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Sport ▼ Abkühlend Trend-Score 35 · Veröffentlicht 21. Juni 2026 · Aktualisiert 27. Juni 2026

WM 2026 Gruppe G: Ägypten und Belgien qualifiziert - Alle Ergebnisse und Abschlusstabelle

GRUPPE G ABGESCHLOSSEN, 1.: Ägypten 5 Pkt (qualifiziert); 2.: Belgien 5 Pkt (qualifiziert); 3.: Iran 3 Pkt (ausgeschieden); 4.: Neuseeland 1 Pkt (ausgeschieden). ST3 (26. Juni): Ägypten 1:1 Iran (Saber 5., Rezaeian 14.); Belgien 1:0 Neuseeland (Trossard 28.). ST2 (21. Juni): Ägypten 3:1 NZL (erster historischer WM-Sieg); Belgien 0:0 Iran (Ngoy Platzverweis 66.). ST1 (15. Juni): Belgien 1:1 Ägypten, Iran 2:2 NZL, Mohebi abgeschoben.

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WM 2026 Gruppe G: Ägypten und Belgien qualifiziert - Alle Ergebnisse und Abschlusstabelle
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Der Kontext

Gruppe G der WM 2026 hat bereits zwei der prägendsten Geschichten des Turniers geliefert, und das nach erst einer Spieltagsrunde.

In Seattle trat Belgien am 15. Juni gegen Ägypten an und erlebte eine unerwartete Geduldsprobe. Emam Ashour erzielte in der 19. Minute das 1:0 für Ägypten, sein erstes Länderspieltor, und die Roten Teufel hatten trotz eindeutiger Überlegenheit keine Antwort. Bis zur 66. Minute versuchte Belgien vergeblich, die kompakt stehende Ägypter-Defensive zu knacken. Dann brachte Trainer Domenico Tedesco Romelu Lukaku. Was folgte, waren 23 Sekunden: Hany lenkte den Ball unter dem Druck des belgischen Mittelstürmers ins eigene Netz. Das 1:1 war schmeichelhaft für Ägypten, aber Belgien hatte zu lange auf seinen Satz gewartet.

Im SoFi Stadium in Inglewood lieferten sich Iran und Neuseeland ein packendes Tor-Spektakel. Elijah Just traf bereits in der 7. Minute für Neuseeland und erhöhte in der 54. auf 2:0, eine historisch anmutende Sensation drohte. Iran blieb im Spiel durch Rezaeian (32.) und drehte die Partie durch Mohebi (64.) auf 2:2. Das Ergebnis war am Ende verdient, der eigentliche Aufreger folgte nach Mohebis Jubel, der von Millionen als Pistolengeste gedeutet wurde und sofort weltweit für Aufruhr sorgte.

Was als Fußball-Eklat begann, entwickelte sich zur diplomatischen Affäre. Die US-Behörden schickten Mohebi noch vor dem Iran-Belgien-Duell am 21. Juni aus dem Land. Der iranische Verband protestierte bei der FIFA und sieht in der Deportation einen Eingriff in den sportlichen Wettbewerb. Mohebi fehlt Iran nun im wichtigsten Gruppenspiel, ein Verlust, der die Kräfteverhältnisse in Gruppe G deutlich verschiebt.

Der 2. Spieltag am 21. Juni hat die Gruppe G neu sortiert.

Im SoFi Stadium in Inglewood war Belgien–Iran ein zähes, torloses Duell voller Spannung. Der entscheidende Moment: Nathan Ngoy sah in der 66. Minute die Rote Karte für ein Foulspiel an Taremi, Direktrot wegen Verhinderung einer klaren Torchance. Ein Treffer Taremis wurde zuvor vom VAR wegen Abseits aberkannt. Am Ende 0:0, beide Teams bei 2 Punkten vor dem alles entscheidenden Spieltag 3.

In Vancouver schrieb Ägypten Geschichte. Finn Surman hatte Neuseeland in der 15. Minute per Kopfball in Führung gebracht, und Neuseeland hielt diesen Vorsprung bis in die zweite Hälfte. Dann kam Ägyptens Aufholjagd: Ziko glich in der 58. Minute aus, Salah erzielte das 2:1 in der 67., und Trézéguet besiegelte den 3:1-Endstand in der 82. Minute mit einem Eckball von Salah. Es ist der erste WM-Sieg in der Geschichte Ägyptens, ein historischer Moment für den afrikanischen Fußball. Ägypten führt die Gruppe G mit 4 Punkten an.

Der 3. Spieltag (26. Juni) besiegelte die Gruppe G. In Ägypten gegen Iran eröffnete Mohammed Saber in der 5. Minute das Tor für die Ägypter; Ramin Rezaeian glich in der 14. Minute für den Iran aus. Das 1:1 genügte Ägypten für Platz 1 mit 5 Punkten. Im Parallelspiel erzielte Leandro Trossard in der 28. Minute den einzigen Treffer, Belgien siegte 1:0 gegen Neuseeland und schloss als Zweiter mit 5 Punkten ab (bessere Tordifferenz als Iran). Der Iran schied mit 3 Punkten aus; Neuseeland mit 1 Punkt.

Häufige Fragen

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Gruppe G besteht aus Belgien, Ägypten, Iran und Neuseeland. Belgien ist die am höchsten gerankte Mannschaft des Viererfeldes; Ägypten ist der erfahrenste afrikanische Vertreter; Iran sorgte für den größten Eklat des frühen Turniers rund um eine Torfeier; Neuseeland überraschte mit einem Doppelpack von Elijah Just gleich im Auftaktspiel.

Belgien und Ägypten trennten sich am 15. Juni 2026 im Lumen Field in Seattle mit 1:1. Emam Ashour erzielte in der 19. Minute das 1:0 für Ägypten, sein erstes Länderspieltor. Belgien brachte in der 66. Minute Romelu Lukaku, und bereits 23 Sekunden nach seiner Einwechslung lenkte Ägyptens Mohamed Hany den Ball unter Druck ins eigene Netz. Belgien hatte kein Quäntchen Glück in der regulären Spielzeit, aber die belgische Macht kostete Ägypten das erhoffte Erfolgserlebnis.

Iran und Neuseeland trennten sich am 15. Juni 2026 im SoFi Stadium in Inglewood mit 2:2, eines der unterhaltsamsten Spiele des Turnierauftakts. Elijah Just erzielte für Neuseeland in der 7. Minute das 1:0 und erhöhte in der 54. Minute auf 2:0. Iran antwortete durch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (64.), der den Ausgleich erzielte. Das Ergebnis war sportlich gerecht, die Begleitumstände des Mohebi-Tores allerdings sprengten jede Dimension des Fußballplatzes.

Elijah Just ist Neuseelands Mittelfeldspieler, der am 15. Juni 2026 im SoFi Stadium einen Doppelpack gegen Iran erzielte (7. und 54. Minute) und das 2:2-Unentschieden der 'All Whites' entscheidend mitgestaltete. Sein Beitrag gehört zu den überraschendsten Einzelleistungen des 1. Spieltags, Neuseeland hat noch nie die Gruppenphase bei einer Herren-WM überstanden.

Der iranische Mittelfeldspieler Mohammad Mohebi erzielte in der 64. Minute gegen Neuseeland am 15. Juni 2026 den Ausgleichstreffer und feierte mit einer Geste, die weithin als Pistole, auf seinen Arm gerichtet, interpretiert wurde. Der Jubel wurde viral, die FIFA leitete ein Disziplinarverfahren ein. Mohebi erklärte, er habe den Fans im iranischen Exil in Los Angeles danken wollen, ohne bedrohliche Absicht. Die US-Behörden sahen das anders.

Die US-Behörden deportierten Mohammad Mohebi vor dem Gruppenspiel Iran gegen Belgien am 21. Juni 2026, im Zusammenhang mit seinem umstrittenen Torjubel im Spiel gegen Neuseeland. Iran reichte eine offizielle Beschwerde bei der FIFA ein und bezeichnete die Abschiebung als Eingriff in den sportlichen Wettbewerb. Mohebis Fehlen schwächt den iranischen Sturm erheblich für das Schlüsselspiel.

Romelu Lukaku wurde in der 66. Minute des 1:1 gegen Ägypten eingewechselt. Bereits 23 Sekunden nach seiner Einwechslung lenkte Ägyptens Mohamed Hany den Ball unter dem Druck des belgischen Stürmers ins eigene Tor. Lukaku selbst erzielte kein Tor, doch seine körperliche Präsenz führte unmittelbar zum Ausgleich, ein eindrucksvolles Zeugnis seines Werts als Joker auf internationalem Niveau.

Abschlusstabelle (nach Spieltag 3, 26. Juni): 1. Ägypten, 5 Punkte (1S-2U, qualifiziert). 2. Belgien, 5 Punkte (1S-2U, qualifiziert). 3. Iran, 3 Punkte (3U, ausgeschieden). 4. Neuseeland, 1 Punkt (1U-2N, ausgeschieden). ST3 (26. Juni): Ägypten 1:1 Iran (Saber 5., Rezaeian 14.); Belgien 1:0 Neuseeland (Trossard 28.).

Belgien und Iran trennten sich am 21. Juni 2026 im SoFi Stadium in Inglewood torlos 0:0. Der entscheidende Moment: Belgiens Nathan Ngoy sah in der 66. Minute die Rote Karte für ein Foulspiel an Taremi, der auf dem Weg zum Tor war. Ein Treffer Taremis wurde vom VAR wegen Abseits aberkannt. Beide Teams stehen vor dem alles entscheidenden Spieltag 3 bei 2 Punkten.

Ägypten besiegte Neuseeland am 21. Juni 2026 in BC Place (Vancouver) mit 3:1, der erste WM-Sieg in der Geschichte des ägyptischen Fußballs. Finn Surman hatte Neuseeland in der 15. Minute per Kopf in Führung gebracht. Dann drehte Ägypten die Partie: Ziko 58., Salah 67., Trézéguet 82. (per Ecke von Salah). Ägypten führt die Gruppe mit 4 Punkten an; Neuseeland ist Letzter mit 1 Punkt.

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