Gucci
Gucci verkauft Träume aus Leder, aber hinter dem doppelten G verbirgt sich eine Familiengeschichte voller Mord, Gier und Verrat, über die das Unternehmen am liebsten schweigt.
Gucci ist heute eine der wertvollsten Luxusmarken der Welt, gegründet 1921 von Guccio Gucci in Florenz als kleines Lederwarengeschäft. Unter dem französischen Konzern Kering (vormals PPR) geführt, erzielte die Marke zuletzt Jahresumsätze von über 9 Milliarden Euro. Das berühmte doppelte G steht für Generationen von Handwerkskunst, und für eine Dynastiegeschichte, die Hollywood-Niveau hat.
Genau diese Geschichte ist es, die Menschen fesselt. Der Aufstieg und der blutige Fall der Familie Gucci, Neid, Erbschaftsstreitigkeiten, ein Auftragsmord mitten in Mailand, all das hat die Marke zu einem kulturellen Faszinosum gemacht, das weit über Mode hinausgeht. Der Film House of Gucci (2021) mit Lady Gaga und Adam Driver hat das Interesse einer neuen Generation entfacht.
Gleichzeitig fragen Konsumenten, warum eine Gucci-Tasche fünfmal so viel kostet wie ein vergleichbares Produkt. Die Antwort ist komplex: Es geht um Materialien, Handwerk, Markenprestige, aber auch um gezielt inszenierte Knappheit und die psychologische Wirkung eines Logos, das Status signalisiert.
Und dann sind da die Fragen, die Gucci als Unternehmen niemals selbst beantworten wird: Wer hat den Firmengründers Enkel erschossen? Was ist aus der verurteilten Witwe geworden? Wo ist das Familienvermögen hingegangen? Genau das beantwortet diese Seite.