Black Friday 2026: Datum, Startzeit und was zu erwarten ist
Der Black Friday 2026 fällt auf Freitag, 27. November, den Tag nach Thanksgiving am Donnerstag, 26. November. Cyber Monday ist Montag, 30. November. Online-Angebote schalten üblicherweise um Mitternacht Ostküstenzeit frei, also 6 Uhr morgens in Mitteleuropa, doch die Rabattsaison beginnt inzwischen schon in den ersten Novembertagen. Der Name stammt von der Polizei in Philadelphia und beschrieb das Verkehrschaos, nicht die Bilanz der Händler. Quellen: Wikipedia, Yahoo Shopping, timeanddate.
Der Kontext
Der Black Friday 2026 fällt auf Freitag, 27. November. Er folgt immer auf Thanksgiving, das 2026 am Donnerstag, 26. November liegt, womit das Wochenende so aussieht: Thanksgiving am 26., Black Friday am 27., Small Business Saturday am 28. und Cyber Monday am 30. November.
Die Frage nach der Uhrzeit ist nützlicher als die nach dem Datum, weil sich die Antwort verschoben hat. Online-Angebote gehen konventionell um Mitternacht Ostküstenzeit live, also um 6 Uhr morgens in Mitteleuropa, und Filialen mit Frühöffnung öffnen um 6 Uhr Ortszeit oder früher. Der eigentliche Rabattzeitraum beginnt aber längst in den ersten Novembertagen. Mehrere große Händler fahren fast den ganzen Monat Black-Friday-Aktionen, was den Freitag zum Höhepunkt einer Kampagne macht statt zu ihrem Anfang, und Warten damit nicht mehr selbstverständlich belohnt.
Der Name ist älter als das Einkaufen, und er war kein Kompliment. Die Polizei in Philadelphia sprach in den 1950er und 1960er Jahren von Black Friday, um Staus, Menschenmengen und allgemeines Durcheinander am Tag nach Thanksgiving zu beschreiben. Die Erklärung, die heute alle wiederholen, der Wechsel des Handels von roten in schwarze Zahlen, kam später und wurde durchgesetzt, als sich der Ausdruck ohnehin nicht mehr verdrängen ließ. Eine nachträgliche Umdeutung, und eine gelungene.
Ob sich das Warten lohnt, hängt davon ab, was man kauft und wo. Der hartnäckige Kritikpunkt ist der Referenzpreis: eine Prozentzahl, gemessen an einem Streichpreis, zu dem die Ware nicht wirklich verkauft wurde. Die einzig verlässliche Abwehr ist langweilig, nämlich den tatsächlichen Preis des konkreten Produkts ein paar Wochen lang zu beobachten und das Freitagsangebot an dieser Zahl zu messen statt am Etikett. Elektronik, allen voran Fernseher und Notebooks, trägt weiterhin die echtesten Nachlässe; Bekleidung und Spielzeug bringen eher Menge.
Amerikanisch ist an dem Ereignis nur noch das Ankerdatum. Händler in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Kanada und Brasilien fahren dasselbe Wochenende, in Ländern, in denen Thanksgiving nichts bedeutet. Eine Entwicklung lief in die Gegenrichtung: Die Ausdehnung auf Thanksgiving selbst, Mitte der 2010er Jahre versucht, stieß bei Beschäftigten und Kundschaft auf so viel Widerstand, dass die meisten großen US-Ketten sie zurückgenommen haben und mehrere die Schließung am Donnerstag inzwischen als Verkaufsargument anführen. Quellen: Wikipedia, Yahoo Shopping, timeanddate.