Starbucks
Starbucks verkauft kein Getränk, es verkauft ein Lebensgefühl, und dafür zahlen Millionen Menschen bereitwillig zu viel.
Starbucks ist die größte Kaffeehausmarke der Welt: Über 35.000 Filialen in mehr als 80 Ländern, ein Jahresumsatz von rund 36 Milliarden US-Dollar (Geschäftsjahr 2023) und ein grünes Meerjungfrau-Logo, das inzwischen zu den bekanntesten Markensymbolen überhaupt gehört. Gegründet 1971 in Seattle, Washington, wurde Starbucks unter Howard Schultz in den 1990ern zur globalen Kaffeekette, die aus einem schlichten Becher mit Vornamen eine Lifestyle-Institution gemacht hat.
In Deutschland ist Starbucks spätestens seit den frühen 2000ern präsent, und spaltet die Gesellschaft zuverlässig. Die einen sehen die Marke als überteuerten Touristenfallen-Kaffee, die anderen als unverzichtbaren dritten Ort zwischen Zuhause und Arbeit. Was beide Lager eint: Sie googeln Starbucks ständig, wegen der Preise, der Kontroversen und der endlos langen Getränkeliste.
Genau das macht diese Seite relevant. Starbucks selbst kommuniziert in Hochglanz-Marketing und Nachhaltigkeitsberichten. Was die Marke lieber verschweigt, Steuerpraktiken, Gewerkschaftskonflikte, Produktionsmargen, Kritik an Qualität und Ethik, das beantworten wir hier, basierend auf öffentlich dokumentierten Fakten.