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Tulsi Gabbard

Tulsi Gabbard – Ex-Demokratin, Kriegsveteranin und seit 2025 Geheimdienstdirektorin der USA – ist eine der ungewöhnlichsten Karrieren der amerikanischen Politik.

By · datastats · Aktualisiert 15. Juni 2026
Tulsi Gabbard

Tulsi Gabbard wurde am 12. April 1981 auf Amerikanisch-Samoa geboren und wuchs in Hawaii auf. Sie war die erste hinduistische Abgeordnete im US-Kongress und diente von 2013 bis 2021 als Vertreterin Hawaiis im Repräsentantenhaus. Ihr Name ist in Deutschland und international vor allem deshalb ein Suchbegriff, weil sie politisch schwer einzuordnen ist: Sie begann als progressive Demokratin, kandidierte 2020 für die demokratische Präsidentschaftsnominierung und wechselte 2022 öffentlichkeitswirksam zur Republikanischen Partei.

Ihr Militärdienst ist ein zentraler Teil ihrer Identität. Gabbard diente über zwei Jahrzehnte in der Hawaii Army National Guard, absolvierte zwei Einsätze im Irak und in Kuwait und stieg bis zum Oberstleutnant auf. Sie ist ausgebildete Militärpilotin, flog jedoch Transportflugzeuge (C-23 Sherpa), keine Kampfjets – ein Unterschied, der in der öffentlichen Debatte oft verwischt wird.

Ihr politischer Schwenk zu Donald Trump und den Republikanern überraschte viele, die sie als linksliberale Anti-Kriegs-Stimme kannten. Trump nominierte sie im November 2024 zur Direktorin des Nationalen Geheimdienstes (Director of National Intelligence, DNI), und der US-Senat bestätigte sie Anfang 2025 in diesem Amt.

Gabbard ist damit eine der mächtigsten Geheimdienstfunktionärinnen der Welt – und gleichzeitig eine der umstrittensten: Kritiker werfen ihr vor, zu prorussischen Narrativen tendiert und Syrien-Diktator Assad besucht zu haben, ohne scharfe Kritik zu üben. Befürworter sehen sie als unabhängige Stimme gegen den außenpolitischen Mainstream Washingtons.

Häufige Fragen

Gabbard ist in Hawaii aufgewachsen und lebte dort lange Zeit, zog jedoch nach ihrem Austritt aus dem Kongress nach Virginia. Als amtierende Direktorin des Nationalen Geheimdienstes ist Washington D.C. bzw. der Großraum Virginia ihr beruflicher Hauptstandort.

Sie ist US-amerikanische Staatsbürgerin. Gabbard wurde auf Amerikanisch-Samoa geboren, einem nicht inkorporierten Territorium der USA, und wuchs in Hawaii auf – dem 50. Bundesstaat der USA.

Tulsi Gabbard wurde am 12. April 1981 geboren und ist damit 44 Jahre alt (Stand: 2025). Sie gehört zur Millennial-Generation und war eine der jüngsten Frauen, die je ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurden.

Ihre Körpergröße wird in verschiedenen Quellen mit etwa 1,70 m (5 Fuß 7 Zoll) angegeben. Offizielle bestätigte Angaben dazu gibt es nicht – dieser Wert basiert auf weit verbreiteten, aber inoffiziellen Berichten.

Nach ihrer Zeit im Kongress (2013–2021) verließ sie 2022 die Demokratische Partei, trat den Republikanern bei und unterstützte Donald Trump aktiv im Wahlkampf 2024. Trump belohnte das mit ihrer Nominierung zur Direktorin des Nationalen Geheimdienstes, ein Amt, das der Senat Anfang 2025 bestätigte.

Gabbard erklärte in einem öffentlichen Statement, die Partei werde von einer "elitären Kriegstreiber-Clique" kontrolliert, die Redefreiheit einschränke, Identitätspolitik über das Gemeinwohl stelle und einen gefährlichen Konfrontationskurs gegenüber Russland fahre. Kritiker sehen dahinter auch persönlichen Opportunismus und eine Annäherung an rechtskonservative Mediennetzwerke, die ihr eine größere Plattform boten.

Ja. Der US-Senat bestätigte Tulsi Gabbard Anfang 2025 als Director of National Intelligence (DNI) – die oberste Koordinatorin aller US-Geheimdienste. Die Abstimmung verlief weitgehend entlang der Parteilinien.

Nein – das Gegenteil ist der Fall. Sie ist nicht aus dem öffentlichen Leben ausgestiegen, sondern bekleidet mit der DNI-Position das wohl einflussreichste Amt ihrer gesamten Karriere. Der Begriff "ausgestiegen" kursiert möglicherweise in Bezug auf ihren Parteiwechsel, aber das war ein Eintritt in neue politische Strukturen, kein Rückzug.

Tulsi Gabbard ist eine US-amerikanische Politikerin und Militärveteranin, geboren 1981 auf Amerikanisch-Samoa. Sie war die erste hinduistische Abgeordnete im US-Kongress, kandidierte 2020 für die Präsidentschaft und ist seit 2025 Direktorin des Nationalen Geheimdienstes unter Präsident Donald Trump.

Ja. Gabbard ist ausgebildete Militärpilotin und flog in der Hawaii Army National Guard die C-23 Sherpa – ein Transportflugzeug. Sie war jedoch keine Kampfpilotin; der gelegentlich benutzte Begriff "Fighter Pilot" ist irreführend.

Ja. Gabbard war von Beginn ihrer politischen Karriere an bis Oktober 2022 Mitglied der Demokratischen Partei. Sie diente als demokratische Kongressabgeordnete für Hawaii und kandidierte 2020 in den demokratischen Vorwahlen für die Präsidentschaft.

Ja. Gabbard diente über 20 Jahre in der Hawaii Army National Guard, zuletzt im Rang eines Oberstleutnants. Sie absolvierte Auslandseinsätze im Irak (2004–2005) und in Kuwait (2008–2009).

Ja. Bevor sie 2022 zur Republikanischen Partei wechselte, war Tulsi Gabbard Jahrzehnte lang Demokratin – zunächst im Hawaii State House of Representatives und dann als US-Kongressabgeordnete in Washington.

Ja, und zwar für den Großteil ihrer politischen Laufbahn. Gabbard begann ihre Karriere als Demokratin, vertrat die Partei im Kongress von 2013 bis 2021 und kandidierte 2020 in den demokratischen Präsidentschaftsvorwahlen, bevor sie 2022 die Partei verließ.

Als Direktorin des Nationalen Geheimdienstes nimmt Gabbard regulär an Kabinettssitzungen der Trump-Administration teil. Ob sie bei einem konkreten, tagesaktuellen Treffen anwesend war, lässt sich hier nicht in Echtzeit verifizieren – dafür bitte aktuelle Nachrichtenquellen konsultieren.

Als Mitglied des Kabinetts von Präsident Trump gehört Gabbard zum Personenkreis, der bei der State of the Union Address traditionell anwesend ist. Ob sie bei einer bestimmten Rede tatsächlich zugegen war, hängt vom jeweiligen Jahr ab; für aktuelle Details bitte Nachrichtenarchive prüfen.

Nein. Gabbard ist Militärpilotin, flog aber Transportflugzeuge (C-23 Sherpa), keine Kampfjets. Die Bezeichnung "Fighter Pilot" taucht im Zusammenhang mit ihr auf, ist aber sachlich falsch.

Als Kabinettsmitglied ist Gabbard bei der State of the Union (SOTU) grundsätzlich eingeladen. Tagesaktuell lässt sich ihre Anwesenheit bei einer bestimmten Rede hier nicht verbindlich bestätigen – bitte Nachrichtenquellen für die jeweilige Ausgabe konsultieren.

Konkrete, zuverlässig belegte Vermögenszahlen liegen nicht vor – und die Nennung einer Zahl ohne solide Grundlage wäre Spekulation. Aus ihren Finanzoffenlegungen als Kongressabgeordnete ging hervor, dass sie kein besonders großes Privatvermögen besaß; ihr Gehalt als DNI beträgt wie bei anderen Kabinettsmitgliedern rund 220.000 US-Dollar jährlich.

Tulsi Gabbard ist mit Abraham Williams verheiratet, einem Kameramann und Filmemacher. Die beiden heirateten 2015. Williams hält sich öffentlich weitgehend im Hintergrund.

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