Riley Gaines
Riley Gaines ist die ehemalige US-amerikanische Schwimmerin, die zum bekanntesten Gesicht der Debatte über Transgender-Frauen im Frauensport wurde.
Wer ist Riley Gaines?
Riley Gaines, geborene Riley Gaines-Harper, ist eine ehemalige Wettkampfschwimmerin der University of Kentucky. Sie schwamm auf NCAA-Division-I-Niveau und erzielte dort beachtliche Erfolge, bevor sie nach ihrer aktiven Karriere als politische Aktivistin bekannt wurde.
Der Wendepunkt: NCAA-Meisterschaften 2022
Ihren nationalen Bekanntheitsgrad erlangte Gaines bei den NCAA-Schwimmmeisterschaften 2022, als sie gemeinsam mit der Transgender-Athletin Lia Thomas im 200-Yard-Freistil den fünften Platz belegte, mit identischer Zeit. Gaines kritisierte öffentlich, dass Thomas die Trophäe erhielt, obwohl beide ex aequo geschwommen waren. Seitdem ist sie eine der prominentesten Stimmen, die sich gegen die Teilnahme von Transgender-Frauen am biologischen Frauensport aussprechen.
Aktivistin und öffentliche Figur
Heute tritt Gaines regelmäßig bei konservativen Medien und Veranstaltungen auf, arbeitet mit Organisationen wie der Independent Women’s Forum zusammen und setzt sich auf politischer Ebene für entsprechende Gesetzgebungen ein. Ihr Fall hat die gesellschaftliche Diskussion rund um Fairness, Inklusion und biologisches Geschlecht im Sport maßgeblich befeuert.
Vorfälle und Kontroversen
Im April 2023 wurde Gaines nach einem Vortrag an der San Francisco State University von Protestierenden im Gebäude festgehalten, ein Vorfall, der medial stark rezipiert wurde. Sie beschrieb ihn als körperlichen Angriff; nach ihren eigenen Angaben wurde sie dabei auch gebissen. Die Universität erkannte an, dass der Vorfall stattgefunden hat.