Waldbrände in Spanien 2026
Spanien erlebt seine tödlichste Waldbrandsaison der modernen Geschichte. Der Brand in Almería (9. Juli) tötete 13 Menschen, der schlimmste Brand in der Geschichte Andalusiens, während das Feuer in Zaragoza/Cinco Villas 12 000 Hektar vernichtete und 6 Ortschaften evakuiert werden mussten. Rund 50 000 Hektar verbrannt in Spanien 2026. Quellen: Wikipedia/Waldbrand Almería 2026, IndexBox, Euronews.
Der Kontext
Im Sommer 2026 ist Spanien von der tödlichsten Waldbrandsaison der modernen Geschichte heimgesucht worden, angetrieben durch dieselbe Rekordhitzewelle, die in Frankreich dutzende Departments in höchste Alarmstufe versetzt hat. Zwei große Brandherde verursachen den größten Schaden.
Der Waldbrand in Almería, der am 9. Juli 2026 in der Nähe von Los Gallardos in der Provinz Almería (Andalusien, Südostspanien) ausbrach, hat mindestens 13 Menschen das Leben gekostet, der tödlichste Waldbrand in der Geschichte Andalusiens und der drittschlimmste, den Spanien je verzeichnet hat. Mehr als 17 Personen wurden verletzt, mindestens 10 gelten noch als vermisst. Über 1 600 Einwohner mussten evakuiert werden. Das Feuer breitete sich rasend schnell in extremer Hitze und Trockenheit aus.
Der Waldbrand in Zaragoza / Cinco Villas (Aragonien, Nordostspanien) ist der flächenmäßig größte: rund 12 000 Hektar verbranntes Land bei einem Perimeter von 60 km. Sechs Ortschaften wurden evakuiert, Ores, Asín, Luesia, Malpica de Arba und Uncastillo in der Provinz Zaragoza sowie Petilla de Aragón in Navarra, und mehr als 400 Feuerwehrleute sowie 19 Luftfahrzeuge wurden eingesetzt, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Insgesamt haben in Spanien im Jahr 2026 bei 14 großen Brandereignissen rund 50 000 Hektar gebrannt, eine historisch hohe Zahl. Klimaforscher sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der Schwere der Saison 2026 und den durch das blockierende Hochdrucksystem seit Ende Mai 2026 erzeugten Extremhitzebedingungen.