Taco Bell
Taco Bell ist kein mexikanisches Restaurant, es ist ein amerikanischer Milliardenkonzern, der mexikanische Küche für den Massenmarkt neu erfunden hat und damit mehr Geld verdient als die meisten echten Restaurantketten weltweit.
Taco Bell ist eine US-amerikanische Fast-Food-Kette, die 1962 von Glen Bell in Downey, Kalifornien, gegründet wurde. Das Unternehmen gehört heute zum Yum! Brands-Konzern, zusammen mit KFC und Pizza Hut, und erwirtschaftet weltweit einen Jahresumsatz von über 13 Milliarden US-Dollar. Mit rund 8.000 Standorten weltweit ist Taco Bell eine der umsatzstärksten Fast-Food-Marken der Welt, auch wenn sie in Europa lange ein Nischendasein fristete.
Das Konzept basiert auf vereinfachten Versionen mexikanischer Gerichte: Tacos, Burritos, Nachos, Quesadillas, alle günstig, schnell und auf amerikanische Geschmäcker optimiert. Mexikanische Gastronomen haben das Konzept von Anfang an als kulturelle Vereinnahmung kritisiert. Taco Bell selbst hat sich dazu nie ernsthaft geäußert.
In Deutschland ist die Marke erst seit wenigen Jahren präsent und wächst langsam. Die Fragen, die Nutzer stellen, drehen sich vor allem um Herkunft, Gesundheit, Standorte, und darum, ob das alles wirklich „mexikanisch” ist. Die kurze Antwort: Nein.