Revolut
Revolut ist das am schnellsten wachsende Fintech Europas – und genau das ist sowohl sein größtes Verkaufsargument als auch sein riskantester Zug.
Revolut: Digitale Bank, globaler Anspruch, offene Fragen
Revolut wurde 2015 in London gegründet und hat sich von einer günstigen Reisekarte zu einem vollständigen Finanzökosystem entwickelt. Heute zählt das Unternehmen weltweit über 50 Millionen Kunden, darunter mehrere Millionen in Deutschland. Das Angebot reicht von Girokonten und Debitkarten über Krypto-Handel bis hin zu Aktieninvestments und Reiseversicherungen – alles in einer App.
In Deutschland operiert Revolut seit 2021 unter einer litauischen Banklizenz (ausgestellt von der Lietuvos bankas), die EU-weit gültig ist. Das bedeutet: Revolut ist in Deutschland legal und reguliert, aber nicht von der BaFin direkt beaufsichtigt – sondern im sogenannten Passporting-Verfahren. Für viele Nutzer ist das eine entscheidende Feinheit, die sie übersehen.
Das Unternehmen kämpfte jahrelang intensiv um eine britische Banklizenz – und erhielt sie nach fast dreijährigem Warten im Juli 2024. In der Vergangenheit gab es öffentlich dokumentierte Kritik an internen Kontrollprozessen, Compliance-Strukturen und Mitarbeiterfluktuation. Diese Themen sind in Fachmedien wie dem Financial Times ausführlich beleuchtet worden.
Millionen Deutsche fragen sich deshalb zu Recht: Ist mein Geld dort wirklich sicher? Lohnt sich der Wechsel von einer klassischen Bank? Und was kostet das Ganze wirklich? Genau diese Fragen beantwortet diese Seite – ohne Marketingsprech.