Highest-paid athletes 2026
Cristiano Ronaldo thront 2026 zum vierten Mal in Folge an der Spitze der Forbes-Liste der bestbezahlten Sportler – mit geschätzten 300 Millionen Dollar bleibt er in einer eigenen Liga.
Der Kontext
Forbes veröffentlicht jährlich seine Liste der bestbezahlten Athleten weltweit – und 2026 sorgt sie erneut für globales Aufsehen. Ronaldo, Messi, LeBron: Namen, die man kennt. Doch die Dimensionen der Zahlen hören nicht auf, zu verblüffen.
Die Liste misst keine aufgehäuften Vermögen, sondern die Einnahmen eines einzigen Jahres – Gehalt plus Prämien plus Sponsoren plus eigene Unternehmen. Das macht sie zum präzisesten Seismographen dafür, wer im Sport gerade die größte kommerzielle Anziehungskraft besitzt.
2026 dominieren die üblichen Verdächtigen: Fußball, Basketball, Baseball und Boxen stellen die Top 5. Saudi-Arabien mischt mit riesigen Verträgen kräftig mit – Ronaldo bei Al-Nassr, Karim Benzema ebenfalls in der Saudi Pro League.
Das vielleicht unbequemste Kapitel der Liste: Zum dritten Mal in Folge schafft es keine einzige Frau unter die Top 50. Das ist kein Zufall, sondern Symptom struktureller Lohnungleichheit im globalen Sport – ein Thema, das 2026 mehr Aufmerksamkeit denn je bekommt.
Alle Zahlen sind Forbes-Schätzungen, keine geprüften Jahresabschlüsse. Sie basieren auf öffentlichen Vertragsdaten, bekannten Sponsordeals und Unternehmenseinnahmen und können erheblich schwanken. Jahreseinkommen, Gehalt und Nettovermögen sind drei völlig verschiedene Größen – eine Verwechslung, die in der Berichterstattung leider häufig vorkommt.