datastats / SIGNAL
enfresde
LIVE
← ALL SIGNALS
datastats / News
News ▼ Abkühlend Trend-Score 52 · Veröffentlicht 29. August 2026 · Aktualisiert 26. September 2026

Hurrikansaison 2026: Prognose, Stürme und Namen

Stand 26. September 2026 hat die atlantische Hurrikansaison sieben benannte Stürme hervorgebracht (Arthur, Bertha, Cristobal, Dolly, Edouard, Fay und Gonzalo), aber noch keinen einzigen Hurrikan: laut NOAA die längste hurrikanfreie Phase seit mindestens 1966. Die Tropenstürme Fay und Gonzalo sind aktiv, schwächen sich aber fernab von Land ab. Die nächsten Namen sind Hanna und Isaias. Getroffen wurde vor allem die US-Golfküste (Arthur, Bertha, Edouard). Hauptgrund für die Flaute ist ein sehr starker El Nino. Die NOAA erwartete im August 7 bis 13 benannte Stürme und 2 bis 6 Hurrikane; die Saison endet am 30. November. Quellen: National Hurricane Center, NOAA, CBS News, ABC News, weather.com.

By · datastats
INTEREST INDEX
52 -11% · 24h
Hurrikansaison 2026: Prognose, Stürme und Namen
KI-generierte Illustration
30-DAY PEAK
54
modeled window
90-DAY AVG
30
stable
TREND-SCORE
52
-11% · 24h
TRACKED QUESTIONS
12
from public queries
INTEREST OVER TIME
Momentum trajectory
PEAK 54
30d ago15dtoday

Der Kontext

Die atlantische Hurrikansaison 2026 ist von einem langsamen Start zu einer historischen Saison geworden. Bis zum 26. September sind sieben benannte Stürme entstanden, und keiner wurde zum Hurrikan. Der bisherige Rekord der Satellitenära für den spätesten ersten Hurrikan, der 11. September (Gustav 2002, Humberto 2013), ist gefallen; die NOAA spricht von der längsten hurrikanfreien Phase seit mindestens 1966.

Die Bilanz: Arthur Mitte Juni, Bertha Ende Juli, Cristobal am 12. August, ein kurzlebiges Dolly am 27. August, Edouard ab dem 31. August, dann Fay, entstanden am 20. September nahe den Azoren und knapp unter Hurrikanstärke, und Gonzalo, benannt am späten 24. September bei den Kapverden. Am 26. September verfolgte das National Hurricane Center Fay und Gonzalo, beide in Abschwächung und fernab von Nord- und Mittelamerika. Der nächste Name auf der Liste ist Hanna, danach Isaias.

Ein ruhiges Becken ist kein harmloses. Arthur brachte im Juni tödliche Überschwemmungen nach Texas, Louisiana und Mississippi, Louisiana rief den Notstand aus. Bertha traf am 22. und 23. Juli zweimal in Louisiana auf Land. Edouard erreichte am 1. September bei Johnson Bayou mit rund 95 km/h die Küste und ließ mehr als 150.000 Kunden ohne Strom zurück. Keiner der drei war ein Hurrikan.

Hauptursache der Flaute ist ein sehr starker El Nino, der die Windscherung über dem Atlantik erhöht und die Organisation von Stürmen verhindert. Die NOAA hatte das in ihrer Aktualisierung vom 6. August eingepreist: 7 bis 13 benannte Stürme, 2 bis 6 Hurrikane, 0 bis 2 schwere Hurrikane und 75 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine unterdurchschnittliche Saison. Die Colorado State University rechnete im August mit neun Stürmen, vier Hurrikanen und einem schweren Hurrikan. Mit sieben Stürmen und keinem Hurrikan Ende September liegt die Saison am unteren Rand beider Prognosen oder darunter.

Offiziell läuft die Saison bis zum 30. November, und im Oktober entstehen regelmäßig Stürme in der westlichen Karibik und im Golf von Mexiko. In den Aufzeichnungen seit 1851 endeten nur zwei Saisons, 1907 und 1914, ganz ohne Hurrikan; ob 2026 dazukommt, ist offen. Warnungen für eine bestimmte Küste kommen vom National Hurricane Center und den nationalen Wetterdiensten. Quellen: National Hurricane Center, NOAA, NOAA NESDIS, CBS News, ABC News, CNN, weather.com, Fox Weather, Colorado State University.

Häufige Fragen

12 questions · sorted by search share

Keinen einzigen. Stand 26. September 2026 zählt der Atlantik sieben benannte Stürme, null Hurrikane und null schwere Hurrikane: Arthur (Juni), Bertha (Juli), Cristobal und Dolly (August), Edouard (Ende August bis Anfang September), Fay und Gonzalo (September). Einige kamen nah heran, keiner erreichte die Hurrikanschwelle von 119 km/h. Quellen: National Hurricane Center, NOAA.

Nein. Am 26. September verfolgte das National Hurricane Center zwei Tropenstürme, die sich beide abschwächen: Fay über dem offenen zentralen Atlantik, weit weg von Land, mit Winden um 65 km/h, und Gonzalo, der nördlich an den Kapverdischen Inseln vorbeizieht, mit Winden um 75 km/h. Keiner der beiden bedroht die Karibik oder die USA. Aktuelle Meldungen gibt es auf nhc.noaa.gov. Quelle: National Hurricane Center.

Der nächste Atlantiksturm bekommt den Namen Hanna, danach folgen Isaias, Josephine, Kyle und Leah. Die komplette Liste 2026: Arthur, Bertha, Cristobal, Dolly, Edouard, Fay, Gonzalo, Hanna, Isaias, Josephine, Kyle, Leah, Marco, Nana, Omar, Paulette, Rene, Sally, Teddy, Vicky und Wilfred. Es ist die Liste von 2020, nur Leah ersetzt den gestrichenen Namen Laura. Quellen: National Hurricane Center, AccuWeather.

Ja. Der bisherige Rekord der Satellitenära für den ersten Hurrikan einer Saison lag beim 11. September (Gustav 2002, Humberto 2013). Ohne Hurrikan seit Saisonbeginn am 1. Juni hat 2026 diese Marke überschritten; die NOAA spricht von der längsten Phase ohne Hurrikan seit mindestens 1966. Quellen: CBS News, NOAA.

Vor allem wegen eines sehr starken El Nino. Er verstärkt die vertikale Windscherung über dem Atlantik, also Höhenwinde, die einen entstehenden Sturm zerreißen, bevor sich seine Zirkulation ordnet. Trockene Saharaluft und ein kühlerer Atlantik als in den Vorjahren bremsen zusätzlich. Laut dem Climate Prediction Center der NOAA fielen alle ähnlich starken El-Nino-Ereignisse seit 1950 mit normalen oder unterdurchschnittlichen Atlantiksaisons zusammen. Quellen: CBS News, NOAA, weather.com.

Betroffen war vor allem die US-Golfküste. Arthur löste Mitte Juni tödliche Überschwemmungen in Texas, Louisiana und Mississippi aus; Louisiana rief den landesweiten Notstand aus, im Avoyelles Parish wurden 86 Menschen gerettet. Bertha traf am 22. Juli in Louisiana auf Land und am Folgetag erneut nahe der Grenze zu Texas. Edouard kam am 1. September bei Johnson Bayou (Louisiana) mit rund 95 km/h an Land, mehr als 150.000 Kunden waren ohne Strom. Quellen: NOAA NESDIS, ABC News, CNN, weather.com.

Die NOAA-Aktualisierung vom 6. August erwartet 7 bis 13 benannte Stürme, 2 bis 6 Hurrikane und 0 bis 2 schwere Hurrikane, bei 75 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine unterdurchschnittliche Saison. Mit sieben Stürmen Ende September liegt die Saison am unteren Rand der Spanne und bräuchte bis zum 30. November mindestens zwei Hurrikane, um die Prognose zu erreichen. Eine Durchschnittssaison hat 14 Stürme, 7 Hurrikane und 3 schwere Hurrikane. Quellen: NOAA, CBS News.

Die August-Prognose der Colorado State University bestätigt die Zahlen vom Juli: neun benannte Stürme, vier Hurrikane und ein schwerer Hurrikan, deutlich unter dem langjährigen Mittel. Mitgezählt sind die Stürme, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon entstanden waren. Quelle: Colorado State University.

Nein, und bis zum 26. September ist auch kein benannter Sturm auf den Karibikinseln an Land gegangen. Die Hauptentwicklungsregion zwischen Westafrika und der Karibik blieb sehr ruhig; Gonzalo entstand bei den Kapverden und drehte nach Norden ab. Für Reisen in die Karibik bis Ende November lohnt sich trotzdem ein Blick auf die Warnungen, denn im Oktober bilden sich regelmäßig Stürme in der westlichen Karibik. Quellen: National Hurricane Center, Fox Weather.

Am 30. November 2026. Die offizielle Saison läuft vom 1. Juni bis zum 30. November. Der statistische Höhepunkt um den 10. September ist vorbei, doch im Oktober entstehen häufig noch Stürme in der westlichen Karibik und im Golf von Mexiko. Quelle: NOAA.

Nein, das zeigt 2026 selbst. Saisonzahlen sagen nichts über einen einzelnen Sturm: Ganz ohne Hurrikan haben Arthur, Bertha und Edouard an der Golfküste Überschwemmungen und Stromausfälle verursacht. Ein einziger gut platzierter Sturm zählt für eine Küste mehr als die Jahresbilanz, und die Vorsorgeempfehlungen ändern sich mit der Saisonprognose nicht. Quellen: NOAA, weather.com.

Bei offiziellen Stellen statt in sozialen Netzwerken. Das National Hurricane Center gibt Meldungen, Vorwarnungen und Warnungen für das gesamte Atlantikbecken heraus, die nationalen Wetterdienste der betroffenen Länder verbreiten die lokalen Warnungen. Reisende sollten zusätzlich die Hinweise des Auswärtigen Amts beachten. Eine Warnung erfolgt meist etwa 36 Stunden vor erwarteten Tropensturmbedingungen. Quelle: NHC.

INTEREST BY REGION
Where it's trending
United Kingdom
100
India
79
France
73
United States
62
Germany
56
Japan
34
Australia
25
Brazil
20
Quellen
Public-source data, structured and editorially reviewed.