Klarna
Klarna verkauft sich als smarter Shopping-Begleiter – doch hinter dem pinken Hochglanz steckt ein Kreditgeschäft mit echten Konsequenzen für Verbraucher.
Klarna: Kaufen jetzt, zahlen irgendwann – aber zu welchem Preis?
Klarna ist ein 2005 in Stockholm gegründetes schwedisches Fintech-Unternehmen, das in Deutschland zu einem der bekanntesten Zahlungsanbieter im E-Commerce geworden ist. Das Kernprodukt ist simpel: Klarna streckt den Kaufpreis vor, der Kunde zahlt später – per Rechnung, in Raten oder über „Sofort”-Überweisung. Inzwischen hält Klarna auch eine Banklizenz und bietet eine eigene Visa-Debitkarte an.
Der Hype ist real, aber so ist die Kritik. Klarna wurde von Verbraucherschützern, Medien und Regulatoren gleichermaßen unter die Lupe genommen – wegen aggressiver Geschäftsmodelle, intransparenter Gebühren und dem Vorwurf, Impulskäufe und Überschuldung bei jungen Konsumenten zu fördern. Kein Zufall, dass die Marke besonders bei einer Zielgruppe landet, die noch wenig Erfahrung mit Kredit hat.
Auf dem Höhepunkt des Fintech-Booms 2021 war Klarna mit rund 46 Milliarden US-Dollar bewertet – Europas wertvollstes Start-up. Ein Jahr später war die Bewertung auf etwa 6,7 Milliarden eingebrochen, nach massiven Verlusten und einem harten Sparkurs inklusive tausender Entlassungen. Seither hat sich das Unternehmen wieder erholt und ist 2024 an die US-Börse gegangen.
Genau deshalb fragen so viele Menschen nach Klarna: Sie wollen wissen, ob das Unternehmen vertrauenswürdig ist, was das Modell wirklich kostet und welche Fallen im Kleingedruckten lauern. Diese Seite gibt die Antworten, die Klarna selbst lieber verschweigt.