Dan Aykroyd
Dan Aykroyd ist eine kanadische Comedy-Legende, deren Name für immer mit den Ghostbusters, den Blues Brothers und einer der besten Ären von Saturday Night Live verbunden ist.
Wer ist Dan Aykroyd?
Daniel Edward Aykroyd wurde am 1. Juli 1952 in Ottawa, Ontario, Kanada geboren. Er ist Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Musiker – und gehört zu den einflussreichsten Entertainern Nordamerikas. Seinen Durchbruch feierte er als Gründungsmitglied von Saturday Night Live (SNL) ab 1975, wo er mit Figuren wie dem „Coneheads”-Alien und dem nervig-penetranten Verkäufer zu einem Kultphänomen wurde.
Weltberühmt wurde Aykroyd durch zwei Rollen, die er selbst mitentwickelt hat: als Jake Blues in The Blues Brothers (1980, gemeinsam mit John Belushi) und als Dr. Ray Stantz in Ghostbusters (1984), für das er auch das Drehbuch mitschrieb. Beide Franchises haben bis heute Kultstatus. Aykroyd erhielt 1989 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarstellerür seine Rolle in Driving Miss Daisy.
Abseits der Leinwand ist Aykroyd auch Unternehmer: Er ist Mitgründer der Vodka-Marke Crystal Head Vodka (2008), die in einer ikonischen Totenkopf-Flasche verkauft wird, sowie Mitbegründer der Restaurantkette House of Blues. Seine Interessen reichen von Blues-Musik bis hin zu Parapsychologie und UFO-Forschung – letzteres ist bei ihm kein Gag, sondern ernsthafter Hobby-Aktivismus.
Menschen suchen nach Aykroyd, weil er sowohl Nostalgie-Ikone als auch aktive Persönlichkeit ist: Ghostbusters-Fortsetzungen, Blues-Brothers-Auftritte und sein schillerndes Privatleben halten ihn dauerhaft in den Schlagzeilen. Zudem macht seine offene Auseinandersetzung mit seinen Diagnosen – Tourette-Syndrom und Asperger – ihn zu einer wichtigen Figur in Debatten über Neurodiversität.