Der S&P 500 erklärt
Der S&P 500 ist der wichtigste Aktienindex der Welt – und immer mehr Deutsche wollen ein Stück davon.
Der Kontext
Kaum ein Finanzbegriff taucht in deutschen Suchmaschinen so regelmäßig auf wie „S&P 500”. Das Interesse steigt immer dann sprunghaft an, wenn die US-Börsen stark schwanken – sei es nach oben oder nach unten. Volatilität erzeugt Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit bringt Erstanleger auf den Plan.
Der Boom der ETF-Kultur in Deutschland trägt ebenfalls dazu bei. Seit Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Flatex den Markteintritt massiv vereinfacht haben, fragen sich Hunderttausende Neu-Investoren, in was sie ihr erstes Geld stecken sollen – und der S&P 500 ist fast immer die erste Antwort, die sie hören.
Hinzu kommt ein wachsendes Misstrauen gegenüber dem deutschen Sparbuch: Jahrelange Niedrigzinsen, gefolgt von einer Inflationswelle, haben vielen klargemacht, dass Nichtstun teuer ist. Der S&P 500 gilt als die einfachste Antwort auf die Frage: „Wie lässt man Geld langfristig für sich arbeiten?”
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