Russell Crowe
Russell Crowe ist einer der wenigen Schauspieler, der einen Oscar gewann und danach trotzdem interessanter wurde – nicht weniger.
Russell Crowe – der unbequeme Superstar aus Down Under
Russell Ira Crowe wurde am 7. April 1964 in Wellington, Neuseeland, geboren und wuchs größtenteils in Australien auf. Er ist Schauspieler, Musiker, Filmproduzent und seit 2013 auch Mitbesitzer des australischen Rugby-League-Clubs South Sydney Rabbitohs. Sein Durchbruch kam mit L.A. Confidential (1997), der Weltruhm mit Gladiator (2000), für den er den Academy Award als bester Hauptdarsteller erhielt.
Crowe ist kein typischer Hollywood-Star: Er meidet die übliche PR-Maschinerie, spricht offen und mitunter ruppig, und hat sich mehrfach mit Journalisten, Produzenten und sogar Co-Stars angelegt. Das macht ihn zu einer Figur, über die das Netz nie aufhört zu reden – ob wegen seiner Rollen, seiner Gewichtsschwankungen oder seiner Liebesgeschichten.
In den letzten Jahren ist Crowe vor allem durch seine Transformation aufgefallen: Nach einer Phase, in der er deutlich zugenommen hatte, zeigte er sich ab 2023 sichtbar schlanker – und das Internet drehte durch. Dazu kommen neue Filmprojekte und seine anhaltende Präsenz auf Social Media, wo er unverblümt Stellung bezieht.
Privat lebt er seit vielen Jahren auf seiner Farm „Rusty’s Ranch” (offiziell Nana Glen) in New South Wales, Australien – weit weg von Hollywood, nah an sich selbst. Sein Leben ist eine Mischung aus A-List-Karriere und bewusstem Rückzug aufs Land, was ihn von den meisten Kollegen fundamental unterscheidet.