NASA-Rover Curiosity entdeckt riesiges Wabenfeld auf dem Mars
Der NASA-Rover Curiosity entdeckte ein riesiges Feld polygonaler Brüche mit Wabenstruktur im Tal 'Valle Grande' (Gale-Krater) am 19.-20. Juni 2026 (Sol 4930-4931). Die Polygone sind 4-8 cm groß. Wissenschaftler sagen, der Fund habe ihnen 'den Atem verschlagen'. Das gebrochene Hinterrad (14+ abgebrochene Stollen, Sol 4963) wird überwacht. Quellen: NASA JPL, CTV News, The Register.
Der Kontext
NASA von Marswaben in Staunen versetzt
Eine routinemäßige Panoramaaufnahme in einem Marstal hat eine der visuell beeindruckendsten Entdeckungen in der fast 14-jährigen Geschichte des Curiosity-Rovers hervorgebracht. Ende Juli 2026 veröffentlichte das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA Bilder vom 19.-20. Juni 2026 (Sol 4930-4931 der Mission), die ein riesiges Feld polygonaler Brüche zeigen, das den Talboden in einem Muster bedeckt, das einem gewaltigen Wabenmuster ähnelt. Jedes Polygon misst rund 4 bis 8 Zentimeter im Durchmesser, und die schiere Dichte der Strukturen, die sich über die Landschaft erstrecken, war beispiellos in der Missionsgeschichte. Wissenschaftler beschrieben den Anblick als etwas, das ihnen „den Atem verschlagen” habe.
Der Ort ist ein Tal mit dem Spitznamen „Valle Grande” innerhalb des Gale-Kraters, in dem der Rover seit seiner Landung 2012 forscht. Drei Haupthypothesen werden zur Erklärung der Brüche diskutiert: uralte Trockenrisse in Schlamm eines Seebetts, das im Laufe geologischer Zeiträume verdunstete; thermische Kontraktion und Ausdehnung durch die extremen Temperaturschwankungen auf dem Mars, die das Gestein in geometrische Formen reißen; oder druckbedingte Veränderungen in tiefen Sedimentschichten. Die polygonale Geometrie ist mit allen drei Hypothesen vereinbar, und die Antwort einzugrenzen erfordert eine detaillierte geochemische Analyse.
Die Entdeckung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Rover auch mit einer Hardwareherausforderung konfrontiert ist: Ein gerissenes Hinterrad, das am Sol 4963 (23. Juli 2026) fotografiert wurde, zeigte mehr als 14 abgebrochene Stollen, die Metallzähne, die auf dem Marsgelände für Grip sorgen. Nach über 32 Kilometern Fahrt in 14 Jahren haben die Räder von Curiosity erheblichen Verschleiß angesammelt. NASA-JPL-Ingenieure bereiten Notfallpläne vor, darunter eine Technik namens „Rock-Snap” zur Steuerung der Degradation, doch der Rover bleibt betriebsfähig und sendet weiterhin wissenschaftliche Daten. Quellen: NASA JPL, CTV News, The Register, Space.com, TechTimes.