Oliver Stone - Häufige Fragen
Oliver Stone ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Kriegsveteran, der als einer der provokantesten Polit-Filmemacher Hollywoods gilt – bekannt für Klassiker wie „Platoon", „JFK" und „Wall Street".
Oliver Stone – Der unbequeme Chronist Amerikas
Oliver Stone, geboren am 15. September 1946 in New York City, ist weit mehr als ein Hollywoodregisseur: Er ist eine lebende Provokation. Drei Oscar-Gewinne, ein Vietnam-Feldzug als Freiwilliger, und ein Lebenswerk, das die offizielle Geschichte der USA immer wieder frontal angreift – Stone macht seit Jahrzehnten Filme, die Amerika den Spiegel vorhalten und dabei selten diplomatisch sind.
Seinen Durchbruch feierte er mit dem autobiografisch gefärbten Kriegsfilm „Platoon” (1986), für den er den Oscar als bester Regisseur gewann. Danach folgte eine beispiellose Serie von politisch aufgeladenen Werken: „Wall Street”, „Born on the Fourth of July”, „JFK”, „Nixon”, „Natural Born Killers” – Stone war der Regisseur, den das Establishment fürchtete.
Was Stone von anderen Filmemachern unterscheidet: Er hat den Krieg, über den er dreht, selbst erlebt. Er diente freiwillig als Infanterist in Vietnam, wurde verwundet und mit dem Bronze Star ausgezeichnet. Diese Erfahrung prägt sein gesamtes Schaffen – von „Platoon” bis „Heaven & Earth”.
Außerhalb Hollywoods sorgt Stone regelmäßig für Schlagzeilen durch seine politischen Ansichten, Interviews mit Wladimir Putin und Fidel Castro sowie Dokumentationen über umstrittene Weltführer. Er ist eine Figur, die man nicht ignorieren kann – auch wenn man ihn für falsch hält.
Trotz des gleichen Nachnamens besteht keine Verwandtschaft zur Schauspielerin Emma Stone.