Robinhood
Robinhood machte provisionsfreies Trading in den USA massentauglich, doch in Deutschland lautet die erste Frage: Kann man es überhaupt nutzen?
Robinhood brachte 2014 seine Trading-App mit einem disruptiven Versprechen an den Start: provisionsfreier Aktienhandel für alle, in einer Zeit, in der klassische Broker noch pro Order kassierten. Es zog Millionen junger Erstanleger an und zwang die ganze Branche, Provisionen zu streichen, ein echter Umbruch im Privatanlegergeschäft.
Es ist zugleich eine der umstrittensten Fintech-Marken, geprägt von der GameStop-Episode 2021, Aufsichtsstrafen und einer anhaltenden Debatte, ob das App-Design das Investieren demokratisiert oder Risiko « gamifiziert ». Aus deutscher Sicht ist die erste Frage eine andere: Kann man es nutzen? Die Antwort lautet nein, und die folgenden Antworten behandeln Verfügbarkeit, Seriosität, Geschäftsmodell, den GameStop-Fall und lokale Alternativen. Nichts davon ist Finanzberatung, und jede Geldanlage birgt Verlustrisiko.