Christian Ulmen - Häufige Fragen
Christian Ulmen ist Schauspieler, Comedian und Produzent – von MTV über „Mein Leben & Ich“ bis zu „jerks.“ und dem Weimarer „Tatort“. 2026 geriet er durch schwere Vorwürfe seiner Ex-Frau in die Schlagzeilen.
Christian Ulmen – vom Musikfernsehen zur deutschen Comedy-Spitze
Christian Ulmen wurde am 22. September 1975 in Neuwied geboren und startete seine Laufbahn beim Musikfernsehen: Bei VIVA Zwei und MTV wurde er mit seinen trockenen, improvisiert wirkenden Moderationen bekannt. Der Wechsel ins Schauspielfach gelang mit der RTL-Serie „Mein Leben & Ich“ (2001 bis 2009) und der Kinorolle des Frank Lehmann in „Herr Lehmann“.
Seine reifsten Arbeiten lieferte er in zwei Formaten ab: der ProSieben-Comedy „jerks.“ an der Seite von Fahri Yardım, die ab 2017 deutsche Fernsehcomedy neu justierte, und dem Weimarer „Tatort“ des MDR, in dem er seit 2013 als Zitat-versessener Kommissar Lessing neben Nora Tschirner ermittelt. Beide Formate machten ihn zu einer der markantesten Figuren des deutschen Fernsehens – in einer Liga mit TV-Gesichtern wie Mareile Höppner, wenn auch in einem völlig anderen Genre.
Privat war Ulmen seit 2011 mit Collien Fernandes verheiratet, das Paar hat eine Tochter. Die Ehe wurde inzwischen geschieden. Im März 2026 berichtete der „Spiegel“ über schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann, darunter der Vorwurf jahrelang betriebener Fake-Profile; Ulmen bestreitet die Anschuldigungen über seine Anwälte und ging juristisch gegen die Berichterstattung vor. ProSieben entfernte „jerks.“ vorläufig aus der Mediathek. Es gilt die Unschuldsvermutung, die Ermittlungen laufen.
Soziale Medien meidet Ulmen weitgehend: Einen verifizierten Instagram-Account betreibt er nach verfügbaren Informationen nicht – anders als die meisten TV-Kollegen seiner Generation, von Günther Jauch bis Mareile Höppner. Wer seine Arbeit sucht, findet sie in seinen Serien, Filmen und „Tatort“-Folgen.
Aus derselben Generation deutscher Schauspieler: Matthias Schweighöfer.
Zwei Schauspielergenerationen davor: Dieter Hallervorden und Mario Adorf, der im April 2026 starb.