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News ▲ Heiß Trend-Score 71 · Veröffentlicht 19. September 2026 · Aktualisiert 21. Oktober 2026

Zeitumstellung 2026: wann die Uhr zurückgestellt wird

In Deutschland und der gesamten EU endet die Sommerzeit am Sonntag, dem 25. Oktober 2026: Um 3:00 Uhr wird es 2:00 Uhr, eine Stunde mehr Schlaf. Die USA und fast ganz Kanada stellen erst am Sonntag, dem 1. November um, sodass der Abstand zwischen Berlin und New York eine Woche lang fünf statt sechs Stunden beträgt. Beide Seiten wollen aufhören: Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den Sunshine Protection Act am 14. Juli 2026 mit 308 zu 117 Stimmen, doch der Senat ging ohne Abstimmung in den Midterm-Wahlkampf. Der EU-Vorschlag von 2018 hängt weiter im Rat fest, eine neue Studie der Kommission soll Ende 2026 vorliegen, Ergebnisse gab es bis zum 21. Oktober nicht. Quellen: timeanddate, Congress.gov, Europäische Kommission, Rat der EU, WTVB, TIME.

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Der Kontext

Die Uhren gehen 2026 zweimal zurück, an zwei verschiedenen Terminen, und genau dieser Abstand bringt die Leute durcheinander. Deutschland und die EU stellen am Sonntag, dem 25. Oktober um. Die USA und fast ganz Kanada stellen eine Woche später um, am Sonntag, dem 1. November. In Europa ist es an diesem Sonntag, dem 25. Oktober, um 3:00 Uhr so weit, in Amerika am 1. November um 2:00 Uhr Ortszeit. Beide gehen eine Stunde zurück. Beide schenken die Stunde Schlaf. Nur eben nicht am selben Wochenende, und in den sieben Tagen dazwischen schrumpft der übliche Abstand zwischen Europa und Nordamerika um eine Stunde: Berlin und New York liegen dann fünf statt sechs Stunden auseinander.

Praktisch heißt das: In Deutschland passiert es in der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Oktober, um 3:00 Uhr wird es 2:00 Uhr. Die Nacht dauert 25 Stunden, die Sonne geht schon an diesem Sonntag eine Stunde früher unter, und die nächste Bewegung ist der Beginn der Sommerzeit am Sonntag, dem 28. März 2027, wenn aus 2:00 Uhr 3:00 Uhr wird. In den USA ist das bereits am 14. März 2027, zwei Wochen früher. Nicht alle Nachbarn machen mit: British Columbia hat 2026 aufgehört umzustellen und dreht am 1. November nicht an der Uhr, und der größte Teil Mexikos bleibt seit 2022 ganzjährig bei derselben Zeit, nur die Grenzstädte folgen noch den USA.

Besonders an 2026 ist, dass beide Seiten des Atlantiks gerade ernsthaft aufhören wollen. In den USA verabschiedete das Repräsentantenhaus am 14. Juli 2026 den Sunshine Protection Act mit 308 zu 117 Stimmen, eine Mehrheit, die bequem über Parteigrenzen reicht. Das Gesetz würde die Sommerzeit landesweit dauerhaft machen, mit einer Ausstiegsmöglichkeit für Bundesstaaten, die lieber Normalzeit hätten. Am 15. Juli ging es in den Senat und wurde an den Handelsausschuss überwiesen, wo es seither liegt. Präsident Trump unterstützt es öffentlich, mit dem Argument, die zweimalige Umstellung koste Haushalte, Städte und Bundesstaaten Geld, ohne etwas zurückzugeben, und legte im August nach. Das Problem ist die Arithmetik: Im Senat braucht es 60 Stimmen, Mehrheitsführer John Thune zweifelt, ob sie da sind, Senator Tom Cotton führt die Einwände an, und die Kammer ging Anfang Oktober ohne Befassung in den Midterm-Wahlkampf. Im Oktober räumte Thune ein, es gebe „keinen klaren Weg und keinen Konsens“, und der Senat kehrt erst nach der Wahl am 3. November zurück. Die Umstellung am 1. November findet also statt.

Europa ist länger dran und weniger weit gekommen. Die Kommission schlug 2018 das Ende der saisonalen Umstellung vor, das Parlament stimmte im März 2019 zu mit Zielmarke 2021, und der Rat hat nie eine Position beschlossen. Blockiert hat nie das Prinzip, sondern die Wahl: dauerhafte Sommerzeit oder dauerhafte Winterzeit, und wie man verhindert, dass Nachbarländer unterschiedlich entscheiden und den Binnenmarkt in einen Flickenteppich von Zeitzonen zerlegen. Corona und der Krieg in der Ukraine nahmen das Dossier vollends von der Tagesordnung. Wieder auf den Tisch kam es im Oktober 2025, als Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez den Rat formell aufforderte, die Umstellung ab 2026 zu beenden, unterstützt von Finnland und Polen. Die Antwort der Kommission war eine neue Folgenstudie, im Februar 2026 in Auftrag gegeben und bis Jahresende erwartet; Ergebnisse lagen bis zum 21. Oktober nicht vor. Im März 2026 veröffentlichte sie außerdem die amtlichen Sommerzeit-Termine bis 2031, eine Erinnerung daran, dass die geltenden Regeln bleiben, bis ein neues Gesetz sie ersetzt. Die nächsten Termine stehen also schon: 28. März und 31. Oktober 2027.

Es lohnt sich zu erinnern, wie jung und wie eng verbreitet die Praxis ist. Eingeführt wurde sie als Brennstoff-Sparmaßnahme im Krieg, zuerst von Deutschland und Österreich-Ungarn im April 1916, und ihr Energienutzen ist seit fast ebenso langer Zeit bestritten. Der Großteil der Welt verzichtet darauf: Japan, China, Indien, Russland, die Türkei und fast ganz Afrika, Südasien und der Nahe Osten lassen ihre Uhren stehen, und Länder nahe dem Äquator haben nichts davon, weil die Tageslänge sich kaum bewegt. Innerhalb der USA haben sich Hawaii und fast ganz Arizona längst ausgenommen. Quellen: timeanddate, Forbes, Congress.gov, The Hill, NBC News, TIME, WTVB, Rat der EU, Europäisches Parlament, Europäische Kommission, eldiario.es.

Häufige Fragen

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An diesem Sonntag: in der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Oktober 2026. Um 3:00 Uhr wird die Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt, ab dann gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, die sogenannte Winterzeit). Deutschland, Österreich und die Schweiz stellen gleichzeitig mit den übrigen EU-Ländern um; die Regel lautet: letzter Sonntag im Oktober. Funkuhren, Smartphones und Computer erledigen das automatisch. Quellen: timeanddate, Europäische Kommission.

In der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Oktober 2026, um 3:00 Uhr. Dann wird die Uhr um eine Stunde auf 2:00 Uhr zurückgestellt, und in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+1). Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt sendet das Signal für Funkuhren über DCF77, die meisten Funkuhren springen daher von selbst um. Die MEZ gilt bis Sonntag, 28. März 2027, dann beginnt wieder die Sommerzeit. Quellen: timeanddate, Europäische Kommission, PTB.

Zurück, um eine Stunde. Im Herbst geht es von 3:00 auf 2:00 Uhr. Die bekannte Eselsbrücke: Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen. Vorgestellt wird die Uhr erst wieder am Sonntag, dem 28. März 2027, dann von 2:00 auf 3:00 Uhr.

Ja. Die Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, hat 25 Stunden, weil die Stunde zwischen 2:00 und 3:00 Uhr zweimal durchlaufen wird. Wer zur gewohnten Uhrzeit ins Bett geht und aufsteht, schläft eine Stunde länger; wer Nachtschicht hat, arbeitet entsprechend eine Stunde mehr. Der Preis: Ab diesem Sonntag wird es abends eine Stunde früher dunkel, und manche Menschen, Kleinkinder und Haustiere brauchen ein paar Tage, um sich an den verschobenen Rhythmus zu gewöhnen.

An zwei verschiedenen Sonntagen, je nachdem, wo man ist. Deutschland, EU und Vereinigtes Königreich: Sonntag, 25. Oktober 2026. USA und fast ganz Kanada: Sonntag, 1. November 2026. Beide stellen um eine Stunde zurück, beide gewinnen also eine Stunde Schlaf, nur eben eine Woche versetzt. Quellen: timeanddate, Forbes.

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026 um 3:00 Uhr, dann wird es 2:00 Uhr. Die Regel gibt die Europäische Union vor: letzter Sonntag im Oktober. Die Uhren gehen zurück, die Nacht dauert 25 Stunden, und die Sonne geht schon an diesem Sonntag eine Stunde früher unter.

Man gewinnt eine. Die Umstellung im Herbst wiederholt eine Stunde, die Nacht auf den 25. Oktober dauert also 25 Stunden und man schläft eine Stunde länger. Der Preis sind die Abende: Der Sonnenuntergang rutscht am selben Tag schlagartig eine Stunde nach vorn, und genau das merken alle. Im Frühjahr ist es umgekehrt, da fehlt eine Stunde.

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, EU-weit im selben Augenblick, was in jeder Zeitzone eine andere Ortszeit ergibt. Westeuropäische Zeit (Portugal, Irland, Vereinigtes Königreich): 2:00 Uhr wird 1:00 Uhr. Mitteleuropäische Zeit (Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Polen): 3:00 Uhr wird 2:00 Uhr. Osteuropäische Zeit (Griechenland, Finnland, Rumänien): 4:00 Uhr wird 3:00 Uhr. Quellen: timeanddate, Forbes.

Weil beide getrennt Gesetze gemacht und die Termine nie abgeglichen haben. Die EU legte ihre Umstellung auf den letzten Sonntag im Oktober, die USA verschoben ihre mit dem Energy Policy Act von 2005 auf den ersten Sonntag im November, wirksam ab 2007. Daraus ergibt sich jedes Jahr ein Fenster von einer Woche, in dem der Zeitunterschied über den Atlantik eine Stunde kleiner ist als sonst. 2026 läuft es vom 25. Oktober bis zum 1. November.

Normalerweise sechs Stunden. Zwischen dem 25. Oktober und dem 1. November 2026 ist Deutschland aber schon auf Winterzeit, während die US-Ostküste noch Sommerzeit hat: Der Abstand schrumpft auf fünf Stunden: Ist es in Berlin 12:00 Uhr, ist es in New York 7:00 Uhr. Am 1. November sind es wieder sechs. Dieselbe Verschiebung um eine Stunde gilt von Wien, Zürich, Paris oder Madrid aus.

Ab dem 25. Oktober 2026 gilt in Deutschland MEZ (UTC+1). London (UTC+0) stellt im selben Moment um und bleibt eine Stunde hinter Berlin. New York bleibt bis zum 1. November auf Sommerzeit (UTC-4): Um 12:00 Uhr in Berlin ist es dort in dieser Woche 7:00 Uhr, ab dem 1. November 6:00 Uhr. Mexiko-Stadt (ganzjährig UTC-6) rückt dagegen dauerhaft näher: von acht auf sieben Stunden Unterschied, um 12:00 Uhr in Berlin ist es dort 5:00 Uhr. Quelle: timeanddate.

Ja, wenn die automatische Uhrzeit eingeschaltet ist, was standardmäßig der Fall ist. Auf dem iPhone (Einstellungen, Allgemein, Datum & Uhrzeit, Automatisch einstellen) und unter Android (Datum und Uhrzeit automatisch) springt die Uhr um 3:00 Uhr von selbst auf 2:00 Uhr. Wer die Zeitzone von Hand eingestellt hat, etwa auf Reisen, sollte das prüfen. Ein Wecker auf 7:00 Uhr klingelt nach neuer Zeit um 7:00 Uhr. Von Hand umstellen muss man weiterhin Backofen, Mikrowelle und ältere Autouhren.

Fast ganz Kanada ja, um 2:00 Uhr Ortszeit am Sonntag, dem 1. November, wie die USA. British Columbia nicht mehr: Die Provinz hat 2026 eine ganzjährige Zeit (UTC-7) eingeführt, die Umstellung am 8. März 2026 war die letzte, abgesehen von einigen Orten im Südosten, die sich nach Alberta richten. Saskatchewan und Yukon stellten schon vorher nicht um. Quellen: Regierung von British Columbia, timeanddate.

Im größten Teil des Landes nicht mehr. Mexiko hat die Sommerzeit per Gesetz 2022 abgeschafft; die letzte landesweite Umstellung war am 30. Oktober 2022, Mexiko-Stadt bleibt ganzjährig auf UTC-6. Ausnahme ist die Nordgrenze: Baja California und Grenzgemeinden in Chihuahua, Coahuila, Nuevo León und Tamaulipas wie Tijuana oder Ciudad Juárez folgen dem US-Kalender und stellen am 1. November 2026 zurück. Quellen: Ley de los Husos Horarios (DOF), Uno TV.

Es ist näher dran als je zuvor, aber es ist kein Gesetz. Das Repräsentantenhaus verabschiedete den Sunshine Protection Act (H.R. 139) am 14. Juli 2026 mit 308 zu 117 Stimmen, eine breite parteiübergreifende Mehrheit. Die Vorlage ging am 15. Juli in den Senat und wurde an den Ausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr überwiesen, wo sie seither liegt. Präsident Trump unterstützt sie mit dem Argument, das zweimalige Umstellen koste Haushalte, Städte und Bundesstaaten jedes Jahr Geld, ohne etwas einzubringen, und drängte den Senat im August 2026 erneut auf Truth Social. Im Senat sind 60 Stimmen nötig: Mehrheitsführer John Thune bezweifelt, dass sie zusammenkommen, Senator Tom Cotton führt die Gegner an. Anfang Oktober 2026 ging der Senat ohne Abstimmung in die Wahlkampfpause vor den Midterms und kommt laut WTVB erst am 9. November nach Washington zurück, also nach der Wahl am 3. November; Thune sagte im Oktober zu POLITICO, es gebe "keinen klaren Weg und keinen Konsens". Am 1. November wird in den USA also umgestellt. Quellen: Congress.gov, The Hill, NBC News, TIME, WTVB.

Er würde die Sommerzeit dauerhaft machen, die USA also auf jene Zeit festlegen, die heute von März bis November gilt, und nicht auf die Winterzeit. Bundesstaaten, die lieber dauerhaft Normalzeit hätten, müssten sich vor Inkrafttreten ausnehmen lassen. Praktische Folge: spätere Sonnenaufgänge im Hochwinter und keine Umstellung mehr in die eine oder andere Richtung. Quelle: Congress.gov.

2026 nicht, und in dieser Form vielleicht nie. Die Kommission schlug 2018 das Ende der saisonalen Umstellung vor, das Europäische Parlament stimmte im März 2019 dafür, doch der Rat hat nie eine Position festgelegt, weil sich die Mitgliedstaaten weder auf dauerhafte Sommer- oder Winterzeit einigen konnten noch darauf, wie ein Flickenteppich von Zeitzonen zwischen Nachbarländern zu vermeiden wäre. Im Frühjahr 2025 deutete die Kommission an, den Vorschlag womöglich zurückzuziehen, hat das aber nicht getan: Im Oktober 2025 forderte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez den Rat auf, die Umstellung ab 2026 zu beenden, Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas erklärte, Brüssel habe nicht aufgegeben, und im Februar 2026 gab die Kommission eine neue Folgenstudie in Auftrag (Ecorys, Capgemini, Stratec, CE Delft), die bis Ende 2026 vorliegen soll. Ein Ratsvermerk vom Juni 2026 beschreibt das Dossier weiterhin als festgefahren, und bis zum 21. Oktober 2026 lagen keine Ergebnisse der Studie vor. Die Bundesregierung hat sich weder für dauerhafte Sommer- noch für dauerhafte Winterzeit entschieden; in einer Antwort an den Bundestag vom Mai 2026 (Drucksache 21/5815) befürwortet sie eine EU-weit abgestimmte Lösung und sieht keinen Anlass für nationale Schritte. Quellen: Rat der EU, Europäisches Parlament, Europäische Kommission, eldiario.es.

Europa und Vereinigtes Königreich: Sonntag, 28. März 2027, letzter Sonntag im März, wenn aus 2:00 Uhr 3:00 Uhr wird. USA: Sonntag, 14. März 2027, zweiter Sonntag im März. Im Frühjahr liegen also zwei Wochen dazwischen, im Herbst nur eine, weil die beiden Regeln an den Jahresenden unterschiedlich verankert sind.

Ja, solange das EU-Recht nicht geändert wird. Die Europäische Kommission hat im März 2026 die amtlichen Sommerzeit-Termine bis 2031 veröffentlicht: 2027 gilt die Sommerzeit vom Sonntag, 28. März, bis Sonntag, 31. Oktober. Die neue Folgenstudie der Kommission soll Ende 2026 vorliegen, ein Beschluss zur Abschaffung ist aber nicht in Sicht. Quellen: Europäische Kommission, Rat der EU.

Der größte Teil der Welt, genau genommen. Japan, China, Indien, Russland, die Türkei und praktisch ganz Afrika, Süd- und Südostasien sowie der Nahe Osten rühren ihre Uhren nicht an. In Äquatornähe schwankt die Tageslänge kaum, die Umstellung bringt dort also nichts. Wo es sie gibt, konzentriert sie sich auf Europa, Nordamerika und einige Länder der Südhalbkugel wie Chile, Paraguay, Neuseeland und den Südosten Australiens, die in den umgekehrten Monaten umstellen.

Hawaii und fast ganz Arizona, mit Ausnahme der Navajo Nation, die umstellt. Unter den Außengebieten bleiben Puerto Rico, die Amerikanischen Jungferninseln, Guam, Amerikanisch-Samoa und die Nördlichen Marianen ganzjährig auf Normalzeit. Im übrigen Land wird zweimal jährlich umgestellt. Quelle: timeanddate.

Um im Krieg Brennstoff zu sparen. Deutschland und Österreich-Ungarn führten sie als Erste ein, im April 1916, um Kohle für Beleuchtung zu sparen; Großbritannien und weite Teile Europas folgten innerhalb weniger Wochen. In Deutschland wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder abgeschafft und 1980 erneut eingeführt, in beiden deutschen Staaten gleichzeitig. Das Energieargument, das sie begründete, ist seit Jahrzehnten umstritten, und genau deshalb kommt das Thema immer wieder hoch.

Immer seltener. Smartphones, Computer, Smartwatches, Router und Receiver aktualisieren sich automatisch über das Netz. Von Hand bleiben die nicht vernetzten Geräte: Backofen, Mikrowelle, mechanischer Wecker, Quarzuhr und das Armaturenbrett älterer Autos. Auch deshalb wirkt die Umstellung heute weniger lästig als noch vor zwanzig Jahren.

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