Waldbrand im Wald von Fontainebleau 2026
WIEDERAUFFLAMMEN 29. Juli: Brand in Fontainebleau am 29. Juli neu entfacht, zwei Wochen nach erster Eindämmung. Gesamtschaden: 2.050 Hektar. Zwei Brandstifter verhaftet. Feuer war am 14. Juli 'eingedämmt' nach Einsatz von 850 Feuerwehrleuten und Evakuierung von über 1.000 Personen. Quellen: France 24, Euronews, climbing.com.
Der Kontext
29. Juli, Wiederaufflammen. Zwei Wochen nachdem der Brand von Fontainebleau für eingedämmt erklärt worden war, mussten Feuerwehrleute am 29. Juli 2026 erneut ausrücken, um einem bedeutenden Wiederaufflammen zu begegnen. Dieses Ereignis ereignete sich, während Frankreich gleichzeitig neue Fronten bekämpfte: einen Brand im Var (bei Brignoles), der George und Amal Clooney zur Evakuierung zwang, sowie anhaltende Brände im Südwesten, die die in Frankreich 2026 verbrannte Fläche auf mehr als 115 000 Hektar ansteigen ließen. Quellen: France 24, climbing.com.
Ein rasend schnell um sich greifender Waldbrand brach in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 2026 im Wald von Fontainebleau aus, etwa 60 km südöstlich von Paris. Bis zum 14. Juli, als das Feuer für „eingedämmt“ erklärt wurde, hatte es mehr als 2 050 Hektar, über 5 000 Acres, dieses als UNESCO-Welterbe ausgewiesenen Naturgebiets vernichtet. Rund 1 000 Einwohner der umliegenden Gemeinden, darunter Vaudoue, wurden evakuiert. Mehr als 850 Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge waren im Einsatz; die Autobahn A6 war in der Spitzenphase zeitweise gesperrt.
Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete den Brand als „sehr heftig” und von „außergewöhnlichem Ausmaß”. Die Ermittler identifizierten rund zehn verschiedene Brandherde in einem Radius von 1 000 Metern, ein klares Zeichen für vorsätzliche Brandstiftung: Zwei Personen wurden festgenommen. Der Brand ist die dramatischste Auswirkung eines Sommers extremer Hitze: Frankreich erlebt seit Mai 2026 drei aufeinanderfolgende Hitzewellen. Drei Kernkraftwerke mussten vorübergehend abgeschaltet werden, da das Kühlwasser aus Flüssen die gesetzlich zulässigen Grenzwerte überschritten hat.
Außergewöhnlich: Die Behörden haben die Feuerwerke und Volksfeste zum Nationalfeiertag (14. Juli) in Paris und zahlreichen Gemeinden der Île-de-France abgesagt. Ende Juli 2026 sind in Frankreich mehr als 115 000 Hektar seit Jahresbeginn verbrannt, eine Bilanz, die alle aktuellen Statistiken weit übertrifft. Quellen: France 24, Euronews, NBC News, climbing.com.