Terrence Howard
Terrence Howard – Oscar-nominierter Schauspieler, Iron-Man-Star und umstrittener Querdenker, der behauptet, die Mathematik neu erfunden zu haben.
Terrence Howard, geboren am 11. März 1969, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich vom gefeierten Charakterdarsteller zu einer der seltsamsten Figuren im Popkultur-Diskurs entwickelt hat. Sein Durchbruch als Rapper D-Jay im Film Hustle & Flow (2005) brachte ihm eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller ein – eine der wenigen in der Geschichte des Genres. Einem weltweiten Publikum wurde er 2008 als James „Rhodey” Rhodes im ersten Iron Man-Film bekannt, bevor er die Rolle unter ungeklärten Umständen verlor.
Von 2015 bis 2020 spielte Howard die charismatische Hauptrolle des Musikmoguls Lucious Lyon in der Fox-Dramaserie Empire – eine Rolle, die ihm erneut Anerkennung einbrachte und ihn als Fernsehstar etablierte. Seine schauspielerische Karriere umfasst Jahrzehnte und Dutzende Produktionen.
Seit einer vielbeachteten Folge des Joe Rogan Experience im Jahr 2024 und in den darauf folgenden Jahren steht Howard jedoch zunehmend wegen wissenschaftlicher Behauptungen im Mittelpunkt – nicht wegen seiner Schauspielerei. Er behauptet, eine „Grand Unified Field Equation” entdeckt zu haben, und vertritt die These, dass „1 × 1 = 2” sei. Diese Aussagen wurden von der wissenschaftlichen Gemeinschaft einhellig abgelehnt; Astrophysiker Neil deGrasse Tyson hat sie öffentlich widerlegt.
Zusätzlich wurde im Februar 2024 ein zivilrechtliches Versäumnisurteil in Höhe von rund 903.000 US-Dollar wegen unbezahlter Bundeseinkommensteuern gegen ihn erlassen. Es handelt sich dabei um eine zivilrechtliche Angelegenheit – keine strafrechtliche Verurteilung.