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News ● Höhepunkt Trend-Score 80 · Veröffentlicht 26. Oktober 2026 · Aktualisiert 26. Oktober 2026

Jägermond 2026: Vollmond im Oktober, Uhrzeit und beste Sicht

Der Oktober-Vollmond, der Jägermond, erreicht seine volle Phase am Montag, 26. Oktober 2026, um 05:11/05:12 Uhr MEZ (04:12 UTC), direkt nach der Zeitumstellung. Am schönsten ist er beim Mondaufgang: am Sonntag, 25. Oktober, gegen 16:05 Uhr in Berlin und am Montag, 26. Oktober, gegen 16:21 Uhr, jeweils im Osten. Ein Supermond ist er nicht (rund 368.870 km); der nächste Vollmond am 24. November ist einer. Quellen: Sterngucker, Farmers' Almanac, Old Farmer's Almanac, TheSkyLive, Pixidia.

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Jägermond 2026: Vollmond im Oktober, Uhrzeit und beste Sicht
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Der Kontext

Der Jägermond, der Oktober-Vollmond und der erste nach dem Erntemond, erreicht seine volle Phase am Montag, 26. Oktober 2026, um 05:11/05:12 Uhr MEZ (04:12 UTC). Er fällt direkt auf die erste Nacht nach der Zeitumstellung, deshalb kursieren teils noch Angaben mit 06:12 Uhr, die sich auf die Sommerzeit beziehen.

Dieser Zeitpunkt vor der Morgendämmerung ist aber nicht der beste Moment zum Hinschauen. Rund um Vollmond geht der Mond nahe dem Sonnenuntergang auf und steht in der Dämmerung tief im Osten: Dann wirkt er am größten und am goldensten. In Berlin geht er am Sonntag, 25. Oktober, gegen 16:05 Uhr und am Montag, 26. Oktober, gegen 16:21 Uhr auf. Der Sonntagabend ist die erste Wahl, der Montagabend die Ausweichoption bei Wolken.

Ein Supermond ist der Jägermond nicht: Mit rund 368.870 km ist der Mond etwas näher als im Mittel, aber nicht nah genug. Die echten Supermonde folgen danach, mit dem Bibermond am 24. November und dem Vollmond am 24. Dezember. Wer den Mond am 25. und 26. Oktober beim Aufgang besonders groß findet, erlebt die Mondtäuschung, keine echte Annäherung.

Ausrüstung braucht es nicht, nur einen freien Horizont im Osten, möglichst ohne Häuser oder Hügel, die den Aufgang verzögern. Quellen: Sterngucker, Farmers’ Almanac, Old Farmer’s Almanac, TheSkyLive, Pixidia.

Häufige Fragen

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Der Oktober-Vollmond fällt auf Montag, 26. Oktober 2026. Der exakte Vollmondzeitpunkt ist 04:12 UTC, also 05:11/05:12 Uhr MEZ (je nach Quelle auf die Minute gerundet). Mit bloßem Auge wirkt der Mond etwa einen Tag davor und danach voll, deshalb sind die Abende von Sonntag, 25. und Montag, 26. Oktober beide ideal. Quellen: Sterngucker, Farmers' Almanac.

Am Montag, 26. Oktober, um 05:11/05:12 Uhr MEZ. Wichtig: In der Nacht zum 25. Oktober wurden die Uhren auf Winterzeit (UTC+1) zurückgestellt. Angaben mit 06:12 Uhr beziehen sich noch auf die Sommerzeit und sind für Deutschland, Österreich und die Schweiz überholt. Aufstehen muss man dafür aber nicht: Abends beim Aufgang ist der Mond genauso voll und viel schöner. Quellen: Sterngucker, Farmers' Almanac.

In Berlin geht der Mond am Sonntag, 25. Oktober, gegen 16:03 bis 16:05 Uhr auf, rund 45 Minuten vor Sonnenuntergang (16:51 Uhr), und am Montag, 26. Oktober, gegen 16:21 Uhr. In Köln liegt der Aufgang etwa 30 Minuten später, in Wien etwa 20 Minuten früher. Ein freier Blick nach Osten ist entscheidend; hinter Hügeln oder Häusern taucht der Mond 20 bis 60 Minuten später auf. Quellen: Sterngucker, Pixidia.

Der Name stammt aus jahreszeitlichen Traditionen in Europa und Nordamerika. Ende Oktober war die Ernte eingebracht, die Felder lagen kahl und das Wild hatte sich an den Resten satt gefressen. Ein heller Vollmond, der früh am Abend aufging, gab Jägern Licht, um Wild aufzuspüren und Fleischvorräte für den Winter anzulegen. Auf der Nordhalbkugel bekommt der Vollmond nach dem Erntemond diesen Namen. Alte deutsche Namen für den Oktober sind Gilbhart und Weinmond. Quellen: Sterngucker, Farmers' Almanac, Old Farmer's Almanac.

Nein, nach der üblichen Definition nicht. Zum Vollmond ist der Mond rund 368.870 km von der Erde entfernt, etwas näher als im Durchschnitt, aber außerhalb der gängigen Supermond-Schwelle. Die Supermonde 2026 sind laut Sky at Night Magazine und den Almanachen der 3. Januar, 24. November und 24. Dezember. Einige Seiten mit lockererer Regel nennen den Oktober-Mond trotzdem Supermond, optisch ist er aber ein normaler, heller Vollmond. Quellen: Sterngucker, TheSkyLive, Sky at Night Magazine.

Der Erntemond ist der Vollmond, der der Herbst-Tagundnachtgleiche am nächsten liegt. 2026 war das Äquinoktium am 22. September, der nächste Vollmond am 26. September: Das war der Erntemond. Der Jägermond folgt einen Mondzyklus später, am 26. Oktober. In manchen Jahren fällt der Erntemond in den frühen Oktober und der Jägermond rutscht in den November, 2026 aber nicht. Quellen: Farmers' Almanac, Old Farmer's Almanac.

Das sind zwei verschiedene Effekte. Die orange Farbe in Horizontnähe entsteht, weil das Licht durch mehr Atmosphäre muss, die blaues Licht streut und rotes durchlässt, wie beim Sonnenuntergang. Die Größe ist die Mondtäuschung: Der Mond ist am Horizont nicht wirklich größer, unser Gehirn vergleicht ihn nur mit Bäumen und Häusern. Steigt er höher, wird er weiß und scheint zu schrumpfen. Darum ist der Mondaufgang der beste Moment zum Beobachten und Fotografieren. Quellen: NASA, Old Farmer's Almanac.

Nein. Den Vollmond sieht man problemlos mit bloßem Auge, und der Blick ist völlig ungefährlich. Ein Fernglas zeigt schön die dunklen Mondmeere und hellen Krater, der eigentliche Reiz ist aber der tief stehende, farbige Mond beim Aufgang, dafür genügt eine Kamera auf dem Stativ. Nur Wolken können das Schauspiel verderben. Quellen: Farmers' Almanac, NASA.

Der nächste Vollmond ist der Bibermond am Dienstag, 24. November 2026, um 15:53 Uhr MEZ (14:53 UTC). Anders als im Oktober ist er ein Supermond, rund 360.765 km von der Erde entfernt, und am 24. Dezember folgt ein weiterer Supermond. Quellen: Sterngucker, Farmers' Almanac, Sky at Night Magazine.

Eine wissenschaftliche Bedeutung über den Kalender hinaus gibt es nicht. In der Folklore steht der Jägermond für Vorbereitung und Vorratshaltung vor dem Winter, passend zu seinem Ursprung in der Jagdsaison. In esoterischen und astrologischen Kreisen gilt er oft als Zeit, Bilanz zu ziehen, loszulassen und vorauszuplanen. Das sind kulturelle Deutungen, keine astronomischen Fakten: Der Mond verhält sich wie bei jedem anderen Vollmond. Quellen: Old Farmer's Almanac, Farmers' Almanac.

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