Neil deGrasse Tyson
Neil deGrasse Tyson ist Amerikas bekanntester Astrophysiker – ein Wissenschaftsvermittler mit dem Talent, den Kosmos so zu erklären, dass selbst Couch-Potatoes plötzlich die Sterne lieben.
Wer ist Neil deGrasse Tyson?
Neil deGrasse Tyson, geboren am 5. Oktober 1958 in New York City, ist Astrophysiker, Autor und Science-Communicator. Er leitet seit 1996 das Hayden Planetarium am American Museum of Natural History in Manhattan – und hat diesen Posten zu einer der sichtbarsten Positionen in der globalen Wissenschaftskommunikation gemacht.
Tyson wurde einer breiten Öffentlichkeit durch seine Fernsehsendungen bekannt, vor allem durch Cosmos: A Spacetime Odyssey (2014), die Neuauflage der legendären Carl-Sagan-Serie. Sein Podcast StarTalk und unzählige Interviews machten ihn zum Inbegriff des öffentlichen Intellektuellen, der Wissenschaft mit Popkultur verbindet.
In Deutschland suchen Menschen nach ihm, weil er in Memes, Filmkritiken und Wissenschaftsdiskussionen allgegenwärtig ist – oft zitiert, manchmal parodiert, selten ignoriert. Sein Gesicht taucht regelmäßig in viralen „Well, actually…”-Memes auf.
Tyson ist außerdem Autor mehrerer Bestseller, darunter Astrophysics for People in a Hurry (2017), und gilt als legitimer Nachfolger Carl Sagans in der Rolle des Wissenschaftsbotschafters Amerikas – auch wenn er diesen Vergleich selbst mit Bescheidenheit behandelt.