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Matthias Schweighöfer - Häufige Fragen

Matthias Schweighöfer, geboren 1981 in Anklam, ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Produzent, der mit „Army of the Dead“, „Army of Thieves“ und einer Nebenrolle in „Oppenheimer“ auch international bekannt wurde.

By · datastats · Aktualisiert 16. August 2026
Matthias Schweighöfer
Martin Kraft · CC BY-SA 4.0

Vom Ostseestädtchen zum internationalen Kino

Matthias Schweighöfer wurde am 11. März 1981 in Anklam geboren, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, die zu seiner Kindheit noch zur DDR gehörte. Als Teenager zog er nach Berlin, um Schauspiel zu lernen, und stand bereits Ende der 1990er Jahre für erste Fernsehrollen vor der Kamera. Den Durchbruch beim deutschen Publikum brachten ihm der Fernsehfilm „Kammerflimmern” (2001) und die Kinokomödie „Soloalbum” (2003) nach dem Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre, gefolgt 2008 von der Hauptrolle als Jagdflieger Manfred von Richthofen im aufwendig produzierten Kriegsdrama „Der Rote Baron”.

Ab Ende der 2000er Jahre verlagerte Schweighöfer den Schwerpunkt zunehmend hinter die Kamera. 2010 gründete er gemeinsam mit Dan Maag die Produktionsfirma Pantaleon Films und übernahm mit „Der Nanny” (2010) und „What a Man” (2011) Regie, Drehbuch und Hauptrolle in einem Zug, ein Muster, das seine Karriere seither prägt. Ähnlich wie Christian Ulmen, der in Deutschland ebenfalls Regie, Produktion und Hauptrolle in eigenen Serien und Filmen verbindet, verlagerte Schweighöfer damit die kreative Kontrolle über seine Projekte konsequent in die eigene Firma statt sie Studios zu überlassen.

2017 folgte mit „You Are Wanted” ein weiterer Meilenstein: die erste deutsche Amazon-Original-Serie, die Schweighöfer entwickelte, inszenierte und in der Hauptrolle spielte, an der Seite von Karoline Herfurth und Alexander Held. Eine zweite Staffel erschien 2021, danach endete die Reihe. Im selben Jahr gelang Schweighöfer mit Zack Snyders Netflix-Produktion „Army of the Dead” (Mai 2021) der internationale Durchbruch: Als deutscher Schlossknacker Ludwig Dieter, der für einen Heist in einem von Zombies belagerten Las-Vegas-Casino angeheuert wird, wurde er einem breiten US-Publikum bekannt. Im Prequel „Army of Thieves” (Oktober 2021) führte er zusätzlich erstmals bei einer englischsprachigen Netflix-Produktion selbst Regie.

2023 folgte mit Christopher Nolans oscarprämiertem Biopic „Oppenheimer” die bislang prominenteste internationale Besetzung: Schweighöfer spielte den deutschen Physiker Werner Heisenberg, der im nationalsozialistischen Deutschland am Uranprojekt beteiligt war, in einer Nebenrolle neben Cillian Murphy. Parallel zu seiner Schauspiel- und Regiekarriere versuchte sich Schweighöfer über mehrere Jahre, vor allem in den 2010er Jahren, auch als Sänger und veröffentlichte eigene Musik, ein Nebenprojekt, das nie den kommerziellen Stellenwert erreichte, den etwa Dieter Bohlen mit Modern Talking und als langjähriges Jurymitglied bei „Deutschland sucht den Superstar” in der deutschen Popkultur einnahm.

Sein Privatleben hält Schweighöfer weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Aus einer langjährigen, mittlerweile beendeten Beziehung mit der Unternehmerin und Stylistin Ani Schromm hat er einen Sohn, zu dem er öffentlich kaum Details preisgibt. Im März 2026 wurde er 45 Jahre alt. Über Pantaleon Films bleibt er weiterhin sowohl als Produzent neuer Kino- und Serienprojekte als auch als gefragter Schauspieler in internationalen Produktionen aktiv.

Vor ihm stand Mario Adorf für den deutschen Charakterdarsteller mit internationaler Karriere.

Häufige Fragen

Matthias Schweighöfer ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Produzent, geboren am 11. März 1981 in Anklam. Bekannt wurde er in Deutschland mit Filmen wie „Soloalbum“ (2003) und „Der Rote Baron“ (2008), international vor allem durch die Zack-Snyder-Produktionen „Army of the Dead“ und „Army of Thieves“ (beide 2021) sowie eine Nebenrolle als Werner Heisenberg in Christopher Nolans „Oppenheimer“ (2023). Über seine eigene Firma Pantaleon Films, gegründet 2010, produziert er zudem eigene Kino- und Serienprojekte.

Matthias Schweighöfer kam am 11. März 1981 in Anklam in der damaligen DDR zur Welt. Im März 2026 feierte er seinen 45. Geburtstag, seither ist er 45 Jahre alt. Anklam liegt in Mecklenburg-Vorpommern, nahe der Ostseeküste, und war zu Schweighöfers Kindheit noch Teil der DDR, da die deutsche Wiedervereinigung erst 1990 erfolgte, als er neun Jahre alt war.

Matthias Schweighöfer wuchs in Anklam auf, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 12.000 Einwohnern, nahe der Ostseeküste. Als Teenager zog er nach Berlin, um Schauspielunterricht zu nehmen, und stand schon in den späten 1990er Jahren für erste Fernsehrollen vor der Kamera. Einem größeren Publikum wurde er 2001 mit dem Fernsehfilm „Kammerflimmern“ bekannt, der Themen wie Selbstverletzung bei Jugendlichen behandelte.

Seinen Durchbruch beim deutschen Publikum hatte Matthias Schweighöfer mit zwei Produktionen Anfang der 2000er Jahre: dem Fernsehfilm „Kammerflimmern“ (2001) und der Kinokomödie „Soloalbum“ (2003) nach dem Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre. 2008 übernahm er die Hauptrolle als Jagdflieger Manfred von Richthofen im aufwendig produzierten Kriegsdrama „Der Rote Baron“, einer der größten deutschen Kinoproduktionen jener Jahre.

Pantaleon Films ist die Produktionsfirma, die Matthias Schweighöfer 2010 gemeinsam mit Dan Maag gegründet hat. Über sie produzierte er eigene Kinoerfolge wie „What a Man“ (2011) und die Amazon-Serie „You Are Wanted“ (ab 2017), später auch internationale Projekte in Zusammenarbeit mit US-Partnern wie Netflix. Die Firma erlaubte es Schweighöfer, als Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller zugleich über seine Projekte zu bestimmen, statt nur vor der Kamera zu stehen.

„What a Man“ ist eine deutsche Liebeskomödie aus dem Jahr 2011, bei der Matthias Schweighöfer Regie führte, das Drehbuch mitschrieb und die Hauptrolle spielte. Der Film über einen jungen Mann, der von seiner Freundin verlassen wird und sich mit Männlichkeitsklischees auseinandersetzt, wurde an den deutschen Kinokassen zu einem der erfolgreichsten Filme seines Jahrgangs und etablierte Schweighöfer endgültig auch als Regisseur, nicht nur als Schauspieler.

„You Are Wanted“ ist eine deutsche Thriller-Serie, die 2017 als erste deutsche Amazon-Original-Serie startete. Matthias Schweighöfer entwickelte die Serie, führte Regie und spielte die Hauptrolle eines Mannes, dessen digitale Identität nach einem Hackerangriff missbraucht wird. Neben ihm standen unter anderem Karoline Herfurth und Alexander Held vor der Kamera. Eine zweite Staffel folgte 2021, danach wurde die Serie nicht fortgesetzt.

In Zack Snyders Zombie-Heist-Film „Army of the Dead“, der im Mai 2021 bei Netflix erschien, spielt Matthias Schweighöfer den deutschen Schlossknacker Ludwig Dieter. Die Figur wird von einer Söldnertruppe angeheuert, um während eines Zombie-Ausbruchs in Las Vegas einen Tresor in einem abgeriegelten Casino zu knacken. Die Rolle war Schweighöfers erster großer Auftritt in einer US-amerikanischen Hollywoodproduktion und brachte ihm international neue Aufmerksamkeit ein.

„Army of Thieves“ ist das im Oktober 2021 veröffentlichte Prequel zu „Army of the Dead“ und erzählt, wie Schweighöfers Figur vor den Ereignissen des Hauptfilms zu einem gefeierten Tresorknacker in Europa wird. Matthias Schweighöfer führte bei diesem Film erstmals bei einer englischsprachigen Netflix-Produktion selbst Regie und übernahm zugleich die Hauptrolle, was ihn als Regisseur auch außerhalb Deutschlands etablierte.

In Christopher Nolans Biopic „Oppenheimer“, das im Juli 2023 in die Kinos kam, spielt Matthias Schweighöfer den deutschen Physiker Werner Heisenberg, der im nationalsozialistischen Deutschland am Uranprojekt beteiligt war. Die Rolle ist eine Nebenrolle innerhalb des mit mehreren Oscars ausgezeichneten Films, markiert für Schweighöfer aber die bislang prominenteste Besetzung in einer großen internationalen Kinoproduktion neben Stars wie Cillian Murphy.

Ja, neben der Schauspielerei hat Matthias Schweighöfer, vor allem in den 2010er Jahren, auch eigene Musik veröffentlicht und ist gelegentlich als Sänger aufgetreten. Diese zweite künstlerische Schiene blieb stets ein Nebenprojekt zu seiner Film- und Serienarbeit und erreichte nie deren kommerziellen Stellenwert. Belastbare, öffentlich dokumentierte Chartplatzierungen zu seinen Musikveröffentlichungen liegen nicht in nennenswertem Umfang vor, weshalb dieser Teil seiner Karriere in der Berichterstattung meist nur am Rande erwähnt wird.

Nach öffentlich bekannten Informationen ist Matthias Schweighöfer nicht verheiratet. Aus einer langjährigen, mittlerweile beendeten Beziehung mit der Unternehmerin und Stylistin Ani Schromm hat er einen Sohn. Der 2026 45-jährige Schauspieler hält Details zu seinem Kind und seinem aktuellen Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus und äußert sich in Interviews nur sehr zurückhaltend zu diesem Themenbereich.

Ein offiziell bestätigtes Vermögen von Matthias Schweighöfer ist nicht öffentlich einsehbar. Als Schauspieler, Regisseur und Produzent mit eigener Firma Pantaleon Films, die er 2010 gegründet hat, verfügt er über mehrere Einkommensquellen, von Gagen bis zu Produzentenanteilen an eigenen Projekten. In deutschen Medien kursieren gelegentlich Schätzungen zu seinem Vermögen, diese stammen jedoch meist aus unbestätigten Quellen und sollten nicht als verlässliche Zahl behandelt werden.

Auch 2026 ist Matthias Schweighöfer sowohl vor als auch hinter der Kamera aktiv: Über Pantaleon Films, seine seit 2010 bestehende Produktionsfirma, entwickelt er weiterhin eigene Kino- und Serienprojekte, während er als Schauspieler international gefragt bleibt, seit ihn Rollen in „Army of the Dead“, „Army of Thieves“ (beide 2021) und „Oppenheimer“ (2023) auch für Hollywood-Produktionen empfohlen haben. Neue Projekte werden traditionell erst kurz vor Veröffentlichung offiziell bestätigt.

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