Depop
Depop ist der hippe Second-Hand-Marktplatz, den Gen Z liebt – aber wer die Gebühren, Betrugsrisiken und deutschen Einschränkungen kennt, kauft und verkauft dort klüger.
Depop ist ein auf Mode spezialisierter Peer-to-Peer-Marktplatz, der 2011 in London gegründet wurde und heute vor allem für Vintage-Kleidung, Streetwear und Designerstücke bekannt ist. 2021 wurde die Plattform vom amerikanischen Etsy-Konzern für rund 1,6 Milliarden US-Dollar übernommen – ein Zeichen dafür, wie ernst der Markt für Re-Commerce mittlerweile genommen wird. Die App hat weltweit über 35 Millionen Nutzer und positioniert sich bewusst als Social-Commerce-Erlebnis: Verkäufer bauen sich Profile wie auf Instagram auf, Follower inklusive.
In Deutschland ist Depop verfügbar, aber nicht vollständig lokalisiert. Die App existiert auf Englisch, internationale Versandkosten und PayPal-Gebühren summieren sich schnell – und wer ein Schnäppchen erwartet, rechnet oft falsch. Das erklärt, warum so viele deutschsprachige Nutzer gezielt nach Sicherheit, Gebühren und Alternativen suchen.
Was Depop auf seiner eigenen Website verschweigt: Die Plattform hat jahrelang Käuferschutz und Rückerstattungsprozesse schlecht kommuniziert, Betrugsfälle häufen sich in Nutzerforen, und die Verkaufsgebühren wurden 2023 überarbeitet – zum Nachteil vieler kleiner Verkäufer. Genau diese unbequemen Wahrheiten beantwortet diese Seite.