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Kultur ▲ Steigend Trend-Score 74 · Veröffentlicht 23. August 2026 · Aktualisiert 23. August 2026

Oktoberfest 2026: Termine, Bierpreise und alles zur Wiesn

Die 191. Wiesn läuft vom 19. September bis 4. Oktober 2026 auf der Theresienwiese, 16 Tage lang. Den Anstich um 12 Uhr im Schottenhamel-Zelt übernimmt erstmals Oberbürgermeister Dominik Krause. Die Maß kostet zwischen 14,80 und 15,90 Euro, im Schnitt 15,61 Euro. Eintritt aufs Festgelände und in die Zelte ist frei, die Oide Wiesn kostet 4 Euro und wird 2026 per QR-Code betreten. Erwartet werden rund 6 Millionen Besucher. Quellen: muenchen.de, Stadt München.

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Oktoberfest 2026: Termine, Bierpreise und alles zur Wiesn
Heribert Pohl · CC BY-SA 2.0
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Der Kontext

Das Oktoberfest 2026 ist die 191. Wiesn und läuft vom Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober, wie üblich 16 Tage lang auf der Theresienwiese. Verlängerungen gibt es nur, wenn der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober auf einen Montag oder Dienstag fällt. 2026 ist der 3. Oktober ein Samstag, es bleibt also beim Standardformat.

Der Startschuss fällt am ersten Samstag um Punkt 12 Uhr im Schottenhamel-Festzelt, und diesmal mit einem neuen Gesicht: Oberbürgermeister Dominik Krause übernimmt seinen ersten Anstich. Wie viele Schläge er für das erste Fass braucht, ist jedes Jahr die einzige Statistik, über die ganz München am Nachmittag spricht. Erst nach dem Ruf “O’zapft is!” darf auf dem gesamten Gelände ausgeschenkt werden.

Beim Preis geht die Kurve weiter nach oben, aber langsamer als befürchtet. Die Maß kostet zwischen 14,80 und 15,90 Euro, im Schnitt 15,61 Euro. Am günstigsten bleibt die Augustiner-Festhalle mit 14,90 Euro, in mehreren großen Zelten sind 15,90 Euro fällig. Wer nicht trinkt, zahlt trotzdem: Mineralwasser 11,13 Euro pro Liter, Limonade 12,47 Euro, Spezi 12,84 Euro. Alkoholfreies Bier liegt bei rund 15,73 Euro und damit fast auf dem Niveau des Originals.

Praktisch bleibt vieles unverändert und wird trotzdem jedes Jahr neu gefragt. Eintritt kostet die Wiesn nicht, weder aufs Gelände noch in die Zelte, und ein allgemeines Ticket existiert nicht. Reservieren muss man nicht, ein fester Anteil der Plätze bleibt für Gäste ohne Reservierung frei, allerdings sind die großen Zelte an Wochenenden oft schon am frühen Nachmittag wegen Überfüllung geschlossen. Wer entspannt feiern will, kommt unter der Woche und vormittags. Ausgeschenkt wird ausschließlich Bier der sechs Münchner Brauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten, in 14 großen und 21 kleinen Zelten.

Die sichtbarste Neuerung 2026 betrifft die Oide Wiesn, den historischen Teil im Süden des Geländes mit alten Fahrgeschäften und ruhigeren Zelten. Der Eintritt bleibt bei 4 Euro und ab 21 Uhr frei, der Zugang läuft jetzt aber über QR-Codes statt Bändchen, mit Stempel für den Wiedereintritt und einem zusätzlichen Eingang näher am Hauptfest. Erwartet werden über die 16 Tage rund 6 Millionen Besucher. Quellen: muenchen.de, Stadt München, oktoberfest.de.

Häufige Fragen

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Vom Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober 2026, also 16 Tage lang auf der Theresienwiese in München. Es ist die 191. Wiesn. Verlängert wird nur, wenn der 3. Oktober auf einen Montag oder Dienstag fällt, 2026 ist er ein Samstag, deshalb bleibt es bei den regulären 16 Tagen. Quellen: muenchen.de, Stadt München.

Der Name stammt vom ersten Fest 1810, das im Oktober zur Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Therese von Sachsen-Hildburghausen gefeiert wurde, daher auch der Name Theresienwiese. Weil das Wetter im September deutlich milder ist, wurde der Beginn im Lauf des 19. Jahrhunderts nach vorn verlegt. Der Schlusssonntag liegt bis heute im Oktober. Quellen: muenchen.de, oktoberfest.de.

Zwischen 14,80 und 15,90 Euro, im Durchschnitt 15,61 Euro pro Liter. Den günstigsten Ausschank hat traditionell die Augustiner-Festhalle, dort steigt der Preis von 14,50 auf 14,90 Euro. In mehreren großen Zelten liegt die Maß bei 15,90 Euro, die 16-Euro-Marke wird also 2026 noch knapp nicht gerissen. Jeder Wirt legt den Preis selbst fest. Quellen: muenchen.de.

Auch sie werden literweise abgerechnet und sind nicht billig: Mineralwasser 11,13 Euro, Limonade 12,47 Euro und Spezi 12,84 Euro pro Liter, jeweils im Schnitt. Alkoholfreies Bier liegt mit rund 15,73 Euro praktisch auf dem Niveau der normalen Maß. Alle Werte sind gegenüber 2025 leicht gestiegen. Quellen: muenchen.de.

Nein. Der Zutritt zur Theresienwiese und auch in die Festzelte ist kostenlos, ein allgemeines Ticket gibt es nicht. Bezahlt wird nur, was man konsumiert: Essen, Getränke, Fahrgeschäfte und Reservierungen. Die einzige Ausnahme ist die Oide Wiesn mit 4 Euro Eintritt, ab 21 Uhr auch dort frei. Quellen: muenchen.de, oktoberfest.de.

Nein, aber es hilft. Ein fester Anteil der Plätze in jedem Zelt bleibt für Laufkundschaft frei, wer früh kommt, kommt in aller Regel unter. Ohne Reservierung sind die Chancen unter der Woche und vormittags am besten, an den Wochenenden und abends sind die großen Zelte oft schon am frühen Nachmittag geschlossen, weil sie voll sind. Reservierungen laufen direkt über die Wirte, meist nur für ganze Tische und mit Verzehrgutscheinen. Quellen: muenchen.de.

Die Festzelte öffnen um 9 Uhr, ausgeschenkt wird am ersten Samstag aber erst nach dem Anstich um 12 Uhr. Von Montag bis Donnerstag läuft die Wiesn von 10 bis 23:30 Uhr, an Sonntagen ab 9 Uhr bis 23:30 Uhr. Die Schankschluss- und Musikzeiten sind früher als das Zeltende, letzte Bestellung ist üblicherweise gegen 22:30 Uhr. Quellen: muenchen.de.

14 große Festzelte und 21 kleinere Zelte, dazu über hundert Fahrgeschäfte und Schaustellerbetriebe. Zu den bekanntesten großen Zelten zählen das Schottenhamel (dort findet der Anstich statt), das international besonders populäre Hofbräu-Festzelt und die Augustiner-Festhalle, in der das Bier noch aus Holzfässern gezapft wird. Quellen: muenchen.de, oktoberfest.de.

Nur die sechs Münchner Traditionsbrauereien dürfen ausschenken: Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Das Bier muss nach dem Reinheitsgebot in München gebraut sein und hat als Festbier mehr Stammwürze und Alkohol als normales Helles, meist um die 6 Prozent. Quellen: muenchen.de.

Oberbürgermeister Dominik Krause, für den es die Premiere ist. Er sticht am Samstag, 19. September, um Punkt 12 Uhr im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass an und eröffnet die Wiesn mit dem traditionellen Ruf "O'zapft is!". Erst danach darf auf dem gesamten Festgelände Bier ausgeschenkt werden. Quellen: muenchen.de.

Der historische Teil des Oktoberfests am südlichen Rand der Theresienwiese: alte Fahrgeschäfte, Volkssänger, Blasmusik und ruhigere Zelte, deutlich familienfreundlicher als der Hauptteil. Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person, ab 21 Uhr ist er frei. Neu 2026: Der Zugang läuft über QR-Codes statt Bändchen, mit Stempel für den Wiedereintritt und einem zusätzlichen Eingang näher am Hauptfestgelände. Quellen: muenchen.de.

Erwartet werden rund 6 Millionen Besucherinnen und Besucher aus aller Welt in 16 Tagen. Am ruhigsten ist es an den Wochentagen vormittags, am vollsten an den beiden Samstagen und am Tag der Deutschen Einheit. Dienstags ist Familientag mit ermäßigten Preisen an den Fahrgeschäften bis 19 Uhr. Quellen: muenchen.de, Stadt München.

Wahr oder falsch?

6 Gerüchte im Faktencheck, mit Quellen
Falsch
Das Oktoberfest findet im Oktober statt.

Es beginnt am 19. September und endet am 4. Oktober. Nur der Schlusssonntag liegt im Oktober, der Name stammt vom Gründungsfest 1810. (muenchen.de)

Falsch
Die Maß kostet 2026 erstmals über 16 Euro.

Der teuerste Ausschank liegt bei 15,90 Euro, der Schnitt bei 15,61 Euro. Die 16-Euro-Marke bleibt knapp unerreicht. (muenchen.de)

Falsch
Ohne Reservierung kommt man in kein Zelt.

Ein fester Anteil der Plätze bleibt für Gäste ohne Reservierung frei. Wer früh und unter der Woche kommt, hat gute Chancen. (muenchen.de)

Wahr
Der Eintritt aufs Festgelände ist kostenlos.

Gelände und Festzelte kosten keinen Eintritt, nur die Oide Wiesn verlangt 4 Euro, ab 21 Uhr auch dort nichts. (muenchen.de)

Falsch
Auf der Wiesn darf jede Brauerei ausschenken.

Nur die sechs Münchner Traditionsbrauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. (muenchen.de)

Wahr
Die Oide Wiesn funktioniert 2026 ohne Bändchen.

Der Zugang läuft neu über QR-Codes, mit Stempel für den Wiedereintritt und einem zusätzlichen Eingang. (muenchen.de)

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