Andrew Huberman
Andrew Huberman ist der Neurowissenschaftler, der das Internet mit Protokollen für Schlaf, Fokus und Leistung überflutet hat – und dessen Privatleben 2024 genauso viel Schlagzeilen machte wie sein Podcast.
Wer ist Andrew Huberman?
Andrew Huberman ist Neurowissenschaftler und Professor an der Stanford University School of Medicine, wo er ein Labor für Neurobiologie und Ophthalmologie leitet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Plastizität des Nervensystems, visuellem Cortex und Stressregulation. Akademisch ist er eine ernstzunehmende Größe – mit peer-reviewten Publikationen und einer ordentlichen Professur.
Einem Millionenpublikum bekannt wurde er durch den Huberman Lab Podcast, den er 2021 startete. Der Podcast erklärt Neurowissenschaft und Physiologie für Laien und gibt daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen – von Morgensonnenlicht über Kältebäder bis zu Supplementen. Er gehört regelmäßig zu den meistgehörten englischsprachigen Podcasts weltweit.
Die Mischung aus wissenschaftlichem Habitus, konkreten Protokollen und telegener Präsenz machte Huberman zur Ikone der sogenannten „Biohacking”- und Selbstoptimierungsszene. Kritiker werfen ihm vor, Wissenschaft zu vereinfachen oder Sponsorenprodukte zu glorifizieren – ein Spannungsfeld, das seine Anhänger und Gegner gleichermaßen beschäftigt.
2024 geriet Huberman durch einen ausführlichen Artikel im New York Magazine in die Schlagzeilen: Mehrere Frauen erhoben öffentlich Vorwürfe über sein Privat- und Beziehungsverhalten. Das ist der Kontext, wenn Menschen nach „Huberman controversy” oder „Huberman scandal” suchen – und warum er plötzlich auch in der Boulevardpresse auftauchte.