WM 2026: Schweiz 2:0 Algerien — Achtelfinale, Ergebnis und Spielbericht
ERGEBNIS — 2./3. Juli, Vancouver (Achtelfinale): Schweiz 2:0 Algerien. Breel Embolo traf in der 10. Minute (Vorlage Manzambi), Dan Ndoye in der 46. Die Schweiz zieht ins Viertelfinale ein; Algerien scheidet aus. Luca Zidane (Sohn von Zinedine, wechselte Verband zu Algerien Sept. 2025) stand mit Schutzmaske (Kieferfraktur) im algerischen Tor. Quellen: ESPN, Fox Sports, SRF, FIFA.
Der Kontext
Schweiz 2:0 Algerien — Ergebnis. Breel Embolo eröffnete in der 10. Minute das Tor — eine präzise Vollendung auf Vorlage von Johan Manzambi — und gab der Schweiz früh die Führung im BC Place in Vancouver. Dan Ndoye besiegelte das Ergebnis kurz nach der Halbzeitpause, als er in der 46. Minute erhöhte. Algerien, das den schweizer Defensivblock nie knacken konnte, scheidet aus. Die Schweiz zieht ins Viertelfinale ein.
Algerien war nach einer der emotionalsten GruppenPhasen des Turniers nach Vancouver gereist. Die spektakuläre Aufholjagd gegen Österreich am 27. Juni (3:3, zwei Tore von Riyad Mahrez zur Rettung des Punktes) war in ganz Frankreich — der Heimat der größten algerischen Diaspora Europas — mit außerordentlicher Intensität verfolgt worden. Als einer der acht besten Drittplatzierten eines schwierigen Gruppe-J-Felds mit Titelverteidiger Argentinien war Algeriens Teilnahme am Achtelfinale schon ein bemerkenswerter Erfolg. Bei der WM 2014 hatte Algerien die Schweiz noch 2:1 in Porto Alegre besiegt. Zwölf Jahre später, auf einem anderen Kontinent, drehte sich das Ergebnis — und diesmal ohne Algerien-Tor.
Das emotionalste Kapitel des Spiels spielte sich im Tor ab. Luca Zidane — Sohn des französischen Fußball-Idols Zinedine Zidane — stand für Algerien im Tor, mit einer Schutzmaske nach einem Kieferbruch früher im Turnier. In Frankreich geboren und in französischen Nachwuchsakademien ausgebildet, hatte Luca im September 2025 offiziell seinen Verband zu Algerien gewechselt — berechtigt durch seine algerischen Großväter väterlicherseits; die FIFA bestätigte den Wechsel. Er hatte bereits das Gruppenspiel gegen Argentinien bestritten (Messis historischer Hattrick). Sein Vater Zinedine hat unterdessen eine bestätigte Vereinbarung, nach diesem Turnier — ab September 2026 — als Frankreichs Nationaltrainer die Nachfolge von Didier Deschamps anzutreten. Der symbolische Kontrast — Sohn im algerischen Trikot, Vater als künftiger France-Trainer wartend — bewegte Millionen.
Mittelfeldspieler Ramiz Zerrouki — einer der meistgesuchten algerischen Spieler in Frankreich während des Turniers — arbeitete unermüdlich, konnte den Schweizer Block aber nicht öffnen.
Ergebnis (2./3. Juli 2026): Schweiz 2:0 Algerien. Torschützen: Embolo (10., Vorlage Manzambi), Ndoye (46.). Stadion: BC Place, Vancouver, Kanada. Quellen: ESPN, Fox Sports, SRF, FIFA, Kicker.