McDonald's
McDonald's ist die meistbesuchte Fast-Food-Kette der Welt – und gleichzeitig eine Geldmaschine, über deren Preise, Löhne und Lieferketten das Unternehmen am liebsten schweigt.
McDonald’s – Big Mac, bigger Business
McDonald’s wurde 1940 von den Brüdern Richard und Maurice McDonald in Kalifornien gegründet, bevor Ray Kroc das Franchisesystem in den 1950ern zur globalen Dominanz trieb. Heute betreibt der Konzern über 40.000 Standorte in mehr als 100 Ländern – davon rund 1.500 in Deutschland. Das macht McDonald’s nicht nur zum Fast-Food-Giganten, sondern zu einem der größten Immobilienbesitzer und Arbeitgeber der Welt.
In Deutschland suchen Menschen vor allem nach einem: Wert für ihr Geld. Die Fragen drehen sich um Preise, Angebote, Lieferoptionen und – zunehmend – um das, was die goldenen Bögen lieber verbergen: wie viel ihre Mitarbeiter wirklich verdienen, woher das Fleisch stammt und warum die Preise in den letzten Jahren spürbar gestiegen sind.
McDonald’s ist ein Franchisesystem: Rund 80 % aller Restaurants weltweit werden von unabhängigen Franchisenehmern betrieben. Das bedeutet, dass Löhne, Lieferantenverträge und selbst Angebotspreise je nach Betreiber variieren können – ein Detail, das der Konzern in seiner Kommunikation gerne unter den Tisch fallen lässt.
Der Konzern verdient sein Geld nicht primär am Burger, sondern an Mieten, Lizenzgebühren und Finanzdienstleistungen für seine Franchisenehmer. Das erklärt, warum McDonald’s selbst bei steigenden Rohstoffpreisen und Mindestlöhnen glänzende Quartalszahlen meldet – während Mitarbeiter und Kunden die Kosten tragen.