Jordan Peterson
Jordan Peterson ist der kanadische Psychologe, der mit einem YouTube-Vortrag zur Weltberühmtheit wurde und seitdem die Kulturkämpfe unserer Zeit wie kaum ein Zweiter prägt.
Wer ist Jordan Peterson? Jordan B. Peterson, geboren 1962 in Fairview, Alberta, ist klinischer Psychologe, ehemaliger Universitätsprofessor und Bestsellerautor. Er lehrte jahrelang an der University of Toronto und zuvor an der Harvard University – beides keine Gerüchte, sondern belegte Fakten seines akademischen Lebenslaufs.
Warum suchen so viele nach ihm? Peterson explodierte 2016 in die öffentliche Wahrnehmung, als er sich öffentlich gegen ein kanadisches Gesetz zur verpflichtenden Nutzung von Pronomen aussprach. Seitdem ist er Dauerthema: Kulturkrieg, Männlichkeit, Religion, Psychologie, Ordnung versus Chaos – sein Name steht für eine Haltung, die Millionen anzieht und eine andere Million auf die Palme bringt.
Bücher, Vorträge, Kontroversen. Seine Bücher 12 Rules for Life (2018) und Beyond Order (2021) wurden internationale Bestseller. Seine Vorlesungen zu Persönlichkeitspsychologie, biblischen Erzählungen und C.G. Jung haben auf YouTube zig Millionen Aufrufe. Er ist gleichzeitig Therapeut, Prediger, Provokateur und Selbsthilfeguru – eine Kombination, die in der modernen Medienlandschaft einzigartig ist.
Ein Leben mit Brüchen. Peterson hat öffentlich über schwere gesundheitliche Krisen gesprochen, darunter eine Abhängigkeit von Benzodiazepinen und eine damit verbundene intensive medizinische Behandlung – er hat das selbst detailliert in Interviews und Podcasts beschrieben. Diese Offenheit ist Teil seines Markenzeichens: Er predigt Verantwortung und hat gleichzeitig keine Angst, die eigene Verletzlichkeit zu zeigen.