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Laura Dahlmeier - Häufige Fragen

Laura Dahlmeier war Deutschlands erfolgreichste Biathletin ihrer Generation: zweifache Olympiasiegerin von Pyeongchang 2018, siebenfache Weltmeisterin – und eine leidenschaftliche Alpinistin, die im Juli 2025 bei einem Bergunfall in Pakistan ums Leben kam.

By · datastats · Aktualisiert 16. August 2026
Laura Dahlmeier
Martin Rulsch, Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Laura Dahlmeier – ein Leben zwischen Weltspitze und Berg

Laura Dahlmeier, geboren am 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen, galt schon als Teenagerin als Jahrhunderttalent des deutschen Biathlons. Sie wuchs in einer sportbegeisterten Familie auf: Ihre Mutter und ihre Tante waren erfolgreiche Mountainbikerinnen, ihr Vater leitet die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen. Die Berge waren von Anfang an ihr Zuhause.

Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit Titeln bei Weltmeisterschaften ab 2015, doch die Krönung folgte bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang: Gold im Sprint, Gold in der Verfolgung, Bronze im Einzel. Insgesamt sieben Weltmeistertitel und der Gesamtweltcup 2016/17 machten sie zur dominantesten Athletin ihrer Ära – vergleichbar prägend für den deutschen Sport wie einst Steffi Graf im Tennis.

Im Mai 2019 überraschte sie die Öffentlichkeit mit ihrem Rücktritt im Alter von nur 25 Jahren. Statt weiter Medaillen zu jagen, studierte sie Sportwissenschaft, analysierte Biathlon-Rennen als Expertin im ZDF und wurde staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin. Wer sie erlebte, beschrieb eine Frau, die im Hochgebirge genau die Freiheit fand, die ihr der Leistungssport zuletzt nicht mehr gab.

Am 28. Juli 2025 wurde Laura Dahlmeier am Laila Peak im pakistanischen Karakorum von einem Steinschlag getroffen und kam ums Leben. Ihre Seilpartnerin überlebte. Auf Wunsch der Familie wurde sie nicht geborgen – sie blieb in den Bergen, wie es in der Mitteilung ihres Managements hieß. Die Trauer ging weit über den Wintersport hinaus; in Garmisch-Partenkirchen und in der gesamten Sportwelt wurde ihrer mit großer Anteilnahme gedacht, ähnlich öffentlich wie zuletzt bei deutschen Sportgrößen wie Dennis Schröder, wenn auch aus völlig anderem Anlass.

Ihr Vermächtnis ist doppelt: das einer Ausnahmeathletin, die auf dem Höhepunkt den Mut hatte loszulassen, und das einer Alpinistin, die ihre Leidenschaft bis zuletzt lebte. In Garmisch-Partenkirchen, bei der IBU und bei Millionen Zuschauern bleibt ihr Name unvergessen.

Häufige Fragen

Laura Dahlmeier (22. August 1993 bis 28. Juli 2025) war eine deutsche Biathletin aus Garmisch-Partenkirchen. Sie wurde 2018 bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang doppelte Olympiasiegerin (Sprint und Verfolgung) und gewann in ihrer Karriere sieben Weltmeistertitel. Nach ihrem Rücktritt vom Leistungssport 2019 arbeitete sie als TV-Expertin und ausgebildete Berg- und Skiführerin.

Laura Dahlmeier verunglückte am 28. Juli 2025 am Laila Peak im pakistanischen Karakorum. Nach Angaben ihres Managements und übereinstimmender Medienberichte wurde sie während einer Tour im alpinen Stil von einem Steinschlag getroffen. Ihre Seilpartnerin blieb unverletzt und stieg ab. Eine Bergung wurde wegen des hohen Risikos für die Rettungskräfte unterlassen – im Einvernehmen mit der Familie, die wünschte, dass Laura in den Bergen bleibt, die sie liebte.

Dahinter stecken zwei tragische Ereignisse. Zum einen Dahlmeiers eigener tödlicher Unfall im Juli 2025 am Laila Peak. Zum anderen berichteten Medien wie Bunte und Merkur, dass auch ihr früherer Partner, der Bergsteiger Robert Grasegger, am 6. Januar 2022 bei einem Lawinenunglück in Patagonien ums Leben kam – er wurde nur 29 Jahre alt. Dahlmeier selbst sprach über ihr Privatleben kaum; zuletzt war öffentlich kein fester Partner bekannt.

Laura Dahlmeier wurde am 22. August 1993 geboren und starb am 28. Juli 2025 – sie wurde nur 31 Jahre alt. Knapp einen Monat später wäre sie 32 geworden.

Laut den offiziellen Athletenprofilen ihrer aktiven Zeit war Laura Dahlmeier rund 1,62 Meter groß – für eine Biathletin eher zierlich, was ihren Erfolg im anspruchsvollen Schießstand und in der Loipe umso bemerkenswerter macht.

Ihre größten Triumphe: zwei olympische Goldmedaillen in Pyeongchang 2018 (Sprint und Verfolgung) sowie Bronze im Einzel. Dazu kamen sieben Weltmeistertitel (2015 bis 2017), der Gewinn des Gesamtweltcups 2016/17 und zahlreiche Weltcupsiege. Sie gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten.

Im Mai 2019, mit nur 25 Jahren, trat Dahlmeier auf dem Höhepunkt zurück. Sie begründete den Schritt damit, dass ihr Körper und ihr Kopf nach Jahren an der Belastungsgrenze keine hundertprozentige Leidung mehr zuließen – sie wollte gehen, solange sie aus eigener Entscheidung gehen konnte.

Sie studierte Sportwissenschaft an der TU München, arbeitete als Biathlon-Expertin für das ZDF, engagierte sich bei der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen – ihr Vater leitet diese – und ließ sich zur staatlich geprüften Berg- und Skiführerin ausbilden. Der Bergsport wurde ihr zweiter Lebensmittelpunkt, mit Touren unter anderem am Mont Blanc und in Pakistan.

Belastbare öffentliche Schätzungen zu ihrem Vermögen gibt es nicht. Ihre Einnahmen stammten aus Preisgeldern, dem Weltcup, Sponsorenverträgen und späteren Engagements als TV-Expertin. Seriöse Medien haben dazu keine konkreten Summen veröffentlicht – entsprechend vorsichtig sollte man mit im Netz kursierenden Zahlen sein.

Ja, Laura Dahlmeier betrieb einen offiziellen Instagram-Account, auf dem sie zuletzt noch Eindrücke ihrer Pakistan-Reise teilte. Nach ihrem Tod entwickelte sich der Account zu einem stillen Gedenkort, auf dem Fans und Weggefährten Abschied nahmen.

Die Anteilnahme war überwältigend: Der Biathlon-Weltverband IBU, der DOSB, ehemalige Konkurrentinnen und Bundestrainer würdigten sie als herausragende Sportlerin und warmherzigen Menschen. In ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen gab es eine Trauerfeier, und Freunde wie der Extrembergsteiger Thomas Huber gedachten ihrer mit eigenen Bergtouren in ihrem Sinn.

Der Unfall ereignete sich am Laila Peak, einem markanten, rund 6.100 Meter hohen Gipfel im Hushe-Tal des Karakorum-Gebirges in Pakistan. Dahlmeier war dort mit einer Seilpartnerin im alpinen Stil unterwegs, also ohne feste Seile und Hochlager.

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