US-Zwischenwahlen 2026 (Midterms)
Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen statt: alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 der 100 Senatssitze und 39 Gouverneursposten stehen zur Wahl. Die Republikaner halten beide Kammern knapp, die Kontrolle des Kongresses ist also offen.
Der Kontext
Die USA wählen am 3. November 2026 ihr Zwischenwahl-Parlament. Anders als in einem Präsidentschaftsjahr steht das Weiße Haus nicht zur Wahl; stattdessen entscheiden die Wähler zur Mitte der Amtszeit über die Zusammensetzung des Kongresses und Dutzende Regierungen der Bundesstaaten.
Es steht besonders knapp. Die Republikaner gehen mit hauchdünnen Mehrheiten in den Zyklus, rund 220-215 im Repräsentantenhaus und 53-45 im Senat (mit zwei Unabhängigen, die mit den Demokraten stimmen). Jeder Sitz im Repräsentantenhaus wird neu vergeben, dazu 35 Senatssitze (inklusive Nachwahlen in Florida und Ohio) und 39 Gouverneursposten. Eine kleine landesweite Verschiebung könnte den Demokraten eine Kammer bringen oder den Republikanern die einheitliche Kontrolle sichern.
Zu den meistbeachteten Senats-Schlachtfeldern zählen North Carolina, Georgia, Maine, Michigan, Ohio und Alaska. Die Geschichte kennt ein wiederkehrendes Muster: Die Partei des Präsidenten verliert bei Midterms meist an Boden, doch das Ergebnis hängt von Wirtschaft, Wahlbeteiligung und Wahlkampfereignissen ab. Da der Kongress Haushalte sowie Handels- und Zollpolitik festlegt, wird das Resultat vom 3. November weit über die US-Grenzen hinaus nachhallen.