Canelo Álvarez
Canelo Álvarez ist der dominierende Boxer seiner Generation – ein Weltmeister in vier Gewichtsklassen, der die modernen Gegner schlägt und trotzdem für Diskussionen sorgt.
Saúl „Canelo” Álvarez, geboren am 18. Juli 1990 in Guadalajara, Mexiko, ist einer der meistgesuchten Sportler weltweit – und das zurecht. Er ist der erste Boxer der Geschichte, der alle vier großen WBC-, WBA-, IBF- und WBO-Gürtel im Supermittelgewicht gleichzeitig hält. Seinen Spitznamen „Canelo” (Zimtbaum) verdankt er seinen rötlich-blonden Haaren.
Canelo begann seine Profikarriere 2004 mit gerade einmal 15 Jahren und verlor seine erste große Niederlage erst 2013 gegen Floyd Mayweather Jr. – eine Lektion, die ihn formte. Seitdem hat er sich durch die Gewichtsklassen gekämpft und Legenden wie Miguel Cotto, Gennady Golovkin und Dmitry Bivol (Revanche ausstehend) auf seinem Weg getroffen.
Sein Kampfstil ist klassisch mexikanisch: körpernah, kraftvoll, mit einem außergewöhnlichen Oberkörper-Ausweichspiel (dem berühmten „Canelo-Roll”). Er ist kein Ko-Maschine wie Tyson, aber ein technisch verfeinert schlagender Boxer mit Knockout-Kraft, wenn es nötig ist.
Die Suchzahlen zu Canelo explodieren rund um seine Kampfankündigungen, weil er die bestbezahlte Sportler-Maschine des Boxens ist – mit einem historischen DAZN-Vertrag und Pay-per-View-Kämpfen, die regelmäßig Millionen an Einnahmen generieren. Gleichzeitig polarisiert er: die Dopingsperre 2018 und die Niederlage gegen Bivol 2022 werfen Fragen auf, die Fans bis heute beschäftigen.