Dunkin'
Dunkin' verkauft täglich Millionen Donuts und Kaffee – aber über die wahren Kosten eines Franchise oder warum die Preise steigen, schweigt die Marke lieber.
Dunkin’ – mehr als nur Donuts
Dunkin’ – bis 2019 noch als „Dunkin’ Donuts” bekannt – ist eine der größten Schnellrestaurantketten der Welt. Gegründet 1950 in Quincy, Massachusetts (USA), betreibt die Marke heute über 12.500 Standorte in mehr als 40 Ländern. Der Fokus liegt längst nicht mehr nur auf dem titelgebenden Gebäck: Kaffee und Getränke machen einen erheblichen Teil des Umsatzes aus.
In Deutschland ist die Marke präsent, aber deutlich dünner gesät als in den USA oder Asien. Der größte deutschsprachige Dunkin’-Unternehmer ist Enes Şeker, der als Franchise-Nehmer eine beachtliche Anzahl an Filialen aufgebaut hat und auf Social Media als Selfmade-Unternehmer bekannt wurde – was erklärt, warum sein Name zusammen mit Dunkin’ so häufig gesucht wird.
Die Fragen rund um Dunkin’ drehen sich in Deutschland vor allem um drei Themen: Preise (die merklich gestiegen sind), Standorte (wo und wann geöffnet?) und das Geschäftsmodell (was kostet ein Franchise wirklich?). Gerade letzteres beantwortet das Unternehmen in seiner Außenkommunikation nur in groben Zügen.
Daneben tauchen politische Fragen auf – etwa zu einem möglichen Boykott im Zusammenhang mit Israel – sowie die skurrile Verwechslung mit dem NBA-Begriff „Dunking”. All das zeigt: Dunkin’ ist längst mehr als eine Donut-Kette, es ist ein globales Kulturphänomen mit echten wirtschaftlichen Fragen dahinter.