Carlo Ancelotti bleibt Brasiliens Nationaltrainer nach WM-Aus
Carlo Ancelotti lehnte das formelle Angebot Italiens (über Technischen Direktor Paolo Maldini) ab und bestätigte, dass er bis 2030 Brasiliens Nationaltrainer bleibt, nach dem Achtelfinal-Aus gegen Norwegen (1:2). Sein AP-Interview vom 29. Juli fasst es zusammen: 'Es ist der Anfang, nicht das Ende.' Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sind der nächste Meilenstein. Quellen: ESPN, FIFA, Washington Post.
Der Kontext
Carlo Ancelottis Amtszeit als Brasiliens Nationaltrainer überstand ihre erste große Bewährungsprobe, und ihr erstes großes Scheitern. Bei der WM 2026 in Nordamerika schied die Seleção im Achtelfinale gegen Norwegen aus, mit 1:2, ein Ergebnis, das den brasilianischen Fußball erschütterte. Erling Haaland traf zweimal spät, um ein Spiel zu drehen, das Brasilien scheinbar kontrollierte; Neymar verkürzte vom Elfmeterpunkt, aber zu spät. Es ist Brasiliens frühestes WM-Ausscheiden seit fast dreißig Jahren.
Die Nachbereitung nährte sofort die Debatte. Ancelotti selbst lieferte das prägnanteste Zitat: In einem offenen Interview räumte er ein, dass Brasilien seiner Meinung nach „die Weltmeisterschaft während der Trinkpause gegen Norwegen verloren hat”, ein Geständnis taktischer Fehler, das in der Sportpresse breit diskutiert wurde.
Trotz des Ausscheidens stellte sich der Brasilianische Fußballverband (CBF) hinter ihn. Bedeutsamer noch: Ancelotti erhielt eine formelle Anfrage aus Italien, über Technischen Direktor Paolo Maldini, der nach dem dritten gescheiterten Qualifikationsversuch einen Trainer suchte. Ancelotti lehnte öffentlich ab und bekannte sich zu seinem Vertrag bis 2030. Im AP-Interview vom 29. Juli rahmte er das Ausscheiden nicht als Misserfolg, sondern als Ausgangspunkt: „Es ist der Anfang, nicht das Ende für Brasilien.” Er nannte die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles als ersten Meilenstein für die nächste brasilianische Generation. Quellen: ESPN, FIFA, beIN Sports, Washington Post, Goal.com.