Olivia Wilde
Olivia Wilde steht wieder im Rampenlicht, diesmal als Regisseurin: Ihr dritter Film 'The Invite' läuft stark in den Kinos, und eine seltene Offenbarung über ihr Liebesleben hält sie im Gespräch.
Olivia Wilde ist im Sommer 2026 aus einem Grund in aller Munde, der ihr vermutlich am liebsten ist: ihre Arbeit hinter der Kamera. Ihr dritter Film als Regisseurin, die schwarze Komödie « The Invite » im Verleih von A24, kam Ende Juni in begrenztem Kinostart heraus und übertraf an den Kinokassen sofort die Erwartungen, mit einem der besten Pro-Kino-Durchschnitte des Jahres für einen Arthouse-Titel. Sie führt Regie und steht mit Seth Rogen vor der Kamera: ein desillusioniertes Ehepaar Mitte dreißig, dessen Abendessen mit den älteren Nachbarn, gespielt von Edward Norton und Penélope Cruz, nach einem provokanten Vorschlag explodiert.
Der Film hat zugleich ein seltenes Fenster in ihr Privatleben geöffnet. In einem Cover-Interview 2026 bestätigte Wilde eine Beziehung mit Caspar Jopling, einem englischen Kunsthändler, der einst mit der Sängerin Ellie Goulding verheiratet war, und sprach offen über Beziehungen und « das Komplizierte und Chaotische », das den Film speist. Nach Jahren medialer Aufmerksamkeit infolge ihrer Trennung von Jason Sudeikis und einer kurzen, stark beachteten Beziehung mit Harry Styles hatte sie sich zu ihrem Privatleben bedeckt gehalten, was die Klarstellung bemerkenswert machte.
Geboren als Olivia Jane Cockburn am 10. März 1984 in New York City und größtenteils in Washington aufgewachsen, war Wilde zunächst Schauspielerin, bevor sie sich als Filmemacherin neu erfand. Sie war ein fester Bestandteil von « O.C., California » und spielte jahrelang Dr. Remy « Thirteen » Hadley in « Dr. House », dazu Kinorollen in « Tron: Legacy », « Cowboys & Aliens » und « Rush ». Ihr Debüt « Booksmart » (2019) etablierte sie als echte Regiestimme; der Thriller « Don’t Worry Darling » (2022) forderte sie unter einem weit grelleren Scheinwerfer.
Mit 42 Jahren und dem gut aufgenommenen « The Invite » im Kino wirkt Olivia Wilde zunehmend wie eine Regisseurin, die schauspielert, und weniger wie eine Schauspielerin, die Regie führt. Die doppelte Staatsangehörigkeit (amerikanisch von Geburt, irisch über ihre Wurzeln im County Waterford) und der von Oscar Wilde entlehnte Künstlername verraten viel über jemanden, der die eigene Geschichte stets bewusst erzählt hat, vor und hinter der Kamera.