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ManoMano

ManoMano ist kein Händler, sondern ein Marktplatz, und genau das ist der Grund, warum Erfahrungen so stark auseinandergehen.

By · datastats · Aktualisiert 4. Juni 2026

ManoMano ist ein französisches Online-Marktplatz-Unternehmen, gegründet 2013 in Paris, spezialisiert auf Heimwerken, Garten und Haushalt. Die Plattform verkauft selbst kaum etwas, sie vermittelt zwischen Käufern und Tausenden von Drittanbietern aus ganz Europa. In Deutschland ist sie unter manomano.de aktiv und positioniert sich als günstigere Alternative zu Amazon oder Hornbach.

Genau weil ManoMano ein Marktplatz ist, landet man beim Kauf mal bei einem deutschen Fachhändler, mal bei einem osteuropäischen oder asiatischen Seller. Qualität, Lieferzeit und Kundenservice schwanken entsprechend stark, und das ist der Kerngrund, warum so viele Menschen nach der Seriosität der Plattform suchen.

Die Fragen häufen sich: Ist das ein Fake-Shop? Wer liefert eigentlich? Was passiert bei Retouren? ManoMano selbst kommuniziert das Marktplatz-Modell auf der eigenen Website nur dezent, wer nicht genau hinschaut, denkt, er kaufe direkt beim Anbieter.

Finanziell ist ManoMano kein Startup mehr: Das Unternehmen hat mehrere Hundert Millionen Euro an Investitionen eingesammelt und ist in sechs europäischen Märkten aktiv. Profitabel ist es laut öffentlich verfügbaren Berichten jedoch noch nicht dauerhaft, ein Umstand, der in der Branche bekannt, aber auf der Plattform selbst naturgemäß kein Thema ist.

Häufige Fragen

ManoMano als Plattform ist grundsätzlich legitim und in mehreren EU-Ländern aktiv, aber Vertrauen ist hier Händlersache. Da Drittanbieter verkaufen, variiert die Zuverlässigkeit stark je nach Seller. Wer vor dem Kauf die Händlerbewertungen auf der Plattform prüft, minimiert das Risiko deutlich.

ManoMano liefert nicht selbst, das übernehmen die jeweiligen Drittanbieter auf dem Marktplatz, die wiederum eigene Logistikpartner nutzen. In der Praxis bedeutet das: DHL, DPD, UPS, GLS oder auch weniger bekannte Speditionen, je nach Händler. Wer den Paketboten schickt, steht meist erst nach der Bestellung fest.

Die angegebenen Lieferzeiten liegen oft zwischen 3 und 10 Werktagen, können aber je nach Händler und Lagerstandort auch deutlich länger dauern. Bei Artikeln aus Nicht-EU-Ländern sind Verzögerungen durch Zoll keine Seltenheit. Verbindlich ist immer die Angabe auf der jeweiligen Produktseite, nicht die Plattform-Durchschnittswerte.

ManoMano selbst ist ein registriertes, reguliertes Unternehmen mit EU-Sitz, kein Betrug. Die Seriosität einzelner Transaktionen hängt aber vom jeweiligen Händler ab, und da gibt es laut öffentlichen Rezensionen (Trustpilot, Google) ein breites Spektrum. Die Plattform ist seriös; nicht jeder Seller auf ihr ist es automatisch auch.

Das kommt fast ausschließlich auf den Händler an, nicht auf ManoMano. Manche Seller liefern innerhalb von 2–3 Werktagen, andere brauchen zwei Wochen oder mehr. Wer es eilig hat, sollte ausschließlich Angebote mit expliziter Schnellliefergarantie und guten Händlerbewertungen wählen.

Ja, manomano.de ist die offizielle deutsche Domain des französischen Unternehmens Colibri SAS (Handelsname ManoMano) und kein Fake. Die Plattform unterliegt EU-Recht und hat ein funktionierendes Käuferschutzsystem. Dass trotzdem Beschwerden existieren, liegt am Marktplatz-Modell: ManoMano haftet nicht für jeden Händler.

Nein, ManoMano ist kein Fake-Shop. Es handelt sich um einen etablierten europäischen Marktplatz mit Millionen Nutzern und nachweisbarer Unternehmensstruktur. Wer das Gefühl hat, betrogen worden zu sein, hat meist mit einem unseriösen Drittanbieter auf dem Marktplatz zu tun, nicht mit ManoMano selbst.

Hinter ManoMano steckt die französische Colibri SAS, gegründet 2013 von Christian Raisson und Philippe de Chanville in Paris. Das Unternehmen hat über mehrere Finanzierungsrunden (u. a. mit Beteiligung des Risikokapitalgebers General Atlantic) mehrere Hundert Millionen Euro eingesammelt. Es ist keine anonyme Briefkastenfirma, sondern eines der größten DIY-Start-ups Europas.

Der Hauptsitz von ManoMano (Colibri SAS) befindet sich in Paris, Frankreich. Das Unternehmen betreibt außerdem Büros in Bordeaux sowie in weiteren europäischen Städten. Für den deutschen Markt gibt es keinen separaten deutschen Unternehmenssitz, die Plattform operiert von Frankreich aus.

Ja, grundsätzlich gilt das gesetzliche 14-tägige Widerrufsrecht, das greift auch bei ManoMano-Käufen. Die Rückgabe wickelt man jedoch mit dem jeweiligen Händler ab, nicht mit ManoMano direkt. Wer keinen Kontakt zum Händler bekommt, kann den ManoMano-Kundendienst einschalten, der als Vermittler fungiert.

ManoMano ist günstig, weil Tausende Händler miteinander konkurrieren, darunter viele, die keine teuren Ladengeschäfte unterhalten und Waren direkt aus Lagern, teils in Osteuropa oder Asien, versenden. Niedrigere Overheadkosten und aggressive Preisstrategien einzelner Seller drücken die Preise. Günstig bedeutet hier aber nicht automatisch gut: Qualität und Service können entsprechend variieren.

Maono (das Mikrofon- und Audio-Zubehörmarke) ist tatsächlich ein chinesisches Unternehmen, hat aber nichts mit ManoMano zu tun. Die beiden Namen klingen ähnlich, sind aber völlig unterschiedliche Firmen aus völlig unterschiedlichen Branchen. Wer nach Maono-Produkten sucht, landet manchmal irrtümlich bei ManoMano-Suchergebnissen.

Ja, bestellen ist problemlos möglich, Registrierung, Produktauswahl, Zahlung und Lieferung funktionieren wie auf anderen Marktplätzen auch. Wichtig: immer den Händler auf der Produktseite prüfen und dessen Bewertungen lesen, bevor man kauft. ManoMano selbst ist nur der Rahmen; die eigentliche Transaktion läuft mit dem Drittanbieter.

ManoMano bietet in Deutschland Rechnungskauf über Drittanbieter wie Klarna an, aber nicht für alle Bestellungen und nicht für alle Kunden. Ob die Option verfügbar ist, zeigt sich erst beim Checkout, abhängig von Bonität und Händler. Wer auf Rechnung angewiesen ist, sollte das vorab im Warenkorb prüfen.

Die Muttergesellschaft heißt Colibri SAS, eingetragen in Frankreich. Gegründet wurde sie 2013, der Handelsname ManoMano ist die Verbrauchermarke. Investoren wie General Atlantic und Temasek sind beteiligt, was die Größenordnung des Unternehmens verdeutlicht.

Nein, ManoMano verlangt eine Kontoregistrierung, um eine Bestellung abzuschließen. Eine echte Gastbestellung ohne Konto ist nach aktuellem Stand nicht möglich. Das erhöht die Datenmenge, die man der Plattform überlässt, ermöglicht aber auch die Bestellverfolgung und vereinfacht eventuelle Retouren.

Nicht automatisch. Ob Rücksendungen kostenlos sind, hängt vom jeweiligen Händler und dem Grund der Rücksendung ab. Bei defekter Ware oder falsch geliefertem Artikel trägt in der Regel der Händler die Kosten; bei bloßem Nichtgefallen können Rücksendekosten beim Käufer bleiben. Die genauen Konditionen stehen in den Händler-AGB auf der Produktseite.

Auf Trustpilot bewegt sich ManoMano im mittleren Bereich, mit vielen positiven, aber auch einer auffälligen Häufung negativer Bewertungen zu Lieferproblemen und schwer erreichbarem Kundenservice. Google-Rezensionen zeigen ein ähnliches Bild. Das entspricht dem typischen Marktplatz-Muster: Wenn alles klappt, ist man zufrieden; wenn der Händler versagt, leidet das Plattform-Image.

Das kommt auf den Händler und den Retourengrund an. Gesetzlich muss der Händler bei Sachmängeln die Rücksendekosten tragen; bei Widerruf ohne Mangel können sie laut AGB auf den Käufer abgewälzt werden, was viele Händler auf ManoMano auch tun. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick in die Händler-Rückgabebedingungen auf der Produktseite.

Das ist eine andere Baustelle: Mango ist eine spanische Modemarke und hat nichts mit ManoMano zu tun. Bei Mango sind Rücksendungen in Deutschland in der Regel kostenpflichtig, sofern kein Premium-Mitgliedschaftsprogramm genutzt wird, die genauen Konditionen variieren je nach Aktionszeitraum und sollten direkt auf mango.com geprüft werden.

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