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Sport ▼ Abkühlend Trend-Score 32 · Veröffentlicht 26. August 2026 · Aktualisiert 17. September 2026

Solheim Cup 2026: Europa schlägt die USA 15:13 in Bernardus

Europa hat den Solheim Cup 2026 mit 15:13 in Bernardus Golf in Cromvoirt gewonnen und sich den Pokal mit einer überlegenen Einzel-Session am Sonntag zurückgeholt. Lottie Woad brachte Europa mit einem 2&1 gegen Auston Kim an den entscheidenden Punkt, Carlota Ciganda machte es mit 4&2 gegen Jennifer Kupcho endgültig. Der Solheim Cup 2026 wird vom 11. bis 13. September in Bernardus Golf in Cromvoirt (Nordbrabant) gespielt, erstmals in den Niederlanden. Anna Nordqvist ist Kapitänin Europas, Angela Stanford führt die USA, die als Titelverteidigerinnen anreisen (Sieg 2024 in Virginia). Europa: Lottie Woad, Charley Hull, Maja Stark, Linn Grant, Céline Boutier, Carlota Ciganda, Nanna Koerstz Madsen, Esther Henseleit sowie die Wildcards Leona Maguire, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes. USA: Nelly Korda, Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin, Allisen Corpuz, Andrea Lee, Alison Lee sowie Lindy Duncan, Meghan Khang und Rose Zhang. Quellen: Solheim Cup, LPGA, Sky Sports, CBS Sports, Golf Digest.

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Der Kontext

Europa hat den Solheim Cup 2026 mit 15:13 gewonnen und sich den Pokal am Sonntag, 13. September, in Bernardus Golf zurückgeholt. Entschieden wurde die Woche in den Einzeln: Lottie Woad, eine Debütantin, schlug Auston Kim mit 2&1 und brachte Europa über die 14,5 Punkte, die als Herausfordererinnen nötig waren, Carlota Ciganda machte mit 4&2 gegen Jennifer Kupcho den Deckel drauf. Was folgt, ist die Ausgangslage dieses Matches.

Der Solheim Cup kommt am 11. September zum ersten Mal in die Niederlande, wenn Europa und die USA in Bernardus Golf in Cromvoirt drei Tage Lochspiel beginnen. Anna Nordqvist führt Europa, Angela Stanford die Amerikanerinnen, und die Gäste reisen als Titelverteidigerinnen an, nach dem Sieg 2024 in Virginia. Dieses Detail prägt die ganze Woche: Ein 14:14 lässt den Cup in amerikanischer Hand, Europa muss also klar gewinnen, 14,5 der 28 möglichen Punkte.

Nordqvists Team ist jung. Lottie Woad und Charley Hull führten die direkte Qualifikation an, dazu kamen Maja Stark, Linn Grant, Céline Boutier, Carlota Ciganda, Nanna Koerstz Madsen und Esther Henseleit, die einzige Deutsche im Aufgebot. Ihre vier Wildcards gingen an Leona Maguire, deren Solheim-Bilanz die Nominierung zur Formsache machte, und an drei Debütantinnen: Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes. Hull, zum achten Mal in Folge dabei, und Ciganda, seit Jahren europäische Identifikationsfigur in diesem Wettbewerb, tragen den Großteil der Erfahrung.

Auf amerikanischer Seite beginnt alles bei Nelly Korda, Weltranglistenerste nach einer Saison mit vier LPGA-Siegen, darunter zwei Majors. Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin, Allisen Corpuz, Andrea Lee und Alison Lee qualifizierten sich mit ihr, Stanford wählte Lindy Duncan, Meghan Khang und Rose Zhang. Khangs Bilanz von 7 Siegen, 3 Niederlagen und 3 Unentschieden aus vier Teilnahmen ist genau die Art Zahl, auf der Kapitäninnen ihre Paarungen aufbauen. Lindy Duncan wird mit 35 erstmals nominiert.

Das Format bleibt unverändert, und genau deshalb funktioniert der Wettbewerb überall. Freitag und Samstag je vier Foursomes und vier Fourballs, sechzehn Punkte, am Sonntag zwölf Einzel. Das Foursome mit abwechselnden Schlägen ist das Format, in dem Paarungen öffentlich funktionieren oder auseinanderfallen, und traditionell dort hat Europa Rückstände aufgeholt. Bernardus Golf ist ein Kyle-Phillips-Entwurf von 2018, ein moderner Parkland-Kurs mit viel Wasser, und hat noch nie etwas in dieser Größenordnung ausgerichtet.

Für die Ladies European Tour ist die Woche wirtschaftlich so wichtig wie sportlich. Der Solheim Cup ist ihre größte Bühne, die eine Woche, in der sie verlässlich ein Publikum erreicht, das Damengolf sonst nicht Woche für Woche verfolgt. Ihn in ein Land ohne Solheim-Geschichte zu tragen, ist eine Wette auf die Erweiterung der Landkarte statt auf ihre Verteidigung. Ob sich das niederländische Publikum wie das in Gleneagles oder wie das in Finca Cortesín verhält, gehört zu den spannenderen offenen Fragen.

Tag eins in Bernardus beginnt am Freitag, dem 11. September, um 7:40 Uhr, mit vier Foursomes im Zwölf-Minuten-Takt. Nordqvist schickt Charley Hull und Lottie Woad als Erste gegen Nelly Korda und Allisen Corpuz, auf beiden Seiten die schwerste Paarung der Session. Dahinter: Nanna Koerstz Madsen und Céline Boutier gegen Alison Lee und Lauren Coughlin, Esther Henseleit und Leona Maguire gegen Andrea Lee und Lindy Duncan, Maja Stark und Linn Grant gegen Rose Zhang und Jennifer Kupcho. Nachmittags folgen die Fourballs, am Samstag dasselbe noch einmal, am Sonntag zwölf Einzel.

Die historische Bilanz lautet USA 11, Europa 7, ein Unentschieden aus 19 Auflagen. Sie schmeichelt den Amerikanerinnen: Europa holte zwischen 2011 und 2023 fünf von acht Pokalen, darunter das 14:14 von Finca Cortesín, mit dem der Titel blieb. Die 12,5:15,5-Niederlage 2024 in Virginia beendete die Serie, und genau deshalb braucht Europa diese Woche den zusätzlichen halben Punkt.

Häufige Fragen

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Die Matches werden von Freitag, 11. September, bis Sonntag, 13. September 2026 gespielt, die Turnierwoche beginnt rund um den 7. September mit Proberunden und Eröffnungszeremonie. Es ist die 20. Ausgabe des Mannschaftswettbewerbs zwischen Europa und den USA, der alle zwei Jahre stattfindet. Quellen: Solheim Cup, Sky Sports.

In Bernardus Golf in Cromvoirt, Provinz Nordbrabant, im Süden der Niederlande. Es ist der erste Solheim Cup, der jemals in den Niederlanden ausgetragen wird. Der von Kyle Phillips entworfene Platz wurde 2018 eröffnet und hat bereits Turniere der Ladies European Tour ausgerichtet, aber dies ist mit Abstand die größte Woche seiner kurzen Geschichte. Quellen: Solheim Cup, Sky Sports.

Die acht direkt Qualifizierten sind Lottie Woad, Charley Hull, Maja Stark, Linn Grant, Céline Boutier, Carlota Ciganda, Nanna Koerstz Madsen und Esther Henseleit. Kapitänin Anna Nordqvist ergänzte vier Wildcards: Leona Maguire, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes, die letzten drei allesamt Debütantinnen. Charley Hull ist zum achten Mal in Folge dabei. Quellen: Golf Digest, Sky Sports, BBC Sport.

Ja. Esther Henseleit hat sich direkt für das europäische Team qualifiziert und ist die einzige deutsche Spielerin im Aufgebot von Kapitänin Anna Nordqvist. Sie zählt seit Jahren zu den konstantesten deutschen Profis auf der LPGA Tour und der Ladies European Tour. Quellen: Golf Digest, Sky Sports.

Neun Amerikanerinnen qualifizierten sich direkt: Nelly Korda, Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin, Allisen Corpuz, Andrea Lee und Alison Lee. Kapitänin Angela Stanford nutzte ihre drei Wildcards für Lindy Duncan, Meghan Khang und Rose Zhang. Lindy Duncan gibt mit 35 Jahren ihr Debüt. Quellen: CBS Sports, Golf Channel.

Anna Nordqvist führt Europa und Angela Stanford die USA. Beide sind ehemalige Spielerinnen mit langer Solheim-Cup-Vergangenheit, und beide wurden weit vor 2026 benannt, damit sie den Qualifikationszeitraum und ihr Vizekapitäninnen-Team mitgestalten konnten. Quellen: Solheim Cup, LPGA.

Es gibt 28 Punkte. Freitag und Samstag stehen jeweils vier Foursomes und vier Fourballs an, zusammen sechzehn Punkte, am Sonntag folgen zwölf Einzel. Ein Team braucht 14,5 Punkte für den Sieg; bei einem 14:14 behält der Titelverteidiger den Cup. Ein geteiltes Match bringt beiden Seiten einen halben Punkt. Quellen: Solheim Cup, LPGA.

Die USA gewannen den Solheim Cup 2024 im Robert Trent Jones Golf Club in Virginia und reisen damit als Titelverteidigerinnen nach Bernardus. Europa braucht folglich 14,5 Punkte, um die Trophäe zurückzuholen, den Amerikanerinnen reichen 14 zum Behalten. Quellen: Solheim Cup, LPGA.

Ja. Nelly Korda führt das US-Team als Weltranglistenerste an. Sie qualifizierte sich direkt nach einer Saison mit vier Siegen auf der LPGA Tour, darunter zwei Majors, und drei zweiten Plätzen. Sie ist die bestplatzierte Spielerin beider Teams. Quellen: CBS Sports, LPGA.

Übertragen wird auf Sky Sports Golf in Großbritannien und Irland, auf Golf Channel und NBC in den USA und über die Sendepartner der Ladies European Tour und der LPGA im übrigen Europa. Tickets und Hospitality für Bernardus Golf gibt es über solheimcup.com. Quellen: Solheim Cup, Sky Sports.

Alle zwei Jahre, in geraden Jahren, im Wechsel zwischen europäischen und amerikanischen Austragungsorten. Der Wettbewerb wurde 1990 ins Leben gerufen und ist nach Karsten Solheim benannt, dem Gründer von Ping, dessen Familie die Gründung finanzierte. Er ist das weibliche Gegenstück zum Ryder Cup und die größte Bühne der Ladies European Tour. Quellen: Solheim Cup, LPGA.

Vier Matches im Wechselschlag, ab 7:40 Uhr Ortszeit im Zwölf-Minuten-Takt. Charley Hull und Lottie Woad eröffnen für Europa gegen Nelly Korda und Allisen Corpuz, danach treffen Nanna Koerstz Madsen und Céline Boutier auf Alison Lee und Lauren Coughlin, Esther Henseleit und Leona Maguire auf Andrea Lee und Lindy Duncan, und Maja Stark und Linn Grant auf Rose Zhang und Jennifer Kupcho. Quellen: Golfmagic, Yahoo Sports, GOLF.com.

Die ersten Foursomes starten am Freitag, dem 11. September, um 7:40 Uhr niederländischer Zeit, also zur selben Uhrzeit wie in Deutschland. Freitag und Samstag folgen demselben Muster, vormittags Foursomes, nachmittags Fourballs, am Sonntag die zwölf Einzel. Die genauen Nachmittags- und Wochenendzeiten verschieben sich mit der Auslosung, ein Blick auf die offizielle Startliste am Tag selbst lohnt sich. Quellen: Golfmagic, Sky Sports, GOLF.com.

Die USA, mit 11 Siegen gegenüber 7 für Europa und einem Unentschieden aus den 19 Auflagen vor 2026. Die Bilanz täuscht: Europa gewann fünf der acht Auflagen zwischen 2011 und 2023. Quellen: Golf Channel, NBC Sports.

2023 in Finca Cortesín endete 14:14, und Europa behielt den Pokal als Titelverteidiger, das einzige Unentschieden der Turniergeschichte. 2024 im Robert Trent Jones Golf Club in Virginia gewannen die USA 15,5:12,5, ihr erster Sieg seit 2017. Die beiden Auflagen fielen in aufeinanderfolgende Jahre, weil das Turnier auf gerade Jahre umgestellt wurde. Quellen: CBS Sports, Wikipedia.

Europa, 15:13. Das Team von Anna Nordqvist holte sich den Pokal am Sonntag, 13. September 2026, in Bernardus Golf zurück, nach einer Einzel-Session, die das Match drehte. Lottie Woad holte den Punkt, der Europa auf die nötigen 14,5 brachte, mit einem 2&1 gegen Auston Kim, und Carlota Ciganda machte es mit 4&2 gegen Jennifer Kupcho endgültig. Quellen: Golf Channel, Sky Sports, CBS Sports.

Europa 15, USA 13. Europa hätten 14 Punkte zum Behalten gereicht, für die Rückeroberung waren 14,5 nötig, denn die Amerikanerinnen reisten nach ihrem Sieg 2024 in Virginia als Titelverteidigerinnen an. Am Sonntag stand es mit einem Punkt Reserve fest. Quellen: Sky Sports, Today's Golfer.

Lottie Woad, die englische Debütantin, die im achten Match Auston Kim mit 2&1 schlug und Europa damit über die 14,5 brachte. Carlota Ciganda machte anschließend im elften Match mit 4&2 gegen Jennifer Kupcho den Deckel drauf, Endstand 15:13. Quellen: Golfmagic, Golf Channel.

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