French Open 2026
Roland-Garros 2026 krönt zwei erste Grand-Slam-Sieger: Mirra Andreeva (19) und Alexander Zverev, der nach 30 Jahren wieder einen deutschen Major-Titel holt – in einem von Ausfällen erschütterten Paris.
Der Kontext
Roland-Garros 2026 – die French Open, das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison – fand auf dem roten Sand in Paris statt und hat die Tenniswelt mit zwei Premieren-Siegern erschüttert: ein Favoritensterben, eine Teenager-Sensation und ein historischer deutscher Triumph.
Im Damen-Einzel holte Mirra Andreeva (Russland, 19 Jahre) am 6. Juni 2026 ihren ersten Grand-Slam-Titel – mit einem dominanten 6:3, 6:2-Finalsieg gegen die Polin Maja Chwalińska. Sie ist damit die jüngste Pariser Damen-Siegerin seit Monica Seles 1992. Ein Generationswechsel, der sich lange angekündigt hat, nun aber brutal schnell Realität wurde.
Im Herren-Einzel war das Favoritenfeld spektakulär zusammengebrochen: Titelverteidiger Carlos Alcaraz musste verletzungsbedingt (Handgelenk) aufgeben, Jannik Sinner und Novak Djokovic scheiterten früh. In diese Lücke stieß Alexander Zverev: Im Finale am 7. Juni 2026 bezwang der deutsche Weltranglistenzweite den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 und feierte nach 13 Jahren auf der Tour endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel.
Die historische Tragweite ist enorm: Zverev, 29, ist der erste deutsche Herren-Major-Sieger seit Boris Beckers Triumph bei den Australian Open 1996 – ein 30 Jahre langes Warten ist vorbei. Für Cobolli, der sein erstes Grand-Slam-Finale erreichte, bleibt trotz der Niederlage eine starke Turnierbilanz. Mit dem Aus von Alcaraz, Sinner und Djokovic hat sich in Paris lautstark eine neue Ära angekündigt.