Justin Bieber
Justin Bieber – vom kanadischen Teenager-Wunderkind zum Popstar, der mit gesundheitlichen Schicksalsschlägen kämpft und die Welt in Atem hält.
Justin Drew Bieber wurde am 1. März 1994 in London, Ontario, Kanada, geboren. Entdeckt wurde er als 13-Jähriger über YouTube-Videos, auf denen er Cover-Songs sang – Manager Scooter Braun und Mentor Usher machten ihn anschließend zum globalen Phänomen. Mit Hits wie Baby, Sorry und Love Yourself dominierte er die Charts eines ganzen Jahrzehnts.
Sein Leben verlief nie geradlinig: Früher Ruhm, öffentliche Eskapaden in der Teenagerzeit und eine tiefe persönliche Krise gehören genauso zu seiner Geschichte wie sein musikalischer Reifeprozess. 2015 meldete er sich mit dem Album Purpose eindrucksvoll zurück, 2021 folgte Justice.
Das Interesse der Öffentlichkeit an Bieber ist seit 2022 stark gestiegen – nicht wegen neuer Musik, sondern wegen zweier schwerer Erkrankungen: dem Ramsay-Hunt-Syndrom, das eine halbseitige Gesichtslähmung verursachte, und einer später bekannt gewordenen Lyme-Borreliose. Beide Diagnosen erklärte er selbst öffentlich, was eine weltweite Anteilnahme auslöste.
Heute ist Bieber verheiratet mit dem Model Hailey Baldwin (seit 2018 standesamtlich, seit 2019 auch kirchlich). Das Paar hat im August 2024 seinen ersten Sohn bekommen. Musikalisch hält sich Bieber seit geraumer Zeit zurück – Gesundheit und Familie stehen derzeit im Vordergrund.