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Microsoft Copilot

▲ Heiß Trend-Score: 80 Veröffentlicht: 6. Juni 2026

Von Alexandre Le Hégarat datastats

Microsoft Copilot ist der aggressive Vorstoß von Microsoft in den KI-Assistenten-Markt – aber hinter dem einheitlichen Namen steckt ein Flickenteppich aus Produkten mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Preisen.

Der Kontext

Microsoft Copilot ist aktuell im Trend, weil Microsoft seine KI-Strategie mit einem Mix aus OpenAI- und Claude-Modellen pusht und den Assistenten tief in Windows, Office und Edge integriert. Mitte 2026 nutzt Copilot Chat GPT-5.2, während Microsoft 365 Copilot zusätzlich Claude Opus 4.8 für anspruchsvolle Aufgaben bietet. Die Verwirrung um die verschiedenen Copilot-Varianten (Windows, M365, GitHub, Copilot Studio) und die Frage nach Sicherheit, Kosten und Leistungsfähigkeit im Vergleich zu ChatGPT & Co. treiben die Suchanfragen.

Häufige Fragen

Ist Copilot oder ChatGPT sicherer?#
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Beide Dienste unterliegen den Sicherheitsstandards ihrer Anbieter: Microsoft Copilot wird in der Unternehmensversion (M365 Copilot) mit den Compliance-Anforderungen von Microsoft 365 abgesichert, während ChatGPT als eigenständiger Dienst von OpenAI betrieben wird. Letztlich hängt die Sicherheit von der jeweiligen Nutzungsumgebung und den Datenschutzeinstellungen ab – für Firmenkunden kann Copilot mit Azure-Integration Vorteile bieten.
Ist microsoft copilot sicher?#
Ja, Microsoft Copilot gilt als sicher, insbesondere wenn man die Enterprise-Version nutzt, die in die Microsoft-365-Compliance-Strukturen eingebettet ist. Die kostenlose Version sammelt aber wie andere KI-Assistenten Nutzungsdaten, was datenschutzbewusste Nutzer beachten sollten. Microsoft hat Datenschutzversprechen für Geschäftskunden, für private Nutzer gelten die üblichen AGB.
Warum ist Copilot so viel schlechter als ChatGPT?#
Dass Copilot pauschal schlechter ist, stimmt nicht – es kommt auf den Einsatzzweck an. Viele Nutzer erleben Copilot als schwächer, weil die kostenlose Version in Windows/Edge oft nur Standardaufgaben erledigt, während ChatGPT in der kostenlosen Variante kreativer und kontextstärker wirkt. Microsoft setzt jedoch zunehmend auf leistungsfähigere Modelle (GPT-5.2, Claude Opus), sodass der Abstand in der aktuellen Version Mitte 2026 kleiner geworden ist.
Welche Alternativen gibt es zu Copilot?#
Die bekanntesten Alternativen sind ChatGPT (OpenAI), Gemini (Google), Claude (Anthropic) und Perplexity (suchorientiert). Für spezifische Office-Aufgaben bieten sich neben Copilot etwa ChatGPT über Plugins oder der Excel-Add-In „Analyze Data“ an. Auch Open-Source-Modelle wie Llama 3 oder Mistral können lokal laufen, erfordern aber mehr technisches Know-how.
Was kann Copilot in Excel?#
In Excel kann Copilot Formeln vorschlagen, Daten analysieren, Diagramme erstellen, Tabellen formatieren und Einblicke in Muster geben – etwa Prognosen oder Ausreißer erkennen. Der Assistent versteht natürliche Sprache, sodass man Fragen wie „Zeige mir die Umsätze pro Quartal“ eingeben kann, und er integriert sich nahtlos in die bestehenden Excel-Funktionen.
Was bringt der Microsoft Copilot?#
Microsoft Copilot soll Produktivität steigern, indem er alltägliche Aufgaben automatisiert: In Word Texte entwerfen, in Outlook E-Mails zusammenfassen, in Teams Meeting-Notizen erstellen, in Excel Daten analysieren und in Edge Webseiten zusammenfassen. Die Integration in Windows ermöglicht zudem systemweite Steuerung per Sprache. Der konkrete Nutzen hängt stark vom Anwendungsfall und der Bezahlversion ab.
Ist Microsoft Copilot gratis?#
Ja, es gibt eine kostenlose Basisversion, die über die Copilot-Website, -App, Windows und Edge zugänglich ist. Sie bietet Zugriff auf GPT-5.2 und grundlegende Funktionen. Für Microsoft 365 Copilot (erweiterte Office-Integration) und Copilot Studio (eigene KI-Agenten) wird ein kostenpflichtiges Abonnement pro Benutzer und Monat fällig.
Wie kann ich Copilot nutzen?#
Copilot ist direkt in Windows 11 integriert (Taskleiste-Symbol) und als separate App für iOS, Android sowie über die Website copilot.microsoft.com verfügbar. In Edge erscheint er als Seitenleiste. Für Microsoft-365-Apps (Word, Excel, etc.) muss entweder die kostenlose Basis oder ein kostenpflichtiges M365-Copilot-Abonnement aktiviert sein.
Wie hieß der Copilot vorher?#
Microsoft Copilot hieß ursprünglich „Bing Chat“ (gestartet 2023) und wurde in die Suchmaschine Bing und den Edge-Browser integriert. Im November 2023 erfolgte die Umbenennung in Microsoft Copilot, um die einheitliche KI-Marke für alle Microsoft-Produkte zu schaffen.
Was kann ChatGPT, was Copilot nicht kann?#
ChatGPT hat in der Basisversion oft eine breitere Wissensdatenbasis und kreativere Antworten – besonders bei längeren, freien Texten. Copilot ist dagegen stärker auf dokumentenbezogene Aufgaben in Microsoft-365-Apps spezialisiert. Allerdings holt Copilot auf: Mit GPT-5.2 und Claude Opus ab Mitte 2026 sind die Unterschiede fließend; die kostenlose Copilot-Version ist aber weiterhin funktional eingeschränkter als ChatGPT Plus.
Wie gut ist Copilot wirklich?#
Copilot liefert solide Ergebnisse, wenn man ihn im Microsoft-Kosmos nutzt: E-Mails zusammenfassen, Excel-Tabellen analysieren oder Windows-Einstellungen ändern – das macht er effizient. In kreativen oder offenen Dialogen hinkt er oft ChatGPT hinterher, da die Antworten stärker moderiert und weniger experimentell sind. Für den Alltagsgebrauch ist er ein nützlicher, aber kein revolutionärer Assistent.
Was ist besser, ChatGPT Gemini oder Copilot?#
Es gibt kein generelles Besser – die Wahl hängt vom Ökosystem ab. ChatGPT ist stark in freien Dialogen und kreativen Aufgaben, Gemini (Google) punktet bei Echtzeit-Informationen und Integration mit Google-Diensten, Copilot glänzt in Microsoft-365-Umgebungen und Windows. Wer viel mit Office arbeitet, profitiert von Copilot; wer unabhängige KI-Unterhaltung sucht, greift zu ChatGPT oder Gemini.
Kann man Copilot kostenlos nutzen?#
Ja, die Grundfunktionen sind kostenlos: über die Web-App, Windows, Edge und mobile Apps (GPT-5.2). Kostenpflichtig ist nur Microsoft 365 Copilot (für erweiterte Office-Features) und Copilot Studio (für KI-Agenten). Die kostenlose Version erlaubt eine begrenzte Anzahl von Anfragen pro Tag.
Warum braucht man Copilot?#
Man braucht Copilot nicht zwingend, aber er spart Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben in Microsoft-Produkten: Zusammenfassen von Dokumenten, Erstellen von Präsentationen in PowerPoint, Analysieren von Excel-Daten oder Planen von Meetings in Teams. Für Nutzer, die tief im Microsoft-Universum stecken, ist er ein starkes Produktivitätstool – für Gelegenheitsnutzer ist ChatGPT oft die einfachere Alternative.
Wie aktiviere ich Microsoft Copilot?#
In Windows 11 ist Copilot standardmäßig aktiviert (Taskleistensymbol rechts) – falls nicht, öffnet man Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste und schaltet „Copilot“ ein. Für Microsoft 365 Copilot muss ein Abonnement abgeschlossen werden; danach erscheint der Assistent in den Office-Apps als Symbol in der Menüleiste. Auf dem Smartphone lädt man die Copilot-App aus dem Store.
Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Copilot und Microsoft 365 Copilot?#
„Microsoft Copilot“ ist der Oberbegriff für den kostenlosen KI-Assistenten in Windows, Edge und der Web-App – er nutzt GPT-5.2 und hilft bei allgemeinen Fragen. „Microsoft 365 Copilot“ ist ein kostenpflichtiges Abonnement (pro Benutzer/Monat), das zusätzlich in Word, Excel, Outlook, Teams und PowerPoint integriert ist und auf Claude Opus 4.8 für komplexe Aufgaben zurückgreift. Vereinfacht: Der kostenlose Copilot ist der persönliche Assistent, der M365 Copilot der professionelle Arbeitsassistent.
Wie prompte ich bei Copilot richtig?#
Copilot versteht natürliche Sprache, aber klare, spezifische Anweisungen liefern bessere Ergebnisse. Nutze direktive Stichworte wie „Fasse zusammen“, „Erstelle eine Tabelle mit …“ oder „Schreibe einen formellen Brief an …“. In Excel hilft es, den gewünschten Output genau zu beschreiben (z. B. „Summiere Spalte A und zeige sie als Diagramm“). Vermeide zu vage Formulierungen – je präziser der Prompt, desto treffender die Antwort.
Was ist der Unterschied zwischen Copilot und Copilot+?#
„Copilot“ ist die allgemeine KI-Assistenten-Marke. „Copilot+“ ist eine spezifische Hardware-Initiative von Microsoft für neue PCs mit KI-Prozessoren (NPUs), die KI-Funktionen lokal und schneller ausführen können – etwa in Echtzeit-Bildbearbeitung oder Sprachübersetzung. Copilot+ PCs sind also Geräte, die Copilot-Funktionen besonders effizient nutzen können, während der Assistent selbst der gleiche bleibt.
Kann man Microsoft 365 auch kostenlos nutzen?#
Ja, Microsoft 365 (Office Online) ist mit einem Microsoft-Konto kostenlos nutzbar – allerdings eingeschränkt: Word, Excel und PowerPoint laufen im Browser, ohne Desktop-Funktionen und mit Werbung. Der volle Funktionsumfang und die lokale Installation erfordern ein kostenpflichtiges Abonnement (Microsoft 365 Personal oder Family). Microsoft 365 Copilot ist separat kostenpflichtig.
Für was braucht man die App Copilot?#
Die Copilot-App (iOS/Android) dient als mobiler KI-Assistent: Sie beantwortet Fragen, erstellt Texte, fasst Webseiten zusammen, übersetzt und kann per Spracheingabe gesteuert werden. Zudem unterstützt sie Bildanalyse (z. B. Fotos beschreiben). Sie ist quasi ChatGPT für Microsoft-Nutzer, aber mit tieferer Integration in Microsoft-Dienste wie OneDrive und Outlook, wenn man angemeldet ist.

Quellen

  • manual_validated
  • wikipedia_export

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