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Markus Lanz - Häufige Fragen

Markus Lanz ist ein italienischer Fernsehmoderator mit deutscher Muttersprache, der seit 2008 die ZDF-Talkshow »Markus Lanz« leitet und von 2012 bis 2014 »Wetten, dass..?« als Nachfolger von Thomas Gottschalk moderierte.

By · datastats · Aktualisiert 17. August 2026
Markus Lanz
Superbass · CC BY-SA 4.0

Vom RTL-Nachwuchsmoderator zum meistdiskutierten Talkmaster des ZDF

Markus Lanz wurde am 16. März 1969 in Bruneck in Südtirol geboren, in der deutschsprachigen Provinz im Norden Italiens. Weil Südtirol seit 1919 zu Italien gehört, besitzt er die italienische Staatsbürgerschaft, obwohl Deutsch seine Muttersprache ist und seine gesamte berufliche Laufbahn im deutschsprachigen Fernsehen stattfand. Seine Karriere begann in den 1990er Jahren beim Privatsender RTL, wo er als Nachrichten- und Magazinmoderator arbeitete, bevor er Mitte der 2000er Jahre zum ZDF wechselte.

Der endgültige Durchbruch beim öffentlich-rechtlichen Sender gelang ihm im Oktober 2008 mit der eigenen Talkshow »Markus Lanz«. Seit 2012 läuft das Format an mehreren Abenden pro Woche statt nur einmal wöchentlich und hat sich in dieser Zeit zu einem der meistdiskutierten politischen Gesprächsformate des deutschen Fernsehens entwickelt, bekannt für lange, oft kontroverse Diskussionen mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. In der deutschen Talkshow-Landschaft wird sein Name häufig neben Moderatoren wie Guenther Jauch genannt, der von 2011 bis 2015 mit einer eigenen sonntäglichen Polit-Talkshow bei der ARD ein vergleichbares Format prägte.

Von 2012 bis 2014 übernahm Lanz zusätzlich die Moderation von »Wetten, dass..?« als Nachfolger von Thomas Gottschalk, der die Kultshow über Jahrzehnte geprägt hatte. Diese Phase war von sinkenden Einschaltquoten und öffentlicher Kritik an seinem Moderationsstil begleitet, ein Kapitel, das Lanz später selbst als schwierig beschrieben hat. Nach seiner letzten Ausgabe im Dezember 2014 setzte das ZDF die reguläre Produktion der Sendung aus; erst ab 2021 kehrte sie für einzelne Sonderausgaben zurück, dann wieder mit Gottschalk als Moderator, nicht mit Lanz.

Seit 2019 produziert Lanz zusätzlich den Podcast »Lanz & Precht« gemeinsam mit dem Philosophen Richard David Precht. In dem wöchentlichen Format diskutieren beide aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in einem offeneren, weniger formalen Ton als in seiner ZDF-Sendung, und der Podcast zählt inzwischen zu den meistgehörten politischen Podcasts im deutschsprachigen Raum.

Neben der politischen Gesprächsarbeit hat Lanz wiederholt Dokumentationsprojekte begleitet, die ihn auf Expeditionen nach Grönland und in die Antarktis führten, getragen von einem persönlichen Interesse an Polarforschung, das er in Interviews und Sendungsbeiträgen mehrfach thematisiert hat. Zu seinem Privatleben, darunter seine Partnerschaft mit Angela Gessmann, äußert er sich öffentlich nur sparsam. Eine belastbare, offizielle Zahl zu seinem Vermögen existiert nicht: das ZDF legt die Gagen einzelner Moderatoren nicht offen, und die Summen, die seit der Debatte um die Wetten-dass-Honorare kursieren, hat der Sender nie bestätigt.

Häufige Fragen

Markus Lanz ist ein Fernsehmoderator und Journalist, geboren am 16. März 1969 in Bruneck in Südtirol. Er besitzt die italienische Staatsbürgerschaft, ist aber deutscher Muttersprachler und arbeitet seit den 1990er Jahren im deutschen Fernsehen. Bekannt wurde er vor allem als Gastgeber der ZDF-Talkshow »Markus Lanz«, die seit Oktober 2008 läuft und zu den meistdiskutierten politischen Gesprächsformaten Deutschlands zählt.

Markus Lanz wurde am 16. März 1969 geboren, im August 2026 ist er demnach 57 Jahre alt. Er zählt zur Generation deutschsprachiger Moderatoren, die in den 1990er Jahren beim Privatfernsehen begann und sich später beim öffentlich-rechtlichen ZDF etablierte.

Markus Lanz kam am 16. März 1969 in Bruneck zur Welt, einer Stadt in Südtirol, der deutschsprachigen Provinz im Norden Italiens. Seine Herkunft aus Südtirol erklärt, warum er italienischer Staatsbürger ist, obwohl Deutsch seine Muttersprache ist und seine gesamte Fernsehkarriere im deutschsprachigen Raum stattfand.

Ja, formal besitzt Markus Lanz die italienische Staatsbürgerschaft, weil er in Bruneck in Südtirol geboren wurde, das seit 1919 zu Italien gehört. Südtirol ist mehrheitlich deutschsprachig, und auch Lanz ist mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen. Seine berufliche Laufbahn als Moderator und Journalist verlief vollständig im deutschsprachigen Fernsehen bei RTL und dem ZDF.

Eine geprüfte Gesamtzahl zu Markus Lanz' Vermögen gibt es nicht, da das ZDF als öffentlich-rechtlicher Sender keine Gagen einzelner Moderatoren offenlegt. Im Netz und in Boulevardmedien kursieren gelegentlich Schätzungen im Millionenbereich, diese Zahlen sind jedoch nicht belegt und lassen sich keiner geprüften Quelle zuordnen. Belastbarer sind einzelne Gagen-Berichte zu bestimmten Formaten, etwa zu seiner Zeit bei »Wetten, dass..?«.

Das ZDF veröffentlicht die Honorare einzelner Moderatoren nicht, und Markus Lanz selbst äußert sich dazu nicht. Während seiner Zeit bei »Wetten, dass..?« löste die Frage nach Moderatorengagen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine breite Debatte aus, in der verschiedene Medien Summen nannten, die der Sender weder bestätigt noch dementiert hat. Geprüfte Zahlen zu seinem heutigen Honorar für die Talkshow gibt es nicht.

Markus Lanz hat seine Beziehung nicht in Form einer öffentlich bekannten Ehe dargestellt. Bekannt ist, dass er mit seiner Partnerin Angela Gessmann zusammen ist und mit ihr eine gemeinsame Tochter hat. Zu Details seines Privatlebens äußert er sich in Interviews nur sparsam und betont regelmäßig, dass er seine Familie möglichst aus der Öffentlichkeit heraushalten möchte.

Ja, Markus Lanz ist Vater mehrerer Kinder. Mit seiner Partnerin Angela Gessmann hat er eine gemeinsame Tochter, und er hat öffentlich erwähnt, bereits in jungen Jahren aus einer früheren Beziehung Vater geworden zu sein. Namen, Alter und Aufenthaltsorte seiner Kinder hält er bewusst aus der Öffentlichkeit heraus, weshalb dazu hier bewusst keine Angaben stehen.

Markus Lanz begann seine Fernsehkarriere in den 1990er Jahren beim Privatsender RTL, wo er als Nachrichten- und Magazinmoderator arbeitete. Mitte der 2000er Jahre wechselte er zum ZDF, wo er sich zunächst mit Moderationsaufgaben etablierte, bevor ihm 2008 mit der eigenen Talkshow »Markus Lanz« der endgültige Durchbruch beim öffentlich-rechtlichen Sender gelang.

Markus Lanz moderierte »Wetten, dass..?« von 2012 bis 2014 als Nachfolger von Thomas Gottschalk. Die Show wurde in dieser Phase von sinkenden Einschaltquoten und Kritik an seinem Moderationsstil begleitet, was Lanz selbst später als schwierige Zeit beschrieb. Nach seiner letzten Ausgabe im Dezember 2014 setzte das ZDF die reguläre Produktion der Sendung aus; erst ab 2021 kehrte sie mit Gottschalk für einzelne Sonderausgaben zurück, nicht mit Lanz.

»Lanz & Precht« ist ein wöchentlicher Podcast, den Markus Lanz seit 2019 gemeinsam mit dem Philosophen Richard David Precht produziert. Die beiden diskutieren darin aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in einem offeneren, informelleren Format als in seiner ZDF-Talkshow. Der Podcast zählt zu den meistgehörten politischen Podcasts im deutschsprachigen Raum und erscheint parallel als Video.

Die Talkshow »Markus Lanz« läuft seit ihrem Start im Oktober 2008 im ZDF und wird seit 2012 an mehreren Abenden pro Woche ausgestrahlt statt nur einmal wöchentlich. Damit gehört sie zu den am häufigsten gesendeten Gesprächsformaten des deutschen Fernsehens und ist bekannt für lange, oft kontroverse politische Diskussionen mit wechselnden Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Markus Lanz moderiert weiterhin seine ZDF-Talkshow »Markus Lanz«, die zu den festen Größen im deutschen Abendprogramm zählt, und produziert parallel den Podcast »Lanz & Precht« mit Richard David Precht. Daneben tritt er gelegentlich mit Dokumentationsprojekten in Erscheinung, die sein Interesse an Polarregionen und Expeditionsreisen zeigen, etwa in Grönland und der Antarktis.

Markus Lanz hat wiederholt Reisen und Dokumentationsprojekte in Grönland und der Antarktis begleitet und dabei ein persönliches Interesse an Polarforschung gezeigt, das er in Interviews und Sendungsbeiträgen thematisiert hat. Diese Expeditionen fallen thematisch aus seinem sonstigen Talkshow-Alltag heraus und werden von ihm selbst als Ausgleich zur politischen Tagesaktualität beschrieben, mit der er in seiner Sendung sonst befasst ist.

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