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Bill Burr

Bill Burr ist einer der schärfsten und ehrlichsten Stand-up-Comedians der Welt – ein Typ, der sagt, was alle denken, aber niemand auszusprechen wagt.

By · datastats · Aktualisiert 15. Juni 2026
Bill Burr

Bill Burr (bürgerlich William Frederick Burr) wurde am 10. Juni 1968 in Canton, Massachusetts, geboren. Er wuchs in einer irisch-amerikanischen Mittelstandsfamilie auf und hat seinen sarkastischen, ungefilterter Stil aus genau dieser Biografie heraus entwickelt: ein Vater mit strenger Hand, eine Kindheit voller Reibung – Stoff, der ihm bis heute reicht.

Er gehört seit den 2000er-Jahren zur absoluten Spitze der amerikanischen Stand-up-Szene. Fünf hochgelobte Netflix-Specials, eine eigene Zeichentrickserie (F Is for Family, Netflix), ein Podcast (Monday Morning Podcast) mit Millionen treuer Hörer und Schauspielauftritte in Breaking Bad und The Mandalorian – Burr hat sich ein Imperium aufgebaut, ohne je seinen Rough-Edges-Charakter abzuschleifen.

Was Burr von der Konkurrenz abhebt: Er greift alle an – Männer, Frauen, Weiße, Schwarze, sich selbst. Er ist keiner, der auf einer Seite der Kulturkampf-Barrikade sitzt und die andere Seite beschießt. Das macht ihn für ein breites Publikum attraktiv und für jeden ideologischen Block gelegentlich unerträglich – genau so, wie er es will.

In Deutschland hat er eine wachsende Fangemeinde, die ihn vor allem über Netflix und seinen Podcast entdeckt. Seine Direktheit, die im amerikanischen Comedy-Kontext polarisiert, kommt beim deutschsprachigen Publikum oft als wohltuende Ehrlichkeit an.

Häufige Fragen

Bill Burr lebt in Los Angeles, Kalifornien. Er zog dorthin, als seine Karriere in Film und Fernsehen Fahrt aufnahm. Seinen genauen Wohnort hat er nie öffentlich gemacht – und das ist auch gut so.

Bill Burr ist US-Amerikaner. Er wurde in Canton, Massachusetts, geboren und hat irische Wurzeln väterlicherseits, auf die er in seinen Specials regelmäßig anspielt.

Bill Burr wurde am 10. Juni 1968 geboren und ist damit 56 Jahre alt (Stand 2025). Er ist einer der wenigen Comedians, die mit dem Alter nicht weicher, sondern eher noch genauer werden.

Bill Burr ist nach öffentlich verfügbaren Angaben etwa 1,78 m (5 Fuß 10 Zoll) groß. Eine offizielle, von ihm bestätigte Messung existiert nicht – diese Zahl kursiert in gängigen Quellen.

Nein, Bill Burr wurde nicht ernsthaft "gecancelled" – obwohl es immer wieder Versuche gab, einzelne Witze oder Auftritte zu skandalisieren. Seine Karriere läuft ungebrochen; Netflix verlängert seine Deals, und seine Podcast-Zahlen bleiben stark. Er ist schlicht cancel-resistenter als die meisten.

Bill Burr hat in seinem *Monday Morning Podcast* mehrfach erwähnt, dass er seinen Alkoholkonsum reduziert oder eingestellt hat, aber einen präzisen, öffentlich bestätigten Zeitpunkt hat er nie genannt. Wer einen exakten Monat und ein Jahr nennt, erfindet etwas.

Bill Burr ist ein amerikanischer Stand-up-Comedian, Podcaster, Schauspieler und Animator, geboren 1968 in Massachusetts. Er ist bekannt für seine fünf Netflix-Specials, die Zeichentrickserie *F Is for Family* und seine Rolle als Saul Goodmans Gehilfe Kuby in *Breaking Bad*.

Sein bislang jüngstes Netflix-Special ist *Live at Red Rocks* (2022), das er vor einem Outdoor-Publikum in Colorado aufzeichnete. Es war sein fünftes Special bei Netflix und wurde von Kritikern als einer seiner stärksten Auftritte gewertet.

Ja – Bill Burr spielt Migs Mayfeld in *The Mandalorian* (Disney+), einer der beliebtesten Nebenrollen der Serie. Seine Stand-up-Specials laufen jedoch exklusiv bei Netflix, nicht auf Disney+.

Seine Stand-up-Specials (*Paper Tiger*, *Walk Your Way Out*, *I'm Sorry You Feel That Way* u.a.) sind auf **Netflix** verfügbar. *The Mandalorian* läuft auf **Disney+**. Der *Monday Morning Podcast* ist kostenlos auf allen großen Podcast-Plattformen abrufbar.

Bill Burr hat im Podcast-Kontext über eine nüchternere Lebensweise gesprochen, aber keine formelle öffentliche Erklärung zur Nüchternheit abgegeben. Ihn als bestätigt nüchtern zu bezeichnen, wäre eine nicht belegte Behauptung – das ist sein Privatbereich.

Weil Vince Gilligan ihn gecastet hat und Burr die Rolle schlicht wollte. Er hat offen erzählt, dass er ein riesiger Fan der Serie war und die Gelegenheit, in einem der besten TV-Dramen aller Zeiten mitzuspielen, nicht ausschlug. Es war sein erster ernsthafter Schritt weg vom reinen Comedy-Label.

Bill Burr spielte **Patrick Kuby**, einen Geldeintreiber und Handlanger von Saul Goodman in *Breaking Bad*. Er trat in mehreren Episoden auf und lieferte eine der wenigen komödiantischen Entlastungen in der oft bleichweren Serie.

Burr scherzt selbst regelmäßig über seinen Haarausfall – er hat ihn nie dramatisiert, sondern früh akzeptiert und zum Markenzeichen gemacht. Ein genaues Datum gibt es natürlich nicht; seinen frühen Auftritten nach zu urteilen begann der Rückgang bereits in seinen späten Zwanzigern.

Einen öffentlich bestätigten Zeitpunkt für eine vollständige Nüchternheit gibt es nicht. Burr hat zwar über eine Änderung seines Trinkverhaltens gesprochen, aber keine Jahreszahl oder ein Datum öffentlich kommuniziert. Alles andere wäre Spekulation.

Das ist eine medizinische und persönliche Frage, keine Comedy-Frage – und hier gibt es keine professionelle Beratung. Wer konkrete Bedenken zum eigenen Alkoholkonsum hat, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Websites wie die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bieten seriöse Informationen.

Burr war Fan der Serie und nahm die Rolle des Kuby an, weil er die Welt von *Breaking Bad* schätzte und beweisen wollte, dass er mehr als Stand-up kann. Es war eine bewusste Karriereentscheidung in Richtung Schauspiel, die sich rückblickend als goldrichtig erwiesen hat.

In einem viel zitierten Clip aus einer Talkshow-Situation gab es zwischen den beiden einen öffentlich wahrnehmbaren Austausch, der Zuschauer gespalten hat. Burr gilt als direkt und unverblümt, Mandel als empfindlicher gegenüber Kritik – die Chemie passte schlicht nicht. Ein dramatischer Skandal oder eine dokumentierte Fehde ist es jedoch nicht; die Episode wurde in Comedy-Kreisen mehr belächelt als ernst genommen.

Eine einheitliche, offiziell bestätigte deutsche Synchronstimme, die ausschließlich Bill Burr spricht, ist öffentlich nicht dokumentiert. Bei deutschen Fassungen von *The Mandalorian* und *Breaking Bad* werden Synchronsprecher eingesetzt, aber eine feste persönliche Stimme wie bei manchen Hollywood-Stars ist für Burr nicht verbürgt.

Burr begann Ende der 1980er Jahre mit Stand-up in Boston, zog dann nach New York und schlug sich durch die klassische Club-Route. Der Durchbruch kam mit einer legendären, viralen Leistung in Philadelphia 2006, wo er ein feindseliges Publikum mit einem 12-minütigen Gegenangriff konfrontierte – ein Clip, der ihn schlagartig im Internet bekannt machte. Danach folgten Late-Night-Auftritte, Comedy-Central-Specials und schließlich Netflix.

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