Edward Norton
Edward Norton ist einer der intensivsten Charakterdarsteller Hollywoods – ein Schauspieler, der Rollen nicht spielt, sondern lebt, und der die Branche regelmäßig in den Wahnsinn treibt.
Wer ist Edward Norton?
Edward Harrison Norton wurde am 18. August 1969 in Boston, Massachusetts, geboren. Er wuchs in Columbia, Maryland auf und studierte Geschichte an der Yale University, bevor er sich dem Schauspiel verschrieb. Sein Filmdebüt in „Einer unter uns” (1996) brachte ihm sofort eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller – ein Einstand, den kaum jemand je übertroffen hat.
Spätestens mit „American History X” (1998) zementierte Norton seinen Ruf als eine der faszinierendsten Figuren Hollywoods. Er verkörperte einen Neonazi mit einer Überzeugungskraft, die das Publikum erschütterte, und kassierte dafür seine zweite Oscar-Nominierung. Regisseure wie David Fincher, Wes Anderson und Spike Lee haben mit ihm gearbeitet – kein Zufall.
Norton ist aber nicht nur Schauspieler. Er ist auch Produzent, Drehbuchautor und Aktivist, der sich insbesondere für Umweltschutz und Bildungsprojekte einsetzt. Er sitzt im Vorstand verschiedener Non-Profit-Organisationen und ist Mitgründer der Crowdfunding-Plattform CrowdRise.
Was Norton zu einer Google-Dauerfixierung macht, ist eine Mischung aus Talent, Sturheit und Geheimhaltung. Er gilt als schwierig am Set, wählt seine Rollen extrem selektiv und taucht über Jahre in der Öffentlichkeit kaum auf – nur um dann mit einem Wes-Anderson-Ensemble-Film wieder alle zu begeistern. Das macht ihn zur perfekten Projektionsfläche für Neugier und Spekulationen.