Brian Greene
Brian Greene ist der Rockstar der theoretischen Physik – der Mann, der die Stringtheorie aus dem Elfenbeinturm ins Wohnzimmer gebracht hat.
Brian Greene (* 9. Februar 1963 in New York City) ist US-amerikanischer theoretischer Physiker, Mathematiker und Professor an der Columbia University in New York. Er forscht vor allem zur Stringtheorie und zu Supergravitation – Gebieten, die selbst viele Physiker als abstrakt empfinden.
Was Greene von den meisten seiner Kollegen unterscheidet: Er kann erklären. Seine Bücher, TV-Dokumentationen und TED-Talks haben Millionen Menschen an Konzepte wie Paralleluniversen, Extradimensionen und die Struktur der Raumzeit herangeführt, ohne dass ein Universitätsabschluss Voraussetzung war.
Greene studierte Physik in Oxford (als Rhodes Scholar) und promovierte an der Harvard University. Bevor er an die Columbia wechselte, lehrte er an der Cornell University. Er ist Mitgründer des World Science Festival, das seit 2008 jährlich in New York stattfindet und Wissenschaft mit Kultur verbindet.
Sein Debütbuch Das elegante Universum (1999) wurde ein internationaler Bestseller, für den Pulitzer Prize nominiert und später als PBS-Dokumentation verfilmt. Seitdem gilt Greene als einer der wichtigsten Wissenschaftskommunikatoren der Welt – eine Rolle, die er mit sichtlicher Leidenschaft ausfüllt.