Pedro Pascal
Pedro Pascal brachte Din Djarin am 22. Mai 2026 mit The Mandalorian and Grogu ins Kino und spielt am 18. Dezember erneut Reed Richards gegen Doctor Doom in Avengers Doomsday.
Pedro Pascal: das Jahr, in dem er alle Franchises zugleich besetzt
2026 trägt Pedro Pascal zwei der größten Filme des Jahres, und zwar nicht in Nebenrollen. The Mandalorian and Grogu, gestartet am 22. Mai, bringt die Star-Wars-Serie mit ihm als Din Djarin ins Kino: 167 Millionen Dollar Weltstart und 246,9 Millionen insgesamt, für die Marke ein verhaltener Wert. Im Dezember stellt ihm Avengers Doomsday Doctor Doom gegenüber, den Erzfeind von Reed Richards, den er seit Fantastic Four: First Steps spielt.
Diese Häufung ist ungewöhnlich. Die meisten Schauspieler seiner Größenordnung binden sich an eine Franchise und bleiben dort, aus Termin- wie aus Vertragsgründen. Pascal hält gleichzeitig eine zentrale Rolle bei Marvel, eine bei Lucasfilm und die Hauptrolle in The Last of Us bei HBO.
Der Kontrast wird dadurch größer, dass sein Durchbruch sehr spät kam. 1975 in Santiago de Chile geboren, als Kind mit seiner vor der Pinochet-Diktatur geflohenen Familie in die USA gekommen, spielte er rund zwanzig Jahre kleine Fernsehrollen, bevor Oberyn Martell in Game of Thrones ihn mit über 40 bekannt machte. Narcos und The Mandalorian erledigten den Rest.
Bemerkenswert ist, dass er diese Bekanntheit oft mit verdecktem Gesicht aufgebaut hat: Din Djarin bleibt ganze Staffeln unter dem Helm. Die Anerkennung der Kritik samt Emmy-Nominierung brachte ihm schließlich Joel in The Last of Us.