Stadium in Kansas City zum 1:0 und schickte Los Cafeteros in das Achtelfinale.
In der Gruppenphase gewann Kolumbien Gruppe K souverän mit 7 Punkten, ein 3:1 gegen Usbekistan, ein 1:0 gegen die DR Kongo und ein 0:0 gegen Portugal, das für den Gruppensieg reichte. Damit umgingen sie die gefährlichsten möglichen Gegner im Achtelfinale-Baum.
Die große Nebengeschichte dieser Kampagne ist James Rodríguez. Der Goldene-Schuh-Gewinner der WM 2014, dessen Volley gegen Uruguay in Brasilien zu den ikonischsten WM-Toren zählt, hat in vier Spielen weder getroffen noch eine Vorlage gegeben. Trainer Néstor Lorenzo wechselte ihn gegen Ghana zur Halbzeit aus (für Richard Rios), eine Entscheidung, die in sozialen Netzwerken viel Diskussionsstoff lieferte. Kolumbien zeigte aber, dass es nicht mehr allein von Rodríguez abhängig ist: Jhon Arias, Luis Díaz und eine disziplinierte Defensive haben das Team bis hierhin getragen. Nächstes Spiel: Schweiz, 7. Juli, Vancouver. Quellen: ESPN, Yahoo Sports, Al Jazeera, VAVEL.